«DER GLAUBE ist mehr als GEHORSAM»
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«DER GLAUBE ist mehr als GEHORSAM»
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wurden auch die Personen- und Stichwortverzeichnisse weg gelassen. Bei
Zitierung am Besten das Datum des jeweiligen Kapitels angeben.
Heilandsworte an Prof. Drexel am 5. März 1976
II.
Vatikanisches Konzil über Privatoffenbarungen:
«Solche Gnadengaben, ob sie nun von besonderer Leuchtkraft
oder aber schlichter und allgemeiner verbreitet sind, müssen mit Dank und Trost
angenommen werden, da sie den Nöten der Kirche besonders angepaßt und nützlich
sind . . . Das Urteil über ihre Echtheit und ihren geordneten Gebrauch steht
bei jenen, die in der Kirche die Leitung haben und denen es in besonderer Weise
zukommt, den Geist nicht auszulöschen, sondern alles zu prüfen und das Gute zu
behalten.»
Dogm. Konstitution über die Kirche, z. Kap.,
Nr. 12
Nach dem von Papst Paul Vl. approbierten und von ihm in den
A. A. S. 58 / 16 vom 29. Dezember 1966 promulgierten Dekret der Kongregation
für die Glaubenslehre vom 15. November 1966 ist es gestattet, ohne
«Imprimatur», d.h. ohne kirchliche Druckerlaubnis, Schriften über Erscheinungen
und Offenbarungen zu veröffentlichen.
BORN-VERLAG
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Hinweis
zum Urheberrecht
Professor Dr. Albert Drexel, der langjährige priesterliche
Freund unseres Hauses, hat mir bei seinem letzten Besuch kurz vor seinem Tode -
nachdem er mir schon früher die übrigen in diesem Buch veröffentlichten
Botschaften anvertraut hatte - die «Schlüssel»-Botschaft von
1922, die Beschreibung über die erste Heilandserscheinung,
in die Hand gelegt mit den Worten: «Der Heiland will es, daß ich sie dir
übergebe!»
Zum erstenmal im November 1922 und von da an alle Nächte
auf Herz-Jesu-Freitag, welche der heimgegangene Freund im Gebet verbrachte,
erschien Unser Herr und sprach zu ihm. Viele, die Prof. Drexel näher
kennenlernen durften, können diese Wirklichkeit bezeugen - wie auch die andere
Tatsache, daß er, wie es die Botschaften bestätigen, auf Erden mit Jesus den
Kreuzweg gegangen ist.
Um des Glaubens der Katholischen Kirche willen und aus
Liebe zu ihr halte ich dafür, daß die mir vorliegenden und zur Verfügung
stehenden Originalbotschaften 1970-1977 unter Auslassung von verschiedenen
persönlichen Angaben nun veröffentlicht werden zum Wohle der ganzen Kirche Jesu
Christi!
8. Dezember 1980
Albert Hauser
Vorwort
Beim ersten Auftreten Jesu in Galiläa waren die Menschen
sehr betroffen von seiner Lehre; denn er sprach zu ihnen «wie einer, der
Vollmacht hat, und nicht wie ihre Schriftgelehrten» Mt 7,29. Dieser erkennbare
innere Anspruch und die göttliche Wirkkraft, die von der Person und dem Wort
des Herrn ausgehen, legen sich auch auf uns und bewegen uns, wenn wir uns den
Botschaften in diesem Buch - Worten des Heilandes an seinen begnadeten Diener
Albert Drexel - öffnen. Wer wäre so verschlossen, daß ihm diese Worte, die von
keinem Menschen erfunden sind, nicht ins Herz dringen? Worte, die wie Schwerter
sind, die Nebelwände zerschneiden, Wolken teilen und einen vergessenen Himmel
aufstrahlen lassen!
Prof. Albert Drexel hat ein Leben lang das «Göttliche» in
der Kirche zum Leuchten
gebracht: DAS UNSICHTBAR WIRKENDE REICH GOTTES UND SEINE
EWIGKEIT.
Er hat die heute weithin unterschlagenen Wahrheiten dieses
Reiches in so vielen Büchern und flammenden Artikeln unserer Zeit nahegebracht;
sei es das Geheimnis der Gottheit Jesu Christi und seiner wirklichen und
ständigen Gegenwart im Heiligsten Sakrament, sei es die heilsgeschichtlich
einmalige Stellung der Gottesmutter Maria als «Mutter der Erlösung», die
Existenz und Hoheit der Engel und die Fürbittmacht der Heiligen oder die Vier
Letzten Dinge: Tod - Gericht - Himmel - Hölle.
Kann diese klare Linie seines Einsatzes, die durch sein
Leben geht und sein Verkünden prägt, anders gedeutet werden als auf dem
Hintergrund seiner besonderen und persönlichen Gotteserfahrung und dem Auftrag,
der ihm vom Herrn der Kirche selber aufgegeben war:
«DU WIRST AM HAUSE MEINER KIRCHE BAUEN; DENN VIELE FEINDE
WERDEN SIE BEDROHEN UND ZERSTÖREN WOLLEN»?
Die Botschaften des Heilandes in diesem Buch stehen vor uns
wie ein Spiegel der Ewigkeit: das Bild, das wir darin erkennen, mag uns
erschrecken - und vielleicht weinen machen; denn unbestechlich zeigt er unsere
Wirklichkeit! - Aber wollen wir den Spiegel zerstören, weil wir häßlich sind,
weil er die Spuren einer tödlichen Krankheit in unserem Gesicht verrät? - Die
wahren Kinder Gottes werden vor ihrem eigenen Bild nicht flüchten; sie werden
vor der Wahrheit in sich gehen und den um Erbarmen bitten, der allein neues
Leben, neue Schönheit und neue Gnade schenken kann!
Wenn es in der Gnade Gottes ist, dann werden die folgenden
Heilandsworte zu einem vorzüglichen Werkzeug in der Hand jener, die rechtmäßig
Hirtengewalt in der Kirche ausüben; sie werden zu einem Schlüssel für vieles!
Der Herr selber hat in diesen Aussagen seinen Willen aufgezeigt; gegen seinen
göttlichen Willen aber wird niemand auf Dauer bestehen können!
Das zum Titel des Buches gewählte Heilandswort vermag den
so schmerzlichen Konflikt zwischen Glaube
und Gehorsam zu lösen, unter dem
heute unzählige Priester und Gläubige leiden: Niemand darf die Autorität seines
Amtes beanspruchen und im Namen der Kirche Gehorsam verlangen, wenn dadurch der
Glaube der Kirche gemindert oder zerstört wird! In nicht wenigen Fällen der
nachkonziliaren Zeit war der einzelne Katholik im Sinne des II. Vaticanums und
der von ihm betonten Bindung an das eigene Gewissen «ihm muß er in seinem
Gesamthandeln in Treue folgen, damit er zu Gott, seinem Ziel gelange» - vor
Gott verpflichtet, gerechten passiven und aktiven Widerstand zu leisten gegen
Neuerungen, die offensichtlich den Glauben der einen und wahren Kirche
verfälschen und zersetzen. Ob aber der Unglaube und seine Praxis von äußeren
oder inneren Feinden der Kirche diktiert werden - immer noch gilt die klare
Lehre der Apostelgeschichte: «Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen!»
Apg 5,29.
Im Vertrauen auf das Wort des Herrn: «Wenn das Weizenkorn
nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt,
bringt es reiche Frucht» Joh 12,23 - sei dieser Same in die Herzen derer gesät,
die guten Willens sind!
Der tote Albert Drexel wird lauter sprechen als der lebende
- zur Scheidung der Geister!
1. Januar 1981
Wilhelm Schallinger
Beschreibung der Nacht vor dem Herz-Jesu-Freitag,
November 1922
Im Frühjahr 1921 hatte Bischof Sigismund Waitz,
Innsbruck-Feldkirch, mich gerufen und angefragt, ob ich gewillt wäre, als
undotierter Seelsorger (Kaplan) nach Batschuns bei
Rankweil zu gehen, um dort zu sorgen, daß für die weit
zerstreute Berggemeinde ein Gotteshaus entstehe, da manche Bewohner daselbst
zum Teil über eine Stunde Weges zu der Pfarrkirche Rankweil zurückzulegen
hätten.
Für einen solchen Kirchenbau bestand damals seit längerem
ein Gründungs- bzw. Stiftungskapital, das jedoch zufolge der nach dem Ersten
Weltkrieg eingetretenen Inflation sozusagen völlig wertlos geworden war. So
mußte also der Kirchenbau unter Zuhilfenahme von Fronarbeit der Bewohner und
durch Almosen, also Bettelgänge in und außerhalb des Dorfes und des Landes (
Vorarlberg) ermöglicht werden.
Ich gab dem hochwürdigsten Bischof das Jawort. Bei der
Ankunft in dem Dorf bat ich die Kinder und die Kranken um ihr Gebet in dem
schweren Anliegen und für das große Vorhaben.
Zunächst wurde ein Kirchenbau-Komitee gebildet, dessen
Mitglieder, kleine Bergbauern, nicht wußten, wie ohne Geld eine Kirche gebaut
werden könne. Ich ging gleich auf die Sammlung von Naturalien im Dorf und im
Land, von deren Versteigerung das erste Baugeld hereinkam.
Desgleichen suchte ich im Dorf vor allem Menschen,
Burschen, aber auch Erwachsene für die Grundaushebung und die Beschaffung von
Baumaterialien (Bruchsteine). Durch Sammlung im Lande Vorarlberg, in der
Schweiz, ja bis nach Holland, wurde soviel Geld zustandegebracht, daß im Herbst
1922 der Rohbau der Kirche so ziemlich erstellt war. Noch stand der ganze
Innenausbau, das Pfarrhaus und der Friedhof, auch das Geläute im Turm bevor.
Die Mittel waren erschöpft.
In der Übergangswoche vom Oktober zum November 1922 hatte
ich nochmals im Vorarlberger Hinterland und im Großen Walsertal teils
Naturalien, teils Geldgaben gesammelt. Das Ergebnis war bescheiden. Am
Donnerstag vor dem Herz-Jesu-Freitag schloß ich die Sammlung im Großwalsertal
ab. Es war Abend und schon dunkel geworden. Ich machte mich auf den Weg durch
das langgestreckte Tal, dem Lande zu, wo ich den letzten Nachtzug erreichen
wollte. Nach gut vier Stunden kam ich bei der Station LudeschThüringen an. Nach
einigem Warten konnte ich den Nacht-Personenzug in Richtung FeldkirchRankweil
besteigen. In Rankweil hatte ich noch einen weiten Weg, zuletzt den Berg
hinauf, vor mir. Nach drei Viertelstunden kam ich im Kaplanhaus gegenüber der
kleinen alten «Maria-Hilf»- Kapelle an. Die Eltern, die ich zu mir genommen
hatte, wachten in schwerem
Kummer, besonders die Mutter. Ich suchte sie zu beruhigen
und zu trösten, nahm auf das Drängen der Mutter ein wenig Kaffee und Brot,
worauf die Eltern sich niederlegten. Ich selber ging in mein oben gelegenes
Zimmer, war aber müde, daß ich auf das alte Kanapee sank, wo ich sinnend auf
das rote Lichtlein starrte, das die Mutter für die Nacht zum HerzJesu-Freitag
vor der kleinen Herz-Jesu-Statue angezündet hatte.
Was ich von der Sammlung heimgebracht hatte, reichte nicht
weit, konnte nur noch kurze Zeit für den Bau weiterhelfen. Gänzlich fertig mit
meiner Kraft, sah ich nur mehr die Lösung vor mir: vorläufig mit dem Bauen
aufhören. Das war bitter. Meine Gesundheit hatte bereits bedenklich gelitten.
Es mochte etwas nach Mitternacht gewesen sein, als mich das ganze Elend
übermannte und ich zum Herz-Jesu-Bild hin dreimal ausrief: «Heiland, ich kann
nicht mehr!»
Da geschah das Wunderbare. Kaum hatte ich diese Klage das
dritte Mal zu Ende gesprochen, wurde es plötzlich im Zimmer leuchtend hell. Ich
sah weder das Lichtlein mehr, noch die Statue, noch sonst etwas im Zimmer, -
nur die Gestalt des Heilandes mit ausgebreiteten, halb gesenkten Armen, und Er
sagte milde und deutlich: «Ich bin bei
dir. Du wirst Mein Haus vollenden. Ich werde wiederkommen, jedesmal in der
Nacht der Gnade Meines Herzens, aber nicht um dieses steinernen Hauses wegen.
Du wirst am Hause Meiner
Kirche bauen, denn
viele Feinde werden sie bedrohen und zerstören wollen. Bete!» Im Augenblick
sprachlos, versuchte ich in das Licht zu schauen und stammelte schwach: «Wie
kann ich, Heiland?» «Du wirst nicht
allein sein, bete!» Ich hatte deutlich diese Worte gehört. Im Zimmer war es
wieder dunkel wie zuvor.
An der Tür klopfte es. Es war die Mutter. Sie mußte meine
Stimme gehört haben. Bittend trat sie zu mir und sagte nur: «Albert, geh doch
zur Ruhe, du bist ja ganz blaß! » Ich sagte nur: «Ja, Mutter, ich gehe. Es ist
alles gut. Auch du mußt schlafen gehen!» Die Mutter ging zögernd, unruhig, als
wollte sie noch fragen; aber sie sagte nichts mehr.
Albert Drexel
Worte des Heilands in der Nacht zum 6. März 1970
. . . . Habe Ich nicht gesagt, daß ihr noch gemeinsame
Aufgaben zu erfüllen habt, - Aufgaben, die ihre Zeit benötigen?
Erste Aufgabe bleibt das Werk, das ihr zur Verherr- lichung
Meiner jungfräulichen Mutter Maria unter- nommen habt, - das durch die Vorsehung
Meines Himmlischen Vaters einen großen Helfer bekommen hat, - einen Helfer, der
so der besonderen Liebe der Königin Himmels und der Erde würdig geworden ist.
Es geschah auch zu Meinem Wohlgefallen, - daß ihr um ein
würdiges Kleid für dieses Werk besorgt wart. Ein besonderer Segen wird über
diesem Werk und seiner Verbreitung und seiner Wirkung unter den Gläubigen
Meiner einen und einzigen Kirche walten und sich mehren.*
Schwere Prüfungen stehen Meiner Kirche bevor; doch werde Ich Meinen sichtbaren Stellvertreter
in Rom stärken und ihn selbst gegen Bischöfe mit Weisheit und Festigkeit
wappnen.
Nicht nur Priester, sondern auch Bischöfe fallen dem
Zeitgeist anheim, indem sie ihre Pflichten versäumen und verletzen, ja sich
anmaßen, in ihrem Bereich ähnliche Gewalt zu besitzen, wie sie allein dem
Nachfolger des heiligen Apostels Petrus zukommt.
* Anmerkung des Herausgebers: Hinweis zu A. Drexels
Neuausgabe des Werkes «Leben der jungfräulichen Gottesmutter» von Maria von
Agreda.
Darum ist es notwendig, daß Kämpfer und Beter, Männer und
Frauen, unermüdlich und unerschütterlich am Glauben festhalten, für den Glauben eintreten, für den Glauben
Opfer bringen und so die Hoffnung, das Vertrauen und die Zuversicht unter den
Gläubigen und dem Volke wachhalten!
Habe Ich nicht jene «selig»
gepriesen, «die Verfolgung leiden um der Gerechtigkeit willen?» - Habe ICH
nicht gesagt: «Wer Mich vor den Menschen bekennt, den werde auch ICH vor dem
VATER bekennen, der im Himmel ist?»
Jetzt ist die Zeit,
die Bekenner braucht! Jetzt ist die Zeit, die Feuerseelen braucht, Schüler
und Schülerinnen der Heiligen Kirche, die stark und klar und rein durch die
Welt und die Masse der Lauen, der Satten, der Trägen, der Feigen, der Morschen
und Dürren, der Betrüger und Betrogenen, dem Lamme folgen und unter der Führung
der heiligen Engel dem Siege der apokalyptischen Frau entgegenschreiten.
Worte des Heilands in der Nacht zum 3. Juli 1970
. . . Seid also guten Mutes und laßt euch nicht entmutigen
von der Unruhe und der Zerstörung in Meiner Kirche und von der Umkehr der
Ordnung in der Welt!
Wohl sind Satan und alle dämonischen Mächte am Werke wie
nie zuvor in der Geschichte der Menschheit und der Kirche!
Aber ist nicht durch das Eingreifen Gottes und das Wirken
des Heiligen Geistes ein Werk entstanden, das mehr als jedes andere Werk die
Engel, die übernatürlichen Mächte und die guten Geister, auf den Plan ruft!
Dieses Werk ist göttlichen Ursprungs!
Alle Getreuen Meiner Kirche mögen in Ruhe und Festigkeit in
die Zukunft schauen und in die Zukunft gehen! Satan wird wüten, und seine
größten Helfer sind die innerlich und äußerlich vom Glauben und ihrer Weihe
abgefallenen Priester.
Maria, die
Unbefleckt Empfangene, die nie von Sünde berührt wurde, wird siegen. Mag auch die Schar derer, die
standhaft sind und Mir, Meinem Kreuz und dem Geheimnis Meiner Gegenwart im Leib
und Blut die Treue und die Liebe bewahren, - kleiner werden; der Glaube und das
Gebet, das Bekenntnis und die Hoffnung, die Liebe in Wahrheit, werden am Ende
triumphieren.
Die Stürme mögen toben! In der sichtbaren Natur können
Felsen barsten und Dämme brechen: - GOTT IST GRÖSSER; DIE WAHRHEIT IST STÄRKER;
DIE GNADE IST REICHER; DARUM WIRD DER FELS, DEN ICH GEGRÜNDET HABE, BIS ANS
ENDE BESTEHEN!
Worte des Heilands in der Nacht zum 7. August 1970
Ich habe zu dir von den heiligen Engeln gesprochen und sage
dir: dieses Werk ist ein Werk der
Vorsehung Meines Himmlischen Vaters und ein Werk für die Rettung der Kirche
Roms in der gegenwärtigen und kommenden schweren Verwirrung, Unruhe und
Zerstörung.
Von Priestern, den geweihten Dienern und Hirten der Kirche,
ist das Unheil in der Kirche ausgegangen; durch Priester, die diesem Werke
ausdrücklich oder innerlich angehören, wird die Kirche gerettet. Dieses Werk hat seinen Ursprung im Himmel!
Weil dieser
Himmel und die Übernatur, das WUNDER und die GNADE geleugnet und die Natur
vergöttert wird, ist es Mein ausgesprochener Wille, daß jene Schrift, die du
wider die größte Irrlehre der Gegenwart und gegen den Urheber der Irrlehre
geschrieben hast, bald neu erscheinen soll und überall verbreitet werde.*
Das Werk der Zerstörung Meiner einen und wahren Kirche ist
noch nicht zu Ende, es nimmt seinen Fortgang; und seine Gefahr und sein
Verderben steigern sich bis zu dem Tage, an dem Mein sichtbarer Stellvertreter in Rom das Wort der Entscheidung
spricht! Bis zu diesem Tage kann das Gift der Zersetzung und Verwirrung
ungehemmt wirken.
* Anmerkung des Herausgebers: Hinweis auf A. Drexels
Schrift gegen Teilhard de Chardin «Ein neuer Prophet?».
Darum fahret fort, im Vertrauen auf die fürbittende Macht Meiner jungfräulichen
Mutter Maria zu beten; denn sie ist die vom Vater und vom Sohne und vom
Geiste bestellte und begnadete Überwinderin Satans und seiner dämonischen und
menschlichen Knechte und Helfer.
Daß soviele Gläubige unter dem Einflusse von unglückseligen
Priestern und abtrünnigen Dienern Gottes zu treulosen Kindern dieser
wunderbaren Mutter werden, ist nicht nur ihr eigener Untergang, sondern der
Untergang der Tugenden der Demut, der Reinheit und der Ehrfurcht. Dieselben
betrogenen und betrügenden Unglücklichen verlassen und vergessen in ihrem
Innern ja auch offen den VATER, zu dem Ich die Welt und die Menschen beten
gelehrt habe.
Worte des Heilands in der Nacht zum 4. September 1970
Immer mehr Priester wenden sich zwar von Meiner
jungfräulichen Mutter Maria ab, und
ungezählte Gläubige folgen dem Beispiele und der Verführung dieser treulosen
Söhne der Kirche und kommen so in Gefahr, für eine Ewigkeit verloren zu gehen.
Ist es aber nicht ein Zeichen des geheimnisvollen Wirkens
des HEILIGEN GEISTES, daß zur gleichen Zeit ungezählte Gläubige,
Andersgläubige, sich Maria zuwenden und zu ihrer Verherrlichung beitragen?
Heiße Gebete steigen stündlich von Gnadenstätten der heiligsten Jungfrau und Mutter zum
Himmel auf, ja selbst Gebete jener, die an Orten
vermeintlicher Erscheinungen im Geiste der Sühne und des Vertrauens verrichtet
werden, sind vor Gott wohlgefällig. Ja, es kann geschehen, daß Beter an solchen
Stätten in einer besonderen Weise erhört werden und Hilfe finden; denn der
VATER im Himmel schaut in die Herzen, und der GEIST GOTTES weht, wo er will!
Bedenket auch, daß die Wunder, die im Innern der Seelen
geschehen, größer sind als die Wunder, die am Leibe sich vollziehen und den
Menschen sichtbar werden.
Noch nie waren Gebet, Opfer und Sühne so notwendig wie in
der jetzigen und in der kommenden Zeit. Noch nie, seit der Zeit Meiner Apostel
und Jünger war die Kirche in solcher Gefahr, weil die Feinde der Kirche von
innen kommen, und ihr Werk der Zerstörung unter dem Schein und Namen des Guten
ausführen.
Unter Meinen Aposteln befand sich ein Verräter. Nun sind
der Verräter viele geworden. Das Gift der Irrlehre wird sogar in die Herzen
jener geträufelt, die sich auf das Priesteramt vorbereiten. Wehe der Zeit, in
der Unwürdige sich am Heiligsten vergreifen und sich furchtbarer Sakrilegien
schuldig machen!
Wohl werden auch sie im Dienste der Hölle die Kirche nicht
überwältigen, weil es MEINE Kirche ist, und Satan bis ans Ende unterliegen
wird; aber eine große Verwirrung wird in der Kirche entstehen und die Getreuen
werden Verfolgung erleiden.
Die Zahl der Getreuen wird kleiner werden, doch ihr
Bekenntnis wird leuchten vor der Welt und gesegnet werden von der Macht und der
Gnade und der Liebe des DREIEINIGEN GOTTES.
Das Eucharistische Opfer wird in den menschlichen Wohnungen gefeiert werden, dort, wo der Tempel Gottes
entweiht ist.
Wisse, wisset: Maria,
die von den Treulosen geschmäht und verlassen wird, führt die Getreuen unter
ihrem besonderen Schutz zum Siege.
Betet! Betet auch im Vertrauen auf die Macht der heiligen
Engel, die nunmehr allenthalben den Werken und Plänen Satans und seiner Helfer
lichtvoll begegnen!
Worte des Heilands in der Nacht zum 2.Oktober 1970
. . . habe Ich dir nicht in jener ersten Nacht der Gnade
und Meines Kommens gesagt: «Du wirst nicht allein sein?» Zwar lag damals die
Aufgabe, von der Ich sprach, noch in der Ferne; aber steht nicht in der Schrift
geschrieben: «Vor GOTT sind tausend Jahre wie ein Tag?»
Jetzt, da Meine Kirche von innen bedrängt und bekämpft
wird, und so viele Gläubige unter einer gefahrvollen Verwirrung leiden, ist die
Zeit gekommen, in der in Wort und Schrift ein Kampf zu führen ist, in der auch
ungezähltes seelisches Leid, nagender Zweifel und Verbitterung der Guten
gemildert, aufgehellt und geheilt werden soll.
Die größte Gefahr droht der Kirche von seiten jener Meiner
Diener, also Priestern, die nach außen den Namen Meiner Kirche beibehalten
wollen, inwendig jedoch von dem Glauben abgefallen sind und einer falschen,
trügerischen und sinnlichen Liebe huldigen. Da ihr Werk und ihr Wort Lüge ist,
sind sie Knechte Satans, welcher der Vater der Lüge ist. Da alle Lüge von
kurzer Dauer ist, wird auch ihre Sünde aufgedeckt und von der göttlichen
Gerechtigkeit an ihrem Leib und Leben furchtbar geahndet werden!
Alle aber, die im Glauben und in der Liebe zu Meinem Kreuz
und zu Meiner Eucharistischen Gegenwart treu und standhaft sind, mögen in der
Stunde ihrer Unruhe und Vereinsamung sich erinnern, daß sie einen unsichtbaren
Helfer haben, - den ihnen vom Himmlischen Vater bestimmten Engel. Er ist stärker als der böse Geist; er ist nicht bloß
Beschützer, sondern auch Führer und mächtiger als der Verführer, ob dieser ein
abgefallener Engel oder ein treulos gewordener Priester ist.
Darum ist es nicht Zufall, daß in der Zeit, in der die
höllischen Geister auf Erden umgehen und selbst in geweihten Dienern Gottes
ihre sichtbaren und größten Helfer finden, - den Menschen die Welt der Engel vom Heiligen Geist
eröffnet wurde.
Wunderbar ist Gott in Seinen Heiligen, wunderbarer noch ist
Er in Seinen Engeln.
Der von GOTT bestimmt war, den Urverführer Luzifer und
seinen Anhang zu stürzen, -
Sankt Michael -,
er ist der besondere Schutzgeist, der Schutzengel Meiner Kirche. Wie
Sankt Josef, dem Mein irdisches Leben anvertraut war,
Schutzherr auch Meiner Kirche, Meines mystischen Leibes ist, so ist Sankt
Michael aus dem Reiche der unsichtbaren Geister der Schutzengel dieser Meiner Kirche. Es war darum nicht gut, das Gebet
zu ihm zu unterlassen!
Wer die Engel und die Heiligen verehrt, verherrlicht GOTT;
denn sie sind Gottes Freunde und begnadet.
Wer immer die Welt der unsichtbaren Schöpfung leugnet,
widerspricht der Offenbarung Gottes, liefert sich der Gewalt der Dämonen aus
und geht der Hilfe und Macht der heiligen Engel verlustig.
Sind die Engel und die Heiligen durch die Allmacht des
Dreifaltigen Gottes mächtig, so steht doch über allen ein Geschöpf, das zwar
Mensch ist, aber ohne Makel und der Seele und dem Leibe nach das vollkommenste
Geschöpf und Wesen, das erhabenste Abbild göttlicher Schönheit.
Dieses Geschöpf ist Meine jungfräuliche Mutter Maria.
Wer diese
Mutter liebt, wird unfehlbar gerettet!
An der Liebe zu
dieser Mutter mißt sich das Maß Meiner Liebe! Darum segne Ich euch aus der
Liebe Meines Herzens!
Worte des Heilands in der Nacht zum 6. November 1970
Mein Göttlicher Segen komme über das Haus eures gemeinsamen
Apostolates.
Daß dieses Apostolat vor allem der Verherrlichung und
Anerkennung Meiner jungfräulichen Mutter Maria
dient, erobert Meine Liebe in besonderem Maße, - in einer solchen Zeit!
Es ist die Zeit, in der ungezählte Christen, Glieder Meiner
einen und wahren Kirche, ihre Himmlische Mutter vergessen, verleugnen, ja
verwerfen und damit abtrünnig werden; denn niemals gehört dieser MEINER KIRCHE
an, wer in schuldbarer Weise ihrer
Mutter untreu wird!
Unter diesen Abtrünnigen befinden sich immer mehr geweihte
Diener des Allerheiligsten. Sie machen sich der Sünde des Judas schuldig, der Mir in seinem Kusse nicht Liebe gab,
sondern den größten Schmerz bereitete.
Da nicht wenige von denen, die zu Hirten über viele
bestimmt sind und bestellt wurden, schwach geworden sind, haben die wahrhaft
Getreuen des Gottesvolkes eine gar große Aufgabe: sie werden durch Beten, Kämpfen und Leiden ersetzen, was
viele und auch manche Bestellte und Berufene tun und geben sollten! Darum
schaue Ich mit so großem Wohlgefallen auf das betende Volk und auf die
sühnenden Seelen.
Schwer leiden sie zwar in ihrem Innern, aber überaus
herrlich wird die beglückende Liebe sein, die ihrer an der Schwelle der Ewigkeit
wartet!
Ihre Zahl ist nicht gering, ja sie wächst mit jedem neuen
Tage. Unter ihnen gibt es solche, die sich durch außerordentlichen Eifer
auszeichnen und die guten Werke höher schätzen, als ihren Besitz und Genuß . .
.
Worte des Heilands in der Nacht zum 4. Dezember 1970
Empfanget Meinen Segen, um der Hingabe willen, mit der ihr
euch dem Werke Meiner jungfräulichen Mutter Maria und Mir in doppelter Liebe opfervoll widmet!
Schwer und ernst ist die Gegenwart geworden, weil sich die
Menschen von der Ehrfurcht der
Vergangenheit abwenden und sich die Zukunft ohne Gott
aufbauen wollen; weil sie alle Gnade nicht mehr schätzen und die Gunst der Welt
suchen; weil sie der Sündelosen die Ehre weigern und der Sünde der Unreinheit
huldigen; weil sie den Engeln untreu werden und den Dämonen verfallen.
Wohl hat es zu allen Zeiten solche Menschen gegeben! Daß
aber geweihte Diener des
Altares den Weg des Verderbens gehen, ja die ihnen
anvertrauten Seelen mit in das Verderben reißen, ist das sichere Anzeichen und
der Beginn einer furchtbaren Heimsuchung und Prüfung, die über meine Kirche
hereingebrochen sind.
Am Ende dieser Prüfung wird der Abfall vieler offenbar,
sodaß die Getreuen die Gefahr erkennen und sich zusammenschließen. Alsdann wird
Meine Kirche neu erstehen. Von den Altären her und von Meiner Gegenwart wird
ein neues Feuer ausgehen, und Meine Gegenwart in der weißen HOSTIE wird wieder
ganz das Herz der Kirche, des Glaubens und der einen wahren Religion sein.
Vorher aber werden alle, die standhaft geblieben sind, aufs
neue und in neuem Lichte erkennen, daß der Weg zu den Altären und zu Meinem Herzen durch Maria, die Mutter der
Kirche und Meine Mutter, führt. Darum war die Vorsehung des Himmlischen Vaters
am Werke, als sie die Bücher der Offenbarungen an Meine heilige Tochter Maria zu Agreda zur Verherrlichung der
heiligsten Jungfrau neu erstehen ließ und dazu Menschen als Helfer wählte. Sie
segne Ich mit dem Segen, der fortdauern und jenseits dieser Welt seine ewige
Erfüllung und Vollendung finden wird; denn MEIN WORT und MEIN SEGEN sind
untrüglich.
Worte des Heilands in der Nacht zum 1. Januar 1971
Ich segne euch im Hause eures gemeinsamen Apostolats!
Dieser Segen begleite euch in dem Jahre, das beginnt bei euren Arbeiten und
Aufgaben!
Eine besondere Aufgabe ist, dem Werke der Verherrlichung
Meiner jungfräulichen Mutter Maria
den Weg zu den Menschen zu bereiten und zu öffnen; nicht im Übereifer, sondern
in der Ruhe und mit Vertrauen; ist es doch ein Werk, das Bestand hat . . . .
Eine dunkle Wolke liegt über Meiner heiligen Kirche. Immer
mehr wächst die Verwirrung; immer mehr Priester werden ihrer Berufung, ihrer
Sendung und ihrer Gnade untreu. Darum werden viele Gemeinden ohne Hirten sein; darum werden Kirchen ohne das Heiligste sein; darum werden Einsame ohne Tröstung sein; darum werden ungezählte Seelen hungern;
darum werden Ehen ohne Treue sein;
darum werden Völker ohne Frieden
sein. -
Die aber glauben und aus dem Glauben lieben, werden nicht
wanken noch verzagen; denn je größer die Gefahren sind, desto größer werden die
Gnaden sein; je mehr die bösen Geister auf der Erde wüten, desto mehr wird die Macht der Engel offenbar werden; je mehr
Abfall und Verwirrung drohen, desto mehr werden die Kraft und die Tat der
Treugebliebenen leuchten; je mehr Meine jungfräuliche Mutter Maria vergessen
und verlassen wird, desto mehr wird sie als Jungfrau und Mutter ihre Macht
offenbaren; je mehr das Heiligste, Meine Gegenwart in der Eucharistie,
mißachtet, ja geschändet und verunehrt wird, desto mehr wird von dieser Meiner
Gegenwart ein heiliges Feuer in die Gläubigen kommen und sie reinigen und
stärken. Es wird eine Zeit der Finsternis und zugleich eine Zeit der Leuchten
sein.
Während die Saat der Bösen und der Gottlosen in Verderbnis
enden wird, wird die Saat der Gläubigen zu einer reineren und schöneren Kirche
erblühen. Wohl denen, die die Stunde verstehen, in Meiner Liebe bleiben, Meine
Mutter bekennen, den Spuren der Heiligen folgen und der Führung durch die Engel
vertrauen: sie werden im Dunkel leuchten, im Sturm nicht wanken und in der
Prüfung nicht zerbrechen! . . .
Worte des Heilands in der Nacht zum 5. Februar 1971
Die Not Meiner einen und wahren Kirche ist groß geworden.
Der Satan, der Urheber des
Bösen, versucht und mißbraucht immer mehr geweihte Diener
der Kirche zu lebendigen
Werkzeugen der Zerstörung und Verwirrung. Die Zahl der
Priester, die offen oder im Inneren den Glauben und die Ehrfurcht vor der
heiligen Liturgie bewahren, wird geringer, und viele von denen,
die berufen sind, werden mit dem Gift der Irrlehre
gespeist. An vielen geweihten Stätten
herrscht der Greuel der Verwüstung, und der Geist einer kalten, leeren und
stolzen Vernunft raubt dem Heiligtum die Schönheit und dem Herzen und Gemüt die
Wärme.
Wehe denen, die durch falsche Lehren dem Volke den Glauben
zerstören, die Heiligen und die Altäre verlassen und an Gottes Stelle den
Götzen «Mensch» setzen! Gar viele Meiner Getreuen wollen ob der schweren
Heimsuchung, die über Meine Kirche hereingebrochen ist, verzagen und kleinmütig
und schwach werden. Ihnen sage Ich: Ist es nicht etwas Großes und eine Gnade, um Meines Namens willen zu leiden, für
die Ehre Meiner jungfräulichen Mutter Maria kämpfen und über die Feinde des
Glaubens siegen zu dürfen? Wer ging mit Mir den Weg nach Golgotha? Wohl war es
ein Weg der Schmach, aber zugleich der Weg zum Siege über den Tod und zum Triumph
über die Hölle und das Reich der Dämonen.
Ein Triumph Satans wäre es, würden die Guten und Getreuen
ängstlich, mutlos und verzagt!
. . .
Worte des Heilands in der Nacht zum 5. März 1971
Nochmals sage Ich euch: Laßt euch nicht beirren durch die
gegenwärtige Bedrohung Meiner Kirche von innen und außen!
Von innen sind es die ihrer Berufung und der Gnade untreu
gewordenen Diener Gottes. - Einmal sprach Ich zu Pilatus: «Die Mich dir
überliefert haben, haben die größere Schuld.»
Wenn heute soviele Gläubige an ihrem katholischen Glauben
irre werden und sich von dem Wort und der Wahrheit der biblischen Offenbarung
abkehren, auf falsche Lehren horchen und falschen Propheten anhangen, dann gilt
auch für diese Unglücklichen und Irregeführten dasselbe Wort: Die euch dem Unglauben und Irrglauben
überliefert haben, haben die größere Schuld!
Es sind die Priester und die Theologen, wie sie sich
nennen; Priester, die Mich verlassen,
Mich verraten, Mich verfolgen. Ihre Zahl mehrt sich; immer
mehr Gläubige halten vergebens Ausschau nach einem wahren Diener Gottes. In der
Schrift steht das Wort: «Schrecklich ist es, in die Hände des Lebendigen Gottes
zu fallen.» Ja, schrecklich wird das Gericht dieses Gottes sein über jene
Priester und falschen Lehrer, die aus Führern
zu Verführern geworden sind und noch werden!
Nie, seitdem Ich sichtbar unter den Menschen gewandelt bin,
war die Not Meiner einen und wahren Kirche so groß wie in der Gegenwart und
diese Not wächst.
Doch verzaget nicht! Mag auch die Herde, von der Ich als
der Göttliche Gute Hirte sprach, klein werden: Die Kirche, die Ich gegründet
und in Petrus mit einem Felsen verglichen habe, werden weder äußere, noch
innere Feinde zu zerstören vermögen.
Ihr aber und alle, die dir vom VATER geschenkt wurden,
fahret fort im Schaffen für die Kirche, für den Glauben und für die Seelen! Die
euch zu Helfern geworden sind, werden von ihrem Wohltun Segen ernten, einen
Segen, mit dem nichts in der Welt in Vergleich kommt. .
Worte des Heilands in der Nacht zum 2. April 1971
Da in der gegenwärtigen Zeit, so auch in der kommenden
Zeit, die Kräfte des Hasses, die Mächte der Lüge und der Finsternis am Werke
sind, die Ordnung Gottes und den Glauben der Offenbarung, die Gebote des
Schöpfers und die Wege der Wahrheit, das Geheimnis Meiner Liebe und das
Gnadenwirken des Heiligen Geistes zu verlassen, ja zu leugnen und sogar zu
bekämpfen, möget ihr mit allen Kindern Gottes er kennen, daß die Zeit des Antichrist angebrochen ist.
Wie lange diese Zeit dauert, soll nach dem Willen des
Vaters und gemäß Seiner ewigen Weisheit den Menschen verborgen bleiben.
Aber alle Gutgesinnten und im heiligen Glauben Treuen
sollen wissen, daß über allem
Geschehen GOTT steht, daß dem wunderbarsten aller
Geschöpfe, Meiner jungfräulichen
Mutter Maria,
Macht gegeben ist, und daß sich die Getreuen Gottes bewußt sein mögen, wie
Sankt Michael in der Kraft Gottes Luzifer und seinen Anhang in den ewigen
Abgrund stürzte, und daß seitdem die Engel als die himmlischen Mächte den
Menschen zur Seite stehen und unsichtbar in der Zeit und Welt wirken!
Die Zeit des Antichrist ist auch die Zeit der größten
Entfaltung der Macht der himmlischen Geister.
Über allen himmlischen Geistern aber steht die apokalyptische Frau. Niemand vermag zu
ermessen, wie sehr der Sohn Gottes Seine makellose Mutter liebt, - aber auch,
wie sehr Ich jene Menschen liebe, die zur Verherrlichung dieser Meiner Mutter
beitragen!
Wenn Ich also über bestimmte Menschen einen besonderen
Segen ausspreche und verheiße, - geschieht es um der Liebe und Werke willen,
die diese Menschen ihrer Himmlischen Mutter entgegenbringen.
Dieser besondere Segen wirkt fort bis in die Ewigkeit des
Jenseits.
Daraus magst du erkennen, - was es Großes ist in den Augen
Gottes um die Liebe und um die Treue zu Maria, der Jungfrau und Mutter.
Worte des Heilands in der Nacht zum 7. Mai 1971
. . . Laßt euch nicht von den Wirren der Zeit beunruhigen
und nicht von dem Abfall in Meiner Kirche entmutigen, auch wenn dieser Abfall
ein ganzes Land bedroht!
Noch einmal sage Ich dir: die Zeit des Antichrist ist
angebrochen. Der Antichrist ist nicht der
Satan, - auch nicht irgendein Mensch, ein einzelner. Der Antichrist ist die Kirche der
Welt, die von
Gott und Meinem Evangelium losgelöste Gesellschaft, - es ist die
Gegenkirche derjenigen, die sich der Welt verschrieben
haben und von dem Kreuz und der Gnade nichts wissen wollen. Wie die wahren
Christen Mich als GOTT und HEILAND kennen und verehren und lieben, so huldigen
die Gottlosen sich, - der Welt - und dem Menschen. Ihr Götze ist nicht Satan,
an den sie nicht glauben, sondern der Mensch, der sich selber zu Gott macht.
Die von GOTT Iosgelöste Welt ist der Antichrist!
Daß so viele, die sich Christen nennen, von Mir, Christus,
weggehen, daß immer mehr Priester dem Evangelium untreu werden und nicht nur
ihr Gewand, sondern auch ihre Weihe wegwerfen, ist Mein großer Schmerz. -
Anstatt die Kinder zu Mir zu führen, träufeln diese Treulosen schon das Gift
des Unglaubens in die Kinderherzen. Anstatt die jungen Menschen, die sich auf
das Priestertum vorbereiten, in der Lehre des Kreuzes, der Gnade und des
Gebetes zu unterrichten, heranzubilden und zu erwärmen, füllen sie ihren Geist
und ihr Herz mit gottlosen Lehren und dem Unkraut einer falschen Freiheit und
des sündigen Genusses an. Anstatt das Evangelium zu predigen und die Christen
auf den Weg der Gebote Gottes und Meiner Erlösergnade zu weisen, reden sie vor
dem Volke von der hohlen Weisheit falscher Propheten und von dem Blendwerk
ihres Stolzes und ihrer Selbstüberhebung. Dies alles ist der lebendige
Antichrist, der sich MIR, CHRISTUS, Meiner Kirche und ihrem sichtbaren Oberhaupt
in Rom entgegenstellt, aber zuletzt wie Luzifer und sein Anhang im ewigen
Abgrund enden wird.
Worte des Heilands in der Nacht zum 4. Juni 1971
In der Stunde Meiner besonderen Gnade habe Ich schon
mehrfach über den Antichrist gesprochen; vernimm, was Ich dir jetzt sage!
Ungezählte Menschen werden sich von Meiner einen und wahren
Kirche abwenden, weil sie den Glauben an den Dreieinigen Gott verloren haben,
verführt durch schlechte Priester und verblendet von falschen Lehrern.
Immer reden diese Stolzen und Abtrünnigen von einer
Religion ohne Übernatur, ohne Wunder und ohne Gebet. Sie reden vom Menschen und nicht mehr von Gott!
Sie kehren die Ordnung um und geben nicht nur der Liebe zum
Nächsten Vorrang, sondern vergessen, verlieren und verleugnen die Gottesliebe -
in frevlerischer Anmaßung.
Sie gehen damit um, eine Kirche zu gründen, in der die Erde
und der Mensch alles, - GOTT und der HIMMEL nichts mehr bedeuten.
Diese menschliche Kirche kennt weder die Engel, noch den
Satan, weil sie die Wahrheit von den reinen Geistern geleugnet hat, und dadurch
des Schutzes der guten Geister verlustig geht, doch den Plänen und Werken der
bösen Geister zum Opfer fällt.
Diese menschliche Kirche steht im Widerspruch zu der von
MIR gestifteten Kirche, die in den Aposteln ihren Anfang genommen hat und vom
Nachfolger des heiligen Petrus rechtmäßig geleitet wird.
Jene menschliche Kirche, die keine Religion mehr ist, ist
der Antichrist. In dieser Kirche herrschen Sünde und Genuß. In dieser Kirche
werden Himmel und Hölle geleugnet. In dieser Kirche wird der Stolz auf den
Thron erhoben, die Demut aber
verworfen. In dieser Kirche wird die Göttliche Ordnung umgestoßen und dem Chaos
der Weg geöffnet. In dieser Kirche wird an
GOTTES STATT der Götze «Mensch» gesetzt. In dieser Kirche werden die Bilder
der Heiligen verbannt und zerstört und falsche Propheten an ihre Stelle
gesetzt.
An die Stelle der Immaculata
tritt die Babylonische Hure.
In dieser Kirche wird das Haus Gottes zum Tempel der
Sakrilegien. Die Getreuen Gottes und wahren Christen aber folgen dem Rufe der
Königin des Himmels, die MICH, CHRISTUS, der Welt gebracht hat und die Menschen
zu MIR, CHRISTUS, führt. Darum bleiben gesegnet, die Ich gesegnet habe ob ihres
Eifers und ihrer Liebe für Maria, die
apokalyptische Frau.
Worte des Heilands in der Nacht zum 2. Juli 1971
Segen komme über euch, im Heim der Liebe Meines Herzens!
Segen, - inmitten einer Zeit, die die schwerste ist seit der Gründung Meiner
Kirche und den Tagen Meiner Apostel und Jünger!
Im Schoße dieser Meiner Kirche sind die eigenen Söhne,
geweihte Priester, aufgestanden und zu Feinden dieser Kirche geworden, ja,
nicht nur zu Feinden, sondern zu Verrätern, wie Mein sichtbarer Stellvertreter
in Rom es ausgesprochen hat.
Diese Abtrünnigen haben den Weg des Glaubens verlassen und
haben an die Stelle der Offenbarung Gottes in menschlichem Stolz und in
frevlerischem Mißbrauch des Geschenkes der Freiheit die Gedanken und Gebilde
ihres Geistes gesetzt, um dadurch von der Welt gelobt und geliebt zu werden.
Oh, die Toren, die nicht bloß die Seele, - ihre Seele an
den Satan verkaufen, sondern an der
Seele ihrer Gläubigen zu Verführern werden und wider den
Heiligen Geist sündigen! Diese Irrenden und Verführer reden und schreiben von
einer «neuen Kirche», - von einer
Kirche, die nicht mehr Religion ist, sondern eine rein menschliche Gründung.
ICH sage: die Kirche des Antichrist!
Ja, diese Kirche ist der Antichrist, der lebendige Antichrist!
Die Gründer und Anhänger dieser falschen Kirche arbeiten im
Dienste Satans. In dieser neuen Kirche ist der Glaube an Mich, den Sohn Gottes,
abgebrochen. In dieser neuen Kirche ist nicht mehr Meine Eucharistische
Gegenwart das Herz und das Zentrum. In dieser neuen Kirche ist nicht mehr die
geschriebene Offenbarung Gottes das Heilige Buch, sondern die Schriften einer
falschen menschlichen Wissenschaft werden angepriesen und den um die Wahrheit
betrogenen Christen in die Hände gegeben.
In dieser neuen Kirche ist nicht mehr Maria, Meine jungfräuliche Mutter, die Mutter der Gläubigen.
Diese neue Kirche
ist vaterlos und mutterlos; denn selbst der Himmlische Vater wird von den
Irrlehrern geleugnet und, wie sie sagen, durch den irdischen Fortschritt
ersetzt.
In dieser neuen Kirche werden die Heiligen Meiner einen und
wahren Kirche vergessen und ihre Bilder weggeworfen, ja zerstört. In dieser
neuen Kirche leuchtet und wärmt und wirkt nicht mehr der Heilige Geist; sondern
der gebrechliche und sterbliche Geist des Menschen wird zum Götzen.
In dieser neuen Kirche gilt nicht mehr die Gnade; sondern
an ihre Stelle tritt die sogenannte Technik, der Traum und Wahn und die Lüge
einer neuen Erde. In dieser neuen Kirche reden ihre Propheten nicht mehr von
der Sünde und dem Gericht, von der Hölle und denn Himmel, sondern von einem kommenden Paradies auf Erden. In dieser neuen
Kirche ist nicht mehr das Kreuz Meiner Erlösung das Heil; sondern ihr Heil
suchen sie im Genuß.
Diese neue
Kirche ist der lebendige Antichrist, die wirkliche Hure Babylons, - wie Mein
Jünger und Apostel Johannes in der Geheimen Offenbarung geschrieben hat.
Worte des Heilands in der Nacht zum 6. August 1971
Mein besonderer Segen und Meine Gnade komme über euch um
der Aufgaben willen, die euer gemeinsam warten. Diese Aufgaben sind mehrfach!
. . .
Eine zweite große Aufgabe des Apostolates . . . ist, in der
seelischen Not der Gläubigen und in der Verwirrung des Glaubens durch falsche
Propheten und abtrünnige Theologen in Wort und Tat Trost und Licht und Rat für
die innerlich und von außen Bedrängten und Suchenden zu werden.
Noch nehmen geistige Not und Unsicherheit in der Kirche, in
Meiner einen und wahren
Kirche, zu. Darum ist es Mein Wille, daß du, Mein Sohn,
fortfahrest, Verteidiger des Glaubens und der Kirche zu sein; denn noch wächst
die Gefahr und die Bedrohung durch die inneren Feinde.
Nie wird Meine eine wahre Kirche zerstört werden; aber in
ungezählten Menschen und gläubigen Christen wird der Glaube zerstört!
Worte des Heilands in der
Nacht zum 3. September 1971 Mein
Segen werde euch zuteil um eures Wirkens und eurer Aufgabe willen!
Jetzt, da das Werk, das ihr vor vielen Jahren zur
Veröffentlichung übernommen und zur Verherrlichung Meiner jungfräulichen Mutter Maria herausgebracht habt, . . .
zu neuen und noch anderen Menschen gelangt, laß diese . . . wissen: dieses größte und schönste M a r i e n w e
r k wird nur von tiefgläubigen und marianischen Menschen verstanden; aber
von diesen Seelen aus wird sich der Geist der Liebe und des Eifers und der
Verehrung für Maria wie ein Strom der Gnade in die Herzen und das Leben der
jetzigen und der kommenden Mitwelt ergießen.
Hat nicht Meine Tochter Theresia, eine Lehrerin der Kirche, gesagt: «Ich wäre glücklich in dem
Bewußtsein, auch nur einen Menschen GOTT näher gebracht zu haben!»
Jetzt, da die Not und Unsicherheit in Meiner einen und
wahren Kirche und ihres sichtbaren Oberhauptes immer größer wird, bewahret die
heilige Zuversicht und den ungebrochenen Willen, für den Sieg dieser Kirche zu
beten, zu opfern und zu schaffen!
Das Zeichen und die himmlische Beglaubigung für diesen Sieg
ist die apokalyptische Frau, das
auserwählte Geschöpf des Himmlischen Vaters, Meine jungfräuliche Mutter, die
makellose Braut des Heiligen Geistes.
Die vielen aber, die am Ruin der Kirche arbeiten, sind
Täuschende und Getäuschte.
Am Ruin Meiner Kirche zu arbeiten, ist vergebliche Mühe, ja
ein Wahnwitz und eine furchtbare Sünde. Die das tun, arbeiten in Wahrheit an
ihrem eigenen Ruin und gehen ihrer ewigen Verdammnis entgegen.
Worte des Heilands in der
Nacht zum 1.Oktober 1971 Mein Segen komme über
euch um eurer gemeinsamen Aufgabe willen!
Es ist gut, daß ihr in den täglichen Anliegen mit einem
besonderen Gebet zum heiligen Michael
um die glückliche Vollendung eines Vorhabens fleht. Die Verehrung dieses
Führers der guten Geister ist in der jetzigen und kommenden Zeit der Bedrohung
der Kirche und der Verwirrung der Gläubigen von besonderer Wirkung!
Es ist die Zeit, in der sich die Religion an vielen Orten in die Häuser und Wohnungen und in den Schoß
der Familien zurückzieht, und der Glaube der Guten und der Getreuen mit dem Mut
der Märtyrer öffentlich und furchtlos bekannt werden muß. Denn immer mehr
wird wahre und echte katholische Frömmigkeit dem Unverstand und der Verfolgung
der Welt, ja der lau und kalt gewordenen Priester ausgesetzt.
Immer mehr vollzieht sich die Scheidung der Geister; in
unheimlichem Maße wird die Spreu vom Weizen geschieden. Viele sind innerlich
abgefallen von Meiner Kirche und dem Glauben der Offenbarung, - und noch mehr
werden abfallen. Die Zeit wird kommen, in der an vielen Orten die Herde ohne
Hirten sein wird, oder schlechte Hirten das Heiligtum verwüsten.
In der Stunde der Erlösung auf Golgotha habe Ich das Wort
gesprochen: «Siehe da deine
Mutter!» Dieses Wort hat nicht nur für die Stunde Meines
blutigen Erlösersterbens und für
Meinen Jünger Johannes Bedeutung, sondern es war gesprochen
für die Menschen bis ans Ende der Zeit; denn diese Meine jungfräuliche Mutter
sollte als Mutter für alle jene wirken, die Meinen Namen tragen, damit sie von
dem Geiste Meiner Nachfolge erfüllt werden.
Daß geweihte Priester der einen wahren Kirche diese Mutter
verleugnen und verwerfen, ist ihr entsetzlicher Fluch und der Beginn ihrer
eigenen ewigen Verwerfung.
Groß und unauslöschlich ist dagegen Meine Gnade für jene,
die für die Liebe zu dieser Mutter eifern und dazu beitragen, daß sie auch von
anderen geliebt werde . . . .
Worte des Heilands in der Nacht zum 5. November 1971
Wohin gehen aber viele, ach so viele geweihte Diener! Sie
haben das Kreuz verworfen, sie haben die Ehrfurcht des Glaubens an Meine
Gegenwart im Tabernakel verloren und sie gehen den Weg fort von Meiner
jungfräulichen Mutter Maria, der
Mutter der Priester und der Mutter der Kirche.
Dies ist der dreifache Abfall, der dreifache Irrweg, das
dreifache Unheil, das wie eine unheimliche Last auf ihr Inneres drückt. Eine
Schuld, von der sie nicht loskommen. Wehe der Verhärtung ihres Herzens! Nur das Gebet von Opferseelen vermag
sie von dem Weg in das ewige Verderben abzubringen, soferne nicht ihr eigener
Wille der Verstocktheit anheimfällt.
Das ist die Heimsuchung Meiner Kirche, daß ihre Hirten, die
noch Hirten sind, immer weniger werden. Nicht wenige von denen, die berufen
waren, lassen sich irremachen von falschen Lehrern und werden schwach im
Glauben, dem Glauben in der Demut, die immer und überall das Fundament im Leben
der Heiligen war.
Nur betende,
leidende, opfernde, kämpfende Seelen sind die Werkzeuge für das Walten und
Wirken des Heiligen Geistes!
Ich segne alle, für die du in dieser Gnadenstunde zu Mir
gefleht hast. . . .
Worte des Heilands in der Nacht zum 3. Dezember 1971
Meinen Segen über euch um der besonderen Gnade willen! . .
.
Dieses Werk hat eine Sendung für die Welt, die krank ist
und von Fiebern geschüttelt wird, weil böse Geister und Dämonen gegen Christus
und die Kirche wüten, und weil Satan mitten in der Kirche Helfer gefunden hat,
sogar geweihte Diener des Altars, die ihren Dienst in den Dienst für die Pläne
Satans gewandelt haben.
Was Meinem Herzen aber noch größeren Schmerz bereitet, ist,
daß viele Hirten, die Oberhirten sein sollen, schweigen und gleichgültig oder
feige geworden sind. Nicht wenige von ihnen haben Menschenfurcht und sind von
der Gottesfurcht abgewichen. Darum können die Wölfe, die in die Herde
eingebrochen sind, solche Verwirrung anrichten und Verwüstung und Zerstörung
über die Kirche bringen.
Zwar werden sie an dem Felsen Meiner Kirche scheitern und
zerbrechen, aber Millionen von Seelen,
von unsterblichen Seelen, gehen verloren: für sie müssen abtrünnige Hirten
und laue Oberhirten vor Meinem Ewigen Gericht Rechenschaft ablegen!
Einst habe Ich über Jerusalem geweint und über die Menschen
dieser Stadt, über ihre Priester und Hohenpriester; und doch war die Sünde
dieser nicht so groß wie die Sünde derer, die heute in der Kirche anstatt
Führer Verführer, anstatt Hirten Mietlinge, anstatt Berater Verräter sind. Wohl
gibt es noch wahre Seelenhirten und gibt es noch wache Oberhirten, die in
Festigkeit und Klarheit zum Nachfolger Petri stehen; aber dieser Mein Sohn
Paulus sieht und fühlt mit Schmerz und Sorge, wie täglich mehr Berufene das
Heiligtum verlassen und sich der Welt, ihrer Lust und ihrem Genuß zukehren.
Viele Bräute Christi haben sich in ihrem Inneren von Mir,
dem Bräutigam, abgewandt und haben den Weg der Demut verlassen, um sich von der
Sünde des Stolzes beherrschen zu lassen. . . .
Ihr aber, . . . hütet in eurer Seele und in diesem Hause
die Gnade des Glaubens und kämpft für diesen Glauben! ...
Worte des Heilands in der Nacht zum 7. Januar 1972
Euch gilt Mein Segen in der Stunde einer besonderen Gnade
und um deiner Aufgaben willen! . . .
Vertrauet in der Liebe Meines Herzens; denn Mein besonderer
Segen und das Licht des Heiligen Geistes werden in diesem Jahre über euch
walten.
Darum laßt euch nicht niederdrücken durch den Abfall und
die Irrlehren vieler. Sie alle werden an ihrer Sünde zerbrechen und - in ihrem
Innern unglücklich entweder zurückkehren oder auf ewig verderben.
Groß ist ihre Sünde! Sie machen die Tempel Gottes zu
Steinwüsten. Sie verbannen Meine
Eucharistische
Gegenwart aus den Augen des Volkes und fort aus der Mitte des
Heiligtums.
Das Licht vor dem Tabernakel ist für sie nicht mehr das Symbol der Liebe zu
Meinem geheimnisvollen Wohnen unter den Menschen. Sie beugen nicht mehr ihr Knie vor dem Allmächtigen und vor dem
Allerheiligsten. Sie laufen zum heiligen Mahle wie zu den Tischen ihrer
irdischen Genüsse.
Die Zeiten des Gebetes kennen sie nicht mehr, wohl aber
laufen sie voller Begier dem Tand und den Darbietungen einer gottlos gewordenen
Welt nach.
Die Bildnisse der Heiligen und Freunde Gottes haben sie
verworfen und den Geist der Heiligen wollen sie im Herzen des Volkes vergessen
machen.
Das heiligste Geschöpf des Vaters, Maria, nennen und ehren sie nicht mehr, darum sind sie als Christen mutterlos geworden.
Die Gesinnung des Opfers ist ihnen fremd geworden, und von
Sühne und Buße wollen sie nichts mehr wissen. Sie leben, als ob es keine Sünde
gäbe, und sinken immer tiefer in den Abgrund ihrer Gottesferne und ihrer
Laster. Sie verdrehen und verfälschen das Wort Gottes, wie es in den heiligen
Büchern unter der Eingebung des Heiligen Geistes aufgezeichnet wurde und
überliefert wird. Damit machen sie sich einer furchtbaren Lüge schuldig und
werden zu Mördern an unsterblichen Seelen. - So lautet Meine Klage; sie ist eine unheimliche Anklage!
Doch es mögen die Guten nicht zagen und niemals verzagen!
Sie wachsen in Meiner Liebe und in der Gnade des inneren Friedens. Darum hast
du nicht umsonst gefleht in der Stunde Meiner Gnade! . . .
Worte des Heilands in der Nacht zum 4. Februar 1972
Ich segne euch um dieser Gnadenstunde und des Werkes
willen, für das ihr von dem Vater der Vorsehung bestimmt worden seid .
. . ., höre Meinen Willen: das Buch, das du zu schreiben
unternommen hast, das dem Glauben und der einen wahren Kirche dienen und den
von Verwirrung bedrohten Gläubigen zu einem Halt und Licht werden soll, ist im
Augenblick deine Aufgabe und Meine Freude.
Mein Segen wird den Weg dieses Buches zu den Menschen
begleiten.
. .. Darum halte die vielen Ablenkungen von außen von dir
fern, nicht aber jene Seelen, die in großer Not, in innerer Not zu dir kommen!
Die Bedrängnis der Gläubigen ist groß. - Wie nie in der
Geschichte Meiner heiligen Kirche ist diese innere Not groß!
Daß Satan und seine unsichtbaren Dämonen immer mehr Werkzeuge
in den abfallenden und ihrer Weihe untreu werdenden Priestern finden, ist der
Schmerz der Guten. Mönche verlassen ihre Zellen, um öffentlich vor allem Volke
gegen den Glauben, gegen die Kirche und gegen Meinen sichtbaren Stellvertreter
in Rom zu sprechen.
Ihr Werk ist
Seelenmord, - furchtbarer und unheimlicher als der Mord am Leib und Leben,
von dem die gottlos gewordene Welt täglich mehr Zeuge wird.
Dies sage Ich dir nicht, damit die Guten und Getreuen im
Volke Gottes furchtsam werden und den Mut und die Freude verlieren. Nein, je
mehr die Feinde Gottes und die Verwirrer und Zerstörer ihr Haupt erheben und
ihre Zunge schärfen, desto mehr sollen alle, die Mich lieben, die Mir und
Meiner jungfräulichen Mutter Maria
die Treue und das Vertrauen bewahrt haben und bewahren, zu Bekennern werden,
ohne Furcht und ohne Halbheit, als Zeugen des Glaubens und der Wahrheit;
wissend, daß über allem GOTT steht;
wissend, daß ICH im heiligsten
Sakramente mitten unter euch wohne und gegenwärtig bleibe; wissend, daß die
Immaculata, die fürbittende Allmacht und
Überwinderin Satans und seines Anhanges ist; wissend, daß Myriaden von Engeln unsichtbar auf der
ganzen Erde am Werke sind; wissend, daß es ungezählte Menschen gibt, Getreue
Gottes, Söhne und Töchter der Himmlischen Mutter, die beten, opfern, leiden und
kämpfen.
Ihr Anteil auf Erden sind, - der innere Friede, das gute
Gewissen und die Freude an der Verherrlichung Gottes. Darum ist ihnen die Liebe
Meines Herzens gewiß. Darum schaut Maria,
die heiligste Jungfrau und Mutter, schützend und segnend auf sie herab . . .
.
Worte des Heilands in der Nacht zum 3. März 1972
Durch die Vorsehung des Himmlischen Vaters komme Segen über
dich, Mein Sohn, um des Werkes und Apostolates willen, das dir aufgetragen ist
. . . .
Jetzt, da dein Werk vom «Glauben» . . . zum Druck kommt, achtet auf alles, was der
Verbreitung dieser beiden Werke dienen kann. Denn beide
Werke haben in ihrer Art eine Sendung zu erfüllen, in einer Zeit, die wie keine
andere Zeit zuvor nahe an den Abgrund führt.
Der Kampf Satans und seiner Helfer, der unsichtbaren und
der sichtbaren, richtet sich gegen den Dreimal Heiligen Gott, - ein Kampf, an
dem treulos gewordene und vom Glauben abgefallene Priester die tauglichsten
Helfer Satans werden. Sie erkennen nicht mehr den Vater und Seine Schöpfung,
sondern rühmen sich in frevlerischem Stolz, aus eigener Kraft eine
vollkommenere Welt zu schaffen, und nehmen das furchtbarste Wort, das je
gedacht und ausgesprochen worden ist, in den Mund: «GOTT ist tot!» Dieselben Abtrünnigen wollen Christus, den Sohn
Gottes, Seiner GOTTHEIT entkleiden und ihn zu einem bloßen Menschen, zu einem
«Reformer», ja gar «Revolutionär» herabwürdigen. Die größte Lüge, die je ausgesprochen und niedergeschrieben worden
ist!
Diese Abtrünnigen setzen in ihrem Wahnwitz an die Stelle
des Heiligen Geistes ihren Geist und machen die Wissenschaft, - ihre
Wissenschaft -, zu einem Abgott, indem sie ihre Seele dem «Fürsten dieser Welt»
verschreiben, der ihrer lacht. Was jedoch entsetzlicher ist: «GOTT lacht ihrer», wie es in der
Schrift steht.
Ob aller dieser Frevel glauben viele Gutgesinnte, daß eine
Katastrophe über die Welt und
Menschheit hereinbreche, und sie sprechen davon. In der
Schrift aber steht: «Niemand, kein Sterblicher, weiß den Tag noch die Stunde.»
Ehe dieses geschieht, werden die Mächte der Hölle und die
Pläne der Gottlosen und die Werke der Abtrünnigen vor aller Augen zunichte
werden. In ihrer Ohnmacht und auf den Trümmern ihrer Sünde und ihres Abfalls
werden sie zu spät erkennen müssen und schreien: «Weh uns, die wir wie GOTT
sein wollten! »
Ihr aber, . . . sollt wissen, daß Gottes Gericht noch in
der Ferne liegt, und daß die Gottlosen und Abtrünnigen, falsche Propheten, noch
vor der Katastrophe sich ihre eigene Katastrophe bereiten. Dies sage auch jenen
guten Menschen, die von der Heiligen Vorsehung euch und dem Apostolat . . . als
auserwählte Freunde und Helfer zugeführt worden sind.
Auch sollt ihr wissen, daß die Verehrung der heiligen Engel vor GOTT DEM
DREIEINIGEN, etwas Großes ist. Sie sind das unsichtbare
Heer, das vom Himmel her den Kampf der Getreuen Gottes mitkämpft. Die Weihe an
sie ist eine große Gnade!
Vergesset keinen Tag, euch eurer himmlischen Helfer und
Begleiter zu erinnern!
Worte des Heilands in der Nacht zum 7. April 1972
Meinen Segen für dich, Mein Sohn, mit dem Segen einer
besonderen Gnade, um des Werkes willen, zu dem dich die Vorsehung des Vaters
berufen hat, . . .
Schwer ist die Stunde und groß die Bedrängnis Meiner einen
und wahren Kirche. Verleitet von einem falschen Eifer und hingerissen von einem
trügerischen «Fortschritt» haben sich ungezählte geweihte Diener dieser Meiner
Kirche der Welt zugewandt. Aus Hirten sind Wölfe geworden. Groß ist die Zahl
der Priester, die nicht mehr an Meine Gegenwart in den gewandelten Gestalten
von Brot und Wein glauben und das HEILIGSTE wie gewöhnliches Brot behandeln.
In ihrem Unglauben schänden sie die Altäre. In ihrem Stolz
fühlen sie sich erhaben über die Heiligen
der Kirche. In ihrer Freude an der bösen Lust leugnen sie die Sünde. In ihrer
Geschäftigkeit verlieren sie den Geist des Gebetes. In ihrem Hang zum Genuß der
irdischen Güter verlassen sie den Weg des Kreuzes. In ihrer Bequemlichkeit
verachten sie das Opfer.
In ihrer Verblendung wollen sie nichts mehr wissen vom
Ewigen Gericht und von einer
Hölle. In ihrer Verstocktheit töten sie ihr Gewissen. In
ihrem Haß kehren sie sich gegen die Frommen und verfolgen sie! -
Wiederum sind es Priester, die zu Dienern Satans werden und
an der Zerstörung der Kirche arbeiten. Könnte Ich noch menschlich leiden in der
Verklärung, wäre der Schmerz darüber größer als der Schmerz, den Ich in den
Stunden Meiner Kreuzigung gelitten habe! Meiner Allwissenheit ist die Zahl der
äußerlich und innerlich abgefallenen Priester offenbar, was dem Auge und Geist
der Menschen verborgen bleibt. -
Wohl gibt es noch gute Priester, aber ihre Zahl wird
kleiner, und es naht die Zeit, in der viele Getreue Christi weinend nach einem
Hirten Ausschau halten. Viele Bischöfe schweigen, und der Nachfolger des hl.
Petrus wird einsamer; die aber in Treue zu ihm stehen, sind der Verfolgung
ausgesetzt . . . .
Wisse auch, daß es Mein
Wille ist, daß alle in Wahrheit Gläubigen, Söhne und Töchter Meiner einen
und heiligen Kirche, in allen äußeren Stürmen die innere Ruhe bewahren mögen!
Habe Ich nicht vormals den Aposteln bei dem Sturm auf dem Meere die Frage
gestellt: «Ihr Kleingläubigen, wußtet ihr nicht, daß Ich bei euch bin?»
Worte des Heilands in der Nacht zum 5. Mai 1972
Ich segne dich, Mein Sohn, in der Nacht und Stunde Meiner
besonderen Gnade um deiner Aufgabe willen, . . .
Diese deine Aufgabe war vorgesehen von dem Allwissenden
Gott für die Zeit, in der Meine heilige Kirche der schwersten Heimsuchung und Prüfung aller Zeiten ausgesetzt sein
würde. Diese Zeit ist jetzt da!
Vormals, in früheren Jahrhunderten, haben äußere Feinde
Meine Kirche bedroht, oder es waren von der Kirche Abgefallene, welche die
Kirche offen verlassen hatten; jetzt aber sind es wahrlich «Wölfe im
Schafspelz» von denen Ich im Evangelium gesprochen habe. Es sind die Irrlehrer,
Priester und Theologen, durch ein Sakrament geweihte Diener der Kirche, die
irrige und verderbliche Lehren verkünden und dabei mit dem Lächeln Satans sich
rühmen, in der Kirche zu sein, - und zu bleiben. Wehe diesen Erbärmlichen, die
Gott ins Gesicht lügen und nicht bedenken, daß sie die gefährlichsten Helfer
und Werkzeuge dessen sind, der in seinem Stolze sich wider den Schöpfer erhoben
hat und gesagt hat: «Ich diene nicht!»
Mehr als die jüdischen Pharisäer und die heidnischen
Henkersknechte haben Mich in Meinem Erlöserleiden jene Berufenen geschmerzt,
die wie Judas zu Verrätern und Apostaten werden würden.
In Meiner Allwissenheit sah Ich sie, - sah Ich sie alle -
bis ans Ende der Zeit. Wenn Ich auf
Golgotha über Meine Lästerer und Peiniger das Wort
gesprochen habe: «Verzeih' ihnen, Vater; sie wissen nicht, was sie tun», kann
Ich jetzt eine solche Entschuldigung nicht auf sie anwenden, auf jene, die das
Evangelium kennen, über die Gnade Meiner Erlösung unterrichtet worden sind und
gemäß ihrem freien Willen die Weihe für den Dienst in der Kirche und für die
unsterblichen Seelen empfangen haben. Daß sie mit Wissen und Willen Meine
Gottheit leugnen, Meine Botschaft verfälschen und sich von der Gnade der
Erlösung abwenden, ist ihre große Sünde; größer aber ist die Schuld und ihre
Sünde wider den Heiligen Geist, da sie mit Lächeln erklären, Glieder Meiner
heiligen Kirche zu sein. In
Büchern und Reden, in Versammlungen und Schriften streuen
diese Judasse ihr Gift, das Gift der Irrlehre, aus - unter das Volk, in die
Köpfe und Herzen der Gläubigen und täuschen und belügen sie.
Für diese böseste, gefährlichste und verworrenste Zeit war
dein Leben und deine Aufgabe vorgesehen, . . .
Vergesset nicht der übernatürlichen Helfer, Meiner
jungfräulichen Mutter Maria, der
heiligen Engel und der besonderen Patrone, der Heiligen eures Namens!
Worte des Heilands in der Nacht zum 2. Juni 1972
Mein Segen komme über dich, Mein Sohn, in der Stunde einer
besonderen Gnade. Diese Gnade wurde dir gewährt um der Aufgabe willen, für die
du von der Vorsehung des Himmlischen Vaters bestimmt warst.
Du aber wisse, daß das Buch des «Glaubens» nicht weniger beschleunigt werden soll; denn immer mehr
und größer wird die seelische Not von vielen, die nach der klaren Lehre
hungern. In Wahrheit wird die Zahl derer immer kleiner, die Mich, den Erlöser,
Mein Kreuz und das Wunder Meiner Gegenwart im Tabernakel lieben und bekennen.
Es werden Bücher unter dem Namen «Katechismus» verbreitet, die nicht mehr die
ganze und die wahre Lehre des Evangeliums enthalten und darum Verwirrung
stiften. Doch sollen die Guten nicht darüber verzagen!
Als Ich sichtbar unter den Menschen weilte, haben wohl
manche an Meine Gottheit geglaubt und Meine Lehre und Gnade angenommen; doch
war es in Wirklichkeit eine kleine Schar. Und auch die Gemeinden, die Meine
Apostel in weiten Teilen der Erde gegründet haben, waren klein und einer grausamen
Verfolgung ausgesetzt. Diese Verfolgung
wiederholt sich heute, teils in blutiger, teils in unblutiger Weise. Daß an
der unblutigen Verfolgung viele Meiner geweihten Diener teilnehmen, ist das
Furchtbare und eine Wunde für Mein Herz, die mehr und tiefer schmerzen würde
als die Kreuzigung, wenn Ich in der Verklärung noch leiden könnte.
Allen aber, die in der Treue und Liebe zum ganzen und
wahren Glauben stark bleiben, gilt das Wort der Schrift: «Denen, die Gott
lieben, gereichen alle Dinge zum Besten.» Wie wollte Ich selber vielmals im
Lande Israel alle an Mich ziehen und sie um Mich sammeln, doch mußte Ich am
Ende die Klage über das Volk ausrufen: «Nun aber ist es verborgen vor deinen
Augen!»
Wenn einst Gericht gehalten wird, wird die Torheit, aber
auch die unheimliche Sünde und
Schuld derer offenbar werden, die sich in ihrer Einbildung
gefallen und viele zum
Unglauben verführt haben. Diese jetzt so Stolzen freveln
dreifach: sie zerstören die Ehrfurcht vor dem Geheimnis und Wunder der heiligen
Eucharistie; sie verlassen, verleugnen und verwerfen Meine heiligste,
jungfräuliche Mutter Maria, die auch
die Mutter der Kirche ist; sie verweigern Meinem sichtbaren Stellvertreter, dem
Nachfolger des heiligen Apostel Petrus, den Gehorsam und die Ehrfurcht. So
nehmen sie Ungezählten die seelische Heimat, die ihnen das Leben in Meiner
einen und wahren Kirche und das Gotteshaus waren.
Aus der ganzen Liebe Meines Göttlichen Herzens aber segne
Ich die Getreuen, . . .
Worte des Heilands in der Nacht zum 7. Juli 1972
Ich segne in dieser heiligen Nacht dich, Mein Sohn, . . .
Daß du, Mein Sohn, dem Buche des «Glaubens» deine volle Aufmerksamkeit und Kraft zuwendest, ist gut;
denn dieses Buch ist notwendig, und Tausende hungern nach ihm. Es ist das notwendigste Buch für jetzt und die
Zukunft; denn die eigenen Söhne der Kirche sind unter Satans Eingebung daran, den Geist des großen Konzils zu
verfälschen, den Glauben auszulöschen und die Kirche von Grund auf zu
zerstören. Wisse aber, daß alle diese Treulosen in Wahrheit nicht mehr Söhne
der Kirche sind, sondern Judasse und leibhaftige Helfer Satans. Aus geweihten
Dienern Gottes werden sie Knechte des höllischen Versuchers.
Einmal habe Ich von Judas gesagt: «Es wäre für ihn besser,
er wäre nicht geboren!» Von ihnen, diesen Hörigen Satans, möchte Ich ausrufen:
Hätte nie eine Mutter sie geboren! Wohl, noch ist es Tag, noch wartet die Gnade
der Umkehr auf sie; doch je größer die Gnade ist, die sie in der sakramentalen
Weihe empfangen haben, desto tiefer ist der Fall. Viele beten für die
Unglücklichen, und es ist gut so! Da aber viele der Gefallenen nicht mehr an
die Gnade, das Gebet und das heilige Opfer glauben, ja lachend sich der Welt
verkauft haben, werden sie in der Sünde sterben.
Sollen die im Glauben und mit der Gnade Getreuen darüber
traurig sein? Zwar habe Ich Selbst vormals über Jerusalem geweint, weil seine
Bewohner Meine Gnade verworfen haben; doch ist es Mein und der Wille des
Vaters, daß die Kinder des Glaubens
frohe Kinder sind, froh wie einst Franziskus, der den Sonnengesang zum
Himmel gejubelt hat, froh wie die jugendliche heilige Theresia, die von der
Liebe zu Mir glücklich, lächelnd durch den Garten der Schöpfung wandelte. . .
.
Worte des Heilands in der Nacht zum 4. August 1972
Mein Segen komme über dich, Mein Sohn, kraft der Gnade, die
dir in der schwersten Stunde deines Lebens von Mir verheißen wurde. . . .
Die Zeit, in der Meine eine und heilige Kirche die größte
Prüfung und Bedrohung erlebt, verlangt die äußerste Anstrengung der Getreuen.
Mein Stellvertreter in Rom ist von vielen verlassen, auch von solchen, die als
Hirten berufen wären, dem Nachfolger Petri in Treue und mit aller Kraft
beizustehen. Während Mein Sohn Paulus in Tränen und mit Schweiß um die Rettung
der Kirche ringt und in unsagbarem Schmerz täglich Kenntnis von den Priestern
bekommt, die ihre Herde, ihre Weihe und ihr Amt verlassen, beschwört er die
Flüchtenden und Schwachen.
Noch mehr schmerzt ihn, daß manche Hirten, die kraft ihres
Amtes und ihrer Berufung verpflichtet sind, dem obersten Leiter der Kirche und
Vater der Gläubigen in Klarheit und mit Festigkeit Beistand zu sein, seinen Anweisungen
Achtung zu verschaffen, ein gemächliches Leben führen und es aus Bequemlichkeit
und Feigheit unterlassen, in ihrem Bereich über die Bewahrung des Glaubens zu
wachen und für die Aufrechterhaltung der Ordnung in aller Strenge Sorge zu
tragen.
Unzählige Priester tragen die Schuld und Verantwortung
dafür, daß Meine sakramentale Gegenwart entehrt, zertreten und verhöhnt wird.
Die Sakrilegien häufen sich zu Tausenden.
Immer mehr erstirbt die Ehrfurcht in den Herzen des
gläubigen Volkes. Kostbar aber ist das Gebet der Sühne, das Opfer der Anbetung
des Allerheiligsten, die betende Verherrlichung und Anrufung Meiner
jungfräulichen Mutter Maria, die Liebe zu den Heiligen der Kirche und das
wachsende Vertrauen auf die Engel, die das unsichtbare Heer der Gottesstreiter
und der Menschenfreunde bilden. Je mehr die Masse des Kirchenvolkes in
Gleichgültigkeit und Ehrfurchtslosigkeit versinkt und auf der breiten Straße
des Verderbens wandelt, desto leuchtender wirken die Gesinnung und die Tat
derer, die in Liebe für alles Heilige entbrennen, in Treue vor Meiner wahren
Gegenwart in der Eucharistie knien und für die Verherrlichung des heiligsten
aller Geschöpfe, Maria, die Jungfrau und Mutter, eifern . . . .
Worte des Heilands in der Nacht zum 1. September 1972
Ich segne dich, Mein Sohn, in dieser Gnadenstunde Meines
Göttlichen Herzens um deiner Aufgabe willen.
Das Geheimnis und Opfer Meiner sakramentalen Gegenwart wird
zum Prüfstein des allein wahren Christseins, und die Verehrung Meines
Eucharistischen Geheimnisses und Wunders, des Allerheiligsten, wird zum Zeugnis
der Liebe, der Ehrfurcht und der Treue Mir, dem einzigen und wahren Erlöser
gegenüber. Einst habe Ich gesagt: «Meine Freude ist es, bei den
Menschenkindern zu sein!» Aus dieser Freude heraus hat
Meine Liebe das Eucharistische Wunder geboren und es zum Vollzuge den Priestern
anvertraut, es zugleich aber allen Gläubigen zum Empfange und zur Anbetung
angeboten.
Nun aber haben manche Priester und - von ihnen verführt -
viele Gläubige, Söhne und
Töchter Meiner einen und wahren Kirche, das Heiligtum
entweiht und das geheimnisvolle Opfer Meiner Liebe durch Unglauben und
Ehrfurchtslosigkeit zu einer gewöhnlichen Sache herabgewürdigt. Ja - wehe
dieser Sünde!
Für immer mehr Priester wird der Gottesdienst zum
Satansdienst. Weil sie die Sünde nicht mehr achten, glauben sie, die Erlösung
nicht nötig zu haben. In Wahrheit aber nimmt die Sünde unter den Menschen in
unheimlichem Maße zu.
Die furchtbarste aller Sünden ist die Sünde jener, die -
zum heiligen Dienste geweiht - an ihrer Gnade und an den unsterblichen Seelen
zu Verrätern werden.
Wisse: das Maß der Liebe zu Gott mißt sich an dem Maße der
Ehrfurcht vor dem
Geheimnisse Meiner Eucharistischen Gegenwart und an der Art
und dem Grade der Liebe zu dem heiligen Opfer, das die geheimnisvolle, aber
wirkliche unblutige Wiederholung und sakramentale Wiedererinnerung an das
einzige und einmalige blutige Opfer am Kreuze ist. Höre Meine Klage: es mehren
sich die Sakrilegien unter den Gläubigen, die das Heiligste wie gewöhnliches
Brot in die Hand nehmen und dabei sich nicht bewußt sind, daß dieses Brot nicht
mehr Brot, sondern Mein Leib mit Fleisch und Blut, Meine unblutige Gegenwart
ist. Mein Wehe auch dieser Sünde!
Mein großer Apostel Paulus hat gesagt: «Wer den Leib des
Herrn nicht von der gewöhnlichen Speise unterscheidet, der ißt und trinkt sich
das Gericht!» Warum haben Ungezählte mit dem Empfange Meines Leibes in die Hand
die Ehrfurcht vor dem Allerheiligsten verloren?
Bei allem jedoch vergesset nicht Meine heiligste Mutter.
Sie ist das unerreichbare Vorbild der Ehrfurcht und der Liebe zu Meiner
Gottheit und Menschheit und zu Meinem Wohnen unter den Menschen!
Worte des Heilands in der Nacht zum 6. Oktober 1972
Ich segne dich, Mein Sohn, in der Liebe Meines Herzens und
in der Treue zu Meinem Versprechen, das Ich dir in der Nacht deiner größten Not
als Gnade gegeben habe. . . .
Meine eine und wahre Kirche leidet unter einer inneren
Verfolgung. Viele ihrer geweihten
Söhne und Töchter verlassen die Gnade ihrer Berufung und
verschreiben sich der Welt, in der sie keine Ruhe finden für ihr Gewissen.
Es ist die Zeit, in der sich erfüllt, was Ich in der
Bergpredigt als Anteil der Guten vorausgesagt und als himmlische Vergeltung
gepriesen habe: «Selig seid ihr, wenn man euch schmäht und verfolgt und euch
fälschlich alles Böse nachsagt um Meinetwillen: freuet euch und frohlocket,
denn euer Lohn ist groß im Himmel! So haben sie auch die Propheten verfolgt,
die vor euch waren.»
Ich habe zu dir gesprochen von untreuen Hirten, die als
«Mietlinge» die Herde verlassen, ja zu Feinden des Kreuzes und selbst zu
Verrätern werden. Darüber mögen die Guten und Getreuen traurig sein, ja sich
empören; doch in Wahrheit dürfen sie sich freuen, wie Ich mit göttlicher Macht
und Gewißheit verkündet habe! In der Welt und Zeit wird Kampf sein, da Luzifer
und die gefallenen Engel wider Gott streiten; da unter den Menschen die Bösen
wider die Guten kämpfen, ja sie verfolgen.
Niemals aber dürfen die Guten und Getreuen in Wirklichkeit
unglücklich sein, da sie Mich und Mein Wort haben: «Ich kenne die Meinen, und
die Meinen kennen Mich!» Und habe Ich nicht Meinen Aposteln, da sie ob eines
Sturmes unruhig wurden, gesagt: «ICH bin ja bei euch?» Und Ich habe euch zum
Zeugnis dafür das Geheimnis und Wunder Meiner Gegenwart und Meiner Liebe als
Vermächtnis hinterlassen! Alsdann gab Ich euch eine Mutter in dem Augenblick,
da Johannes unter dem Kreuze die Menschheit vertrat und Ich in der dunkelsten,
aber gnadenvollsten Stunde der Geschichte, zu ihm sprach: «Siehe da deine
Mutter!» Sie ist die Mutter aller Gläubigen, die Mutter der Kirche. An
ungezählten
Gnadenstätten beten ungezählte Menschen; und von diesen
Stätten dringen die Stimmen der Beter auf zum Vater und zum Sohne und zum
Geiste. Diese Meine Mutter ist eure Führerin in Kampf und Not. Sie ist die
Überwinderin Satans und aller bösen Mächte.
Endlich sollen sich alle Guten und Getreuen bewußt sein,
daß sie unsichtbare Geister, Engel, zur Seite haben, und daß die Heiligen
Gottes ihre Freunde und Licht auf dem Wege sind. Daß neue Irrlehrer, Abtrünnige
und Abgefallene des wahren Glaubens und der einen Kirche, das Dasein und Wirken
der Engel leugnen, ist ihr Unheil; denn zu ihrem Heile und als Gnade sind die
Engel als Geist-Geschöpfe den Menschen vom Vater bestimmt und gegeben.
Diesen Engeln ist große Macht verliehen, und sie sind unter
der Führung des heiligen Erzengels Michael das unsichtbare Heer Gottes. Darum
ist das «Werk der heiligen Engel» zu Großem bestimmt in der jetzigen und in der
kommenden Zeit . . . .
Worte des Heilands in der Nacht zum 3. November 1972
Mein Segen komme über dich, Mein Sohn, in dieser heiligen
Stunde, - heilig, weil sie von Meiner Gnade kommt. . . .
Einst habe Ich ausgerufen: «Mich erbarmt des Volkes! »
Diese Klage ist auch heute in Meinem Göttlichen Herzen lebendig; denn es sind
Verführer am Werk, Ungezählte von dem gläubigen Volk im Glauben und in der
Tugend irre zu machen. Schmerzlich ist, daß zu den Verführern gerade Priester
gehören, zum heiligen Dienst Geweihte, die den Altar und das Gebet verlassen
und verloren und die Gnade der Weihe und des Sakramentes an die Welt und ihre
Reize preisgegeben haben.
Ihnen und den Verführten gilt der Leib mehr als die Seele.
Sie wollen eine weltliche Kirche aufbauen und die Welt genießen, ohne
Gott.
Alle ihre Reden und Veranstaltungen und Einrichtungen sind
äußerlich, indessen der innere Mensch verkümmert und im Getriebe des Irdischen
und im Trubel der Welt untergeht.
Vormals haben die Propheten und Gesandten Gottes die
Hinkehr zu Gott und Seinen heiligen
Geboten ge- predigt; heute sind falsche Propheten und
Prediger am Werk, um Mich, den Erlöser und Retter, zu verraten. Darum finden
viele, die nach Gott und der Gnade hungern, keine Priester und keine Hirten
mehr.
Dazu kommt eine andere schwere Verirrung und Sün- de: Nicht
mehr Gott, sondern der Mensch ist für die Verführer und die Verführten wichtig.
Da sie Gott verlassen und vergessen haben, ist ihnen der Mensch zum Götzen
geworden. So nimmt an vielen Orten der Gottesdienst weltliche Formen an. Ja,
manche haben in unheimlichem Frevel das heilige Opfer zu einer un- heiligen
Versammlung und Schau oder gar zu einem Gelage gemacht. Sie haben die Ehrfurcht
vor dem Heiligen und Allerheiligsten in den Herzen des Volkes gemordet.
Endlich haben die Abtrünnigen sich der Zeit ver- schrieben
und achten nicht mehr des Geheimnisses der Ewigkeit, die für jeden Menschen und
für jede Seele entscheidend ist.
Diese Unglücklichen suchen krank- haft alles zu vermeiden
und zu fliehen, was sie an die Ewigkeit erinnert. Darum tust du, Mein Sohn, gut
daran, das Büchlein vom «Geheimnis der Ewigkeit» zu schreiben.
Die Zeit ist trügerisch, nur die Ewigkeit ist wahr! . .
.
Worte des Heilands in der Nacht zum 1. Dezember 1972
Ich segne dich, Mein Sohn, in der Nacht einer großen Gnade
um des Werkes willen, das dir . . . vom Vater der Vorsehung anvertraut ist. . .
.
Eine große Prüfung und Heimsuchung ist über Meine eine und
wahre Kirche hereingebrochen. Unruhige und ungute Geister haben in der Kirche
und unter den Gläubigen Verwüstung angerichtet. An vielen Orten ist das
Gotteshaus leer und kahl geworden, so daß das Verlangen der Herzen nach Wärme
nicht mehr gestillt wird. Das Herz von Geweihten, Priestern, Dienern im Heiligtum,
ist leer und kalt geworden; so kalt und leer wie die Stätten, die das Geheimnis
und Wunder Meiner Gegenwart bergen sollen. Leichtsinnig haben sie die Weihe und
Liebe zu Meinem Göttlichen Herzen vergessen, ja abgebrochen. Ihr Herz haben sie
an die Welt verkauft. Darum haben sie auch Meine heiligste Mutter verlassen,
und die Weihe an ihr Herz sagt ihnen nichts mehr. Dagegen verlangen sie nach
einem irdischen Weib.
Der Gottesdienst wird in ihren Händen und Herzen zu einer
weltlichen Schau voller Lärm und Unruhe.
So betäuben sie ihr Gewissen, hören nicht mehr auf den
Anruf von oben und fühlen nicht mehr das geheimnisvolle Wehen des Heiligen
Geistes. Sie haben dem Gottesdienst die übernatürliche Weihe genommen. Sie
haben die Ehrfurcht vor dem Heiligsten in ihren Herzen absterben lassen und
sind daran gegangen, die Ehrfurcht, das Fundament aller
Religion, in den Herzen des Volkes auszulöschen. Ihre Knie
beugen sie nicht mehr vor Meiner Eucharistischen Gegenwart; denn in ihrem
Herzen sind sie von sich selber voll, und der Glaube bedeutet ihnen nichts
mehr.
Dieser von Gott, von Meinem Erlöserblut und dem Tabernakel
abgewandte Weltgeist nimmt zu. Darum hungern so viele Gläubige nach einem
Hirten. Zu Hirten waren sie bestimmt und berufen. Nun sind sie zu Mietlingen
und Wölfen geworden, indem sie von dem Wege der Treue abgewichen sind. Die
Seelen ihrer Anvertrauten werden einst beim Gericht Gottes gegen sie zeugen.
Allen aber im Glauben und in der Liebe Getreuen möchte Ich
als der Göttliche Gute Hirte zurufen: Laßt euch die Freude und das Glück des
guten Gewissens nicht stören durch den Abfall vieler und die Verwirrung in
Meiner einen und heiligen Kirche! Die Allmacht des Vaters wacht über eurem
Leben; die Liebe des Sohnes wohnt in euren Herzen und Stuben; die Kraft des
Heiligen Geistes macht euch stark wider die Anstürme der Hölle und wider die
Sünde des Unglaubens und des Abfalls . . . .
Worte des Heilands in der Nacht zum 5. Januar 1973
Ich segne dich, Mein Sohn, in der Nacht Meiner besonderen
Gnade - um des Werkes willen, für das du von der Vorsehung des Himmlischen
Vaters bestimmt wurdest. . . .
War es nicht die Vorsehung des Himmlischen Vaters, die euch
. .. die Möglichkeit gegeben hat, das erhabenste, größte und schönste Werk*,
das je über die Erlösung und die Mutter der Erlösung vom Himmel eingegeben und
von Menschenhand niedergeschrieben worden ist, der Welt und den Menschen
zugänglich zu machen? Jetzt, da in Meiner einen und wahren Kirche ein
unheimlicher Kampf gegen ihren Bestand und ihr Wirken entbrannt ist, bewahret
die Waffenrüstung Gottes zur Verteidigung des Glaubens, für die Rettung der
Seelen und für die Stärkung der Schwachen, der Verwirrten und der Bedrohten.
Wisse, wisset: der Geist der Zerstörung - Satan mit seinen unsichtbaren Helfern
- ist, wie nie zuvor, bemüht, seine Pläne zu verwirklichen. Alle diese Dämonen
stürmen an gegen die Ordnung in der Kirche und gegen die Göttlichen Gebote.
Zuerst haben sie das hohe Gut und die Gnade des Glaubens
schon in den Seelen der Kinder zu ersticken versucht.
*Anmerkung des Herausgebers: Hinweis auf «Leben der
jungfräulichen Gottesmutter Maria» von Maria von Agreda.
Alsdann vergiften sie die Jugend mit den Lehren von einer
falschen und gefährlichen
Freiheit. Endlich suchen sie im Volke das Gefühl des
Heiligen, den Glauben an Gott und die Ehrfurcht vor dem Wunder und Geheimnis
Meiner wahren Eucharistischen Gegenwart auszulöschen. So wird Religion
abgebrochen. So wird der Weltgeist gezüchtet. So werden die irdischen Pläne,
Güter und Errungenschaften des Wohlstandes zum Abgott. Es ist die Versuchung
Satans, der am Beginne Meines Erlöserleidens auf die Welt und ihr Blendwerk
gezeigt und zu Mir gesagt hat: «Dies alles will ich dir geben, wenn du
niederfällst und mich anbetest!»
Nicht mehr der Himmel und die Gnade, sondern die Welt und
der Mensch sollen gelten! Das ist der Gedanke und Wille, die große Versuchung
Satans. Daß es Priester, ja vor allem auch Priester sind, die dabei zu
Werkzeugen Satans und dadurch zu Verrätern an Mir, an der Gnade und Weihe ihrer
Berufung werden, ist die furchtbare Klage der Guten und die noch furchtbarere
Anklage vor dem Ewigen Gericht, vor dem für eine Ewigkeit geltenden Urteil, vor
dem ALLRICHTENDEN GOTT, DER ICH BIN; hat doch der Vater dem Sohne das Gericht
übertragen.
In dieser Not des Glaubens und der Kirche mögen alle
Getreuen dieses Dreifache vor Augen haben und in ihrem Innersten lebendig
bewahren: die Ehrfurcht vor dem Wunder und Geheimnis Meiner Gegenwart, die
innige und kindliche Liebe zu Meiner jungfräulichen
Mutter Maria und das nie nachlassende vertrauensvolle Gebet
zu den heiligen Engeln, die im Gotteskampf wider die Satansmacht aus der Kraft
Gottes in der Zeit siegen und ewig triumphieren werden.
Worte des Heilands in der
Nacht zum 2. Februar 1973 Mein Segen, der Segen
einer besonderen Gnade, komme über dich. . . .
Eine Zeit der Prüfung ist über Meine Kirche hereingebrochen.
Noch nie haben so viele, die dem Altar und Gott in einer heiligen Stunde Treue
gelobt hatten, den Weg der Treue verlassen. Noch nie war der Abfall vom Glauben
und der Abbruch der Sittlichkeit so groß und so allgemein wie heute. An
ungezählten Orten ist das Gotteshaus zu einem Marktplatz des Teufels und seiner
Helfer geworden, indem Priester nicht mehr das Wort Gottes, sondern die Welt
und den Abfall vom Evangelium predigen. Schon in die Seelen der Kinder wird das
Gift der Häresie durch falsche Katechismen und von abtrünnigen, ja gottlosen
Religionslehrern hineingeträufelt.
Groß ist der Schmerz der Guten und der im heiligen Glauben
treu Gebliebenen. Aber dieser Schmerz darf nicht den Mut und die Freude und das
Vertrauen in den Gutgesinnten und Glaubensstarken lähmen und zerstören.
Darum vernimm jetzt, von welcher Gesinnung alle, die Meinem
Herzen und Meiner Kirche und Meinem Evangelium treu sind, beseelt sein sollen:
Fürs erste sind sie Kinder des Himmlischen Vaters - an jedem Ort, zu jeder
Stunde, in jeder Lage. Dieses Bewußtsein bewirkt ein unerschütterliches
Vertrauen. Alsdann sind alle Meine Getreuen MEINEM
GÖTTLICHEN HERZEN EINGESCHRIEBEN und Meiner unendlichen
Liebe gewiß. Muß dies nicht eine unzerstörbare Freude im Herzen und Leben eines
jeden einzelnen bewirken? Und habe Ich nicht endlich vor Meinem sichtbaren
Weggang von dieser Erde in die
Herrlichkeit des Vaters Meinen Getreuen bis ans Ende der
Zeit den Göttlichen Heiligen
Geist verheißen? Dieser Heilige Geist ist der GEIST DES
LICHTES, der GEIST DES
TROSTES, der GEIST DES MUTES, des Mutes zu bekennen, des
Mutes zu kämpfen, des Mutes zu leiden um Meines Namens willen. Darum habe Ich
gesagt: «Selig, die Verfolgung leiden um der Gerechtigkeit willen!»
Alle Guten, alle Getreuen, alle Glaubenden mögen bedenken:
Sie haben eine Mutter, das wunderbarste Geschöpf unter allen Wesen der
Schöpfung. Sie haben die Engel in ihrer Vielfalt, in ihren Chören, in ihrer
Macht und Sendung. Sie haben die Heiligen der Kirche in ihrer Tugendgröße.
Steht nicht in der Schrift: «Wunderbar ist Gott in seinen Heiligen»! Also sollt
ihr inmitten einer Welt von Sünde und Versuchung frohe Kinder Gottes sein,
die immer und überall Zeugnis ablegen von dem guten
Gewissen und von der Gnade und von der Berufung zu einem ewigen Himmel. . .
.
Worte des Heilands in der Nacht zum 2. März 1973
Ich segne dich, Mein Sohn, für die Aufgabe, die du nach dem
Willen des Himmlischen Vaters erfüllst. . . .
Ich weiß, wie so sehr auf eurem Leben die Verwirrung und
Zerstörung in Meiner einen und wahren Kirche lastet. Ungezählte Menschen sind
davon betroffen.
Einstmals, da Ich noch sichtbar auf der Erde weilte, riefen
die Apostel bei dem Sturm auf dem Meere: «Herr, hilf uns, wir gehen zugrunde!»
Das Boot drohte zu sinken. Ich aber sprach zu ihnen: «Ihr Kleingläubigen!» Und
Ich gebot dem Sturm und den Wassern. Sie hatten im Angesichte der Gefahr und
des Augenblicks vergessen, daß ICH, DER HERR, bei ihnen war.
Nun ist ein anderer Sturm über die Kirche hereingebrochen,
und das «Schiff Petri» wird von den Wogen der Zeitströmungen hin und her
getrieben, so daß die Gläubigen unruhig werden und in ihrer Bangnis nach Hilfe
Ausschau halten. Doch ICH bin auch heute und bis ans Ende der Zeiten inmitten
der Gläubigen und Getreuen.
Die inneren und äußeren Feinde können wohl am Gebäude
Meiner Kirche rütteln, aber sie werden sie nicht zerstören; - habe Ich doch
gesagt, daß sie auf einem «Felsen» ruht. Die sie bedrohen, sind sterbliche
Menschen, und ihr Helfer, Satan, ist am Ende der Macht der apokalyptischen Frau unterworfen. Diese Frau, Meine jungfräuliche
Mutter, hat in der Nacht der Finsternis auf Golgotha unter dem Kreuze
gestanden, und nur einer hat in ungebrochenem Glauben bei ihr ausgeharrt. Diese
Frau und Jungfrau ist die «Mutter der
Kirche». Auf sie sollen alle Gläubigen und Getreuen achten, auf ihre Macht
vertrauen und sie verherrlichen. . . .
Daß du über das «Geheimnis der Ewigkeit» geschrieben und
darin die großen Wahrheiten der Vier Letzten Dinge gelehrt hast, ist zu Meinem
großen Wohlgefallen geschehen! Denn das Vergessen, ja die Leugnung des Jenseits und der Ewigkeit und des Gerichtes ist wie
eine Pest in die Kirche eingebrochen, indem die Masse auf der breiten Straße
des Verderbens geht und den Pfad Meiner Nachfolge verloren und verlassen hat.
Noch einmal sage Ich: die heiligste Jungfrau und Mutter Maria wird durch die Macht, die sie von
GOTT DEM DREIFALTIGEN empfangen hat, zur Heerführerin der Guten, der Gläubigen,
der Getreuen. Sie ist die von Gott bestimmte und begnadete Überwinderin
Satans.
Worte des Heilands in der Nacht zum 6. April 1973
Ich segne dich, Mein Sohn, . . .
Viele, ja Ungezählte leiden unter der Verwüstung der
Kirche, in die Wölfe und Füchse eingebrochen sind. Aber nicht alle leiden in
demselben Maße und in derselben Art. Dennoch sollen alle aus dem Glauben heraus die Hoffnung bewahren; denn die Kirche wird nicht
untergehen.
Wohl sind viele von ihr abgefallen, und noch viele, noch
mehr werden von ihr abfallen, weil sie ihr Heil
in der Welt, nicht in der Religion des Kreuzes und der Auferstehung suchen.
Sie wähnen, daß diese Welt sie glücklich mache. Und wenn die wenigen Jahre
ihres Erdenlebens abgelaufen sind, werde ICH, DER WELTENRICHTER, von ihnen die
Seele fordern, ihre Seele, die zu heiligen und zu retten sie berufen waren.
Alsdann werden sie erfahren müssen, wie schrecklich es ist, «in die Hände des Lebendigen
Gottes zu fallen».
Dann werden sie Zeugen davon, wie beglückend die Heimkehr
der Kinder Gottes zum Vater
für jede einzelne Seele ist. Hat nicht der Apostel, vom
Heiligen Geiste erleuchtet, ausgerufen: «Kein Auge hat es gesehen, und kein Ohr
hat es vernommen, in keines Menschen Herz ist es gedrungen, was Gott denen
bereitet hat, die Ihn lieben!»
Die Menschen
für dieses Glück zu retten und in die Liebe des Vaters heimzuholen, bin
Ich gekommen,
wollte Ich alle an Mein Herz ziehen, daß sie an diesem Herzen Ruhe und
Frieden in der Unrast der Welt finden. Und hat nicht der
Himmlische Vater ihnen, den Menschen, eine Mutter
gegeben, die allen ihr Herz schenken möchte? Aber ach, so viele gehen an Meiner
Liebe und an der Liebe dieser Mutter vorbei, weil die Welt sie blendet, und
weil sie ihre Seele mit der Sünde beflecken.
Segen aber und Frieden allen, die im Glauben, im Gebet und
in der Liebe zu Mir und zu Meiner heiligsten Mutter ihre Erdenjahre
verbringen!
Worte des Heilands in der Nacht zum 4. Mai 1973
Mein Segen, der Segen Meiner besonderen Gnade, komme über
dich, Mein Sohn, . . .
In einer schweren Sorge hast du Mich Tag und Nacht
angefleht und auf die fürbittende
Macht Meiner jungfräulichen Mutter Maria gehofft. Auch geschah es zu Meinem Wohlgefallen, daß du
Vertrauen gefaßt hast auf die Fürbitte
Meines großen Dieners Pius XII. Habe Ich dir nicht gesagt, daß du voller
Hoffnung beten sollst? . . .
Eine schwere Prüfung ist durch die Schuld von Priestern und
Hirten über Meine eine und wahre Kirche hereingebrochen. Noch mehren sich
Abfall und Zerstörung in dieser Meiner Kirche. Gleich einer mächtigen Flut
überschwemmt ein unheiliges und gottloses Schrifttum das Volk und richtet immer
mehr Verwirrung unter den Gläubigen an. Der Glaube, der die erste Forderung
Gottes ist, leidet Not. Die Irrlehren und eine anmaßende Wissenschaft wüten wie
eine geistige Pest in der Christenheit, und schon die Kinder sind dem Unheil
dieser Gefahr ausgesetzt. Nur wenige sind es, die in Wort und Schrift für den
Glauben und die Kirche kämpfen, und nur wenige von den Gläubigen öffnen ihr
Herz und ihre Hand zur Hilfe für die wahrhaft katholische Presse. Und doch ruht
auf solcher Hilfe der Segen des
Allmächtigen, weil diese Presse Bekenntnis ablegt für die
Wahrheit, für den Glauben, für die Kirche, für Mich und das Werk Meiner
Erlösung.
Ungezählte in der Kirche, deren Name im Taufbuch steht,
haben keinen Sinn mehr für das Heilige und kein Gefühl mehr für die Heiligen.
Priester, Geweihte zum Dienst am Altar und für die Seelen, kehren sich der Welt
zu, vergessen und verachten Gottes Gebot und huldigen einem gefährlichen Weltgeist.
Immer mehr Menschen verfallen dem Reiz und der sittlichen Verderbnis, die der
heilige Johannes in der Geheimen Offenbarung der «Hure Babylons» zuschreibt.
Das Wort Meines sichtbaren Stellvertreters in Rom, sein Wort von der Zersetzung
und Auflösung des Glaubens und der Kirche ist Klage und Anklage.
Und doch wird die Kirche, Meine Kirche, die Religion des
Kreuzes und der Auferstehung, triumphieren; denn sie ruht auf dem Felsengrund,
und allen, die ihr die Treue bewahren, gehört die Ewigkeit der Verherrlichung,
des unverlierbaren Friedens und der gemeinsamen Beglückung. Die aber die Gnade
und den Glauben verlassen, werden durch eine ganze
Ewigkeit umsonst nach Erlösung aus der Verdammnis rufen.
Ihr Schrei wird verhallen wie die Wehklage des reichen Prassers im Evangelium
am Ort der Verwerfung.
Allen aber, die ob der Verderbnis, ob des Abfalls, ob der
Gottlosigkeit mutlos werden möchten, werde Mein Wille und Mein Wort kund: bewahret den Mut, bewahret die Freude,
bewahret die Gnade! Wohl mögen euch der Abfall vieler und der Weltgeist der
Masse bedrücken, - nie darf dies alles eurem Leben und
eurer Seele das Glück trüben,
Kinder des
Himmlischen Vaters, Erlöste des Göttlichen Sohnes und Beschenkte des
Heiligen Geistes zu
sein. Je mehr Christen, Söhne und Töchter der einen und wahren Kirche,
Meine heiligste Mutter Maria
verlassen und verwerfen, desto inniger werden sich die wahrhaft Gläubigen um
sie scharen und ihrer Gnadenvermittlung würdig werden. . . .
Worte des Heilands in der Nacht zum 1. Juni 1973
Ich segne dich, Mein Sohn, in dieser gnadenvollen Stunde, .
. .
Wohl ist die Zeit für alle Getreuen im Glauben, in der
Ehrfurcht und in der Liebe zu Gott dem Dreifaltigen, dem Schöpfer, dem Erlöser
und dem Begnader, schwer. Der Satan scheint Macht zu haben, und seine Helfer
unter den Menschen, zu denen auch Priester zählen, reden die Sprache des
Hochmutes, des Leichtsinns und der Anmaßung. Sie sind zu Verfolgern der
Getreuen Gottes geworden. Sie sprechen mit den Gottlosen: «Laßt uns das Leben
genießen!» Sie reden viel und verwirren mit ihren Schriften manche von den
Gläubigen. Sie brüsten sich mit ihrer Weisheit, die keine ist, - diese Toren!
Doch wie Worte im Winde verhallen, und Buchstaben auf dem
Papier vermodern, wird Weisheit der Toren und wird der Atem der Gottlosen
gleich wie Rauch und Nebel vergehen. Was bleibt, sind die Trümmer ihrer Sünde
und das Gericht, von dem in der Schrift das Wort geschrieben steht: «Furchtbar
ist es, in die Hände des Lebendigen Gottes zu fallen! » Dieses Wort ist gegen
jene gerichtet, die der Gnade widerstehen und anstatt Seelen zu retten, Seelen
verführen.
Die Not, die auf Meine eine und wahre Kirche zukommt, ist
eine dreifache: Die Glaubensnot, die
Priesternot und die Seelennot.
Die Wurzel aller jetzigen und aller kommenden Not ist der schwindende Glaube. In der Schrift
steht: «Anfang der Weisheit ist die Gottesfurcht». Anfang des Unheils ist der
Abfall von Gott, der Abfall vom Glauben an Gott. Und Sankt Paulus verkündet: «Wer
zu Gott», zur Anschauung Gottes, «kommen will, muß glauben, daß ER ist und daß
ER das Gute belohnt und das Böse bestraft.»
Der Priester ist berufen und von der Stunde seiner Weihe an
begnadet, die Menschen zum
Glauben zu führen. Wehe aber dem Priester, der sich von
Gott abkehrt und das
Menschenwort an die Stelle des Wortes Gottes setzt! Davon
kommt als ein Fluch die Priesternot. Die Zahl der wahrhaft guten Priester nimmt
ab. Das aber führt zur Seelennot. An immer mehr Orten finden die Gläubigen
keinen Hirten mehr, weil jene, die Hirten sein sollten, Meine heilige und
jungfräuliche Mutter verlassen haben, die doch in besonderer Weise Mutter der Priester ist.
Gesegnet seien, die im Glauben feststehen! Ihnen gehört
Meine Liebe, die sich im Jenseits der Ewigkeit unaussprechlich vollenden wird.
. . .
Worte des Heilands in der Nacht zum 6. Juli 1973
Der Segen Meiner Gnade komme über dich, Mein Sohn. . . .
Die Zeit, der Meine Kirche entgegengeht, wird eine schwere
sein, weil geweihte, unwürdige Diener des Altars und Unberufene aus dem Volke
das Heiligste des Glaubens und der Kirche vermenschlicht und verweltlicht
haben. Tausende von Priestern begehen täglich Sakrilegien, nicht nur in Europa.
Die Sünde wird geleugnet oder für harmlos erklärt. Das heilige Sakrament der Buße wird mißachtet und entgegen der
Lehre der Kirche für unnötig gehalten. In Millionen von Kinderherzen wird die
Ehrfurcht vor dem Wort der Heiligen Schrift ertötet und das Gift des Unglaubens
von Religionslehrern, ja auch von Schwestern, eingepflanzt, die innerlich vom
Glauben abgefallen sind. Darum wächst eine Jugend heran ohne Gott und ohne
Achtung vor Gottes Gebot.
Der Gottesdienst gleicht an ungezählten Orten einer
weltlichen Versammlung oder Kundgebung. Der Tag des Herrn hat in ungezählten
Herzen und Häusern seine Würde und seinen Sinn verloren. Irrlehrer rühmen sich,
der Kirche anzugehören und belügen sich und andere, da diese MEINE Kirche nicht
mehr ihre Kirche ist.
Immer mehr Gläubige verlieren das Vertrauen auf die Hirten,
weil sie schweigen und, wie die Schrift sagt, «stummen Hunden» gleich geworden
sind. Nie seit den Tagen Meines Erdenwandels und Meines Erlösersterbens war die
religiöse Gleichgültigkeit und Kälte so groß und so allgemein.
Die wahrhaft Gläubigen ziehen sich an vielen Orten in ihre
Häuser zurück und kommen zu gemeinsamen
Stunden des Gebets und der Sühne zusammen. Sie nehmen in ihrem Schmerz und
in ihrem Kummer und ihrer Not Zuflucht zu Meiner jungfräulichen Mutter Maria.
ICH bin mit Meiner Gnade und mit Meiner Liebe mitten unter ihnen. Von der
heiligsten Mutter aber empfangen sie Trost, Licht und Kraft. Darum werden die Stätten der Verehrung dieser heiligsten
Mutter zum Ausgangspunkt einer mächtigen inneren Erneuerung.
Dieser Meiner
Mutter sind alle Gnaden in die Hände gelegt. Wer diese Mutter liebt und
verherrlicht, ist auf ewig Meinem Herzen eingeschrieben. . . .
Worte des Heilands in der
Nacht zum 3. August 1973 Ich segne dich, Mein
Sohn, mit dem Segen einer besonderen Gnade. . . .
Erstes aber bleibt das Geheimnis und Wunder Meiner
Gegenwart, das ALLERHEILIGSTE.
Das Unheil, das jetzt über Meine eine und wahre Kirche
hereingebrochen ist, hat seine tiefste Ursache darin, daß immer mehr Priester
das Allerheiligste verlassen und verlieren, daß sie diese größte Gnade nicht
mehr schätzen und dadurch zu Verrätern werden.
Zuerst verweigern sie den Glauben an Meine Gegenwart, alsdann verlieren sie die Ehrfurcht vor dem Allerheiligsten und
endlich werden sie kalt in ihrer Seele gegenüber der heiligen Opferfeier. Darum
reden sie vom «Mahl», nicht mehr vom
«Opfer»; darum werden sie bar
jeglicher Ehrfurcht und beugen ihre Knie nicht mehr; darum ist ihnen das
heilige Opfer zur Last und zum Geschäft geworden, und ohne Liebe zu Mir treten
sie an den Altar oder bleiben ihm fern.
Fürwahr «Mich erbarmt des Volkes! » Furchtbar aber,
unheimlich, ja unausdenkbar ist die Verantwortung, die solche Priester auf sich
laden!
Segen aber, der Segen Meiner Liebe über jene, die in
Wahrheit Diener Gottes und Hüter der heiligen Geheimnisse sind. Segen allen
wahrhaft Gläubigen, denen Mein Sakrament der Liebe heilig ist!
Worte des Heilands in der Nacht zum 7. September 1973
Mein Segen komme in dieser Stunde über dich, Mein Sohn!. .
.
Undank ist ein Unglück für die, welche ihn verschulden; Friede aber ist ein kostbares Gut und
die Grundlage für das Wirken der Gnade
im Menschen und in allem
Zusammenleben.
Friede ist auch die Grundlage für das Gedeihen der Arbeit im Dienst Gottes, der
Kirche und des Glaubens. Darum haben diejenigen, die in Meiner einen und
wahren Kirche, - seien sie Priester oder Laien - durch falsche Lehren eine
schlechte Moral und durch groben Ungehorsam gegen den Willen und das Wort des
Nachfolgers Petri den Frieden und die Einheit stören, eine ungeheure, ja
unheimliche Verantwortung vor Meinem
Ewigen Gericht. Was aber bei diesem Gericht am schwersten
wiegt, ist die Sünde wider das Allerheiligste, die Sünde wider die Würde, die
Heiligkeit und die Gnade des Eucharistischen Opfers.
Vielen Priestern ist das heilige Meßopfer zu einer bloßen
Gewohnheit geworden. Ohne inneren Glauben, ohne Ehrfurcht und ohne Liebe zu
Mir, dem Erlöser, gehen sie an den Altar. Andere legen keinen Wert mehr darauf,
ob sie das heilige Opfer feiern oder unterlassen, obwohl dies ihre erste und
wichtigste Aufgabe ihrer Berufung zum Priestertum wäre!
Die größte Sünde, der furchtbarste Frevel in der
gegenwärtigen Krise und Verwirrung in der Kirche ist, daß diese Priester und
irregeleiteten Laien das geheimnisvolle Opfer
am Altar zu einer bloßen Mahlfeier herabwürdigen, indem sie so gewissenlos
und gleichsam durch einen Verrat den vom wahren Glauben abgefallenen
Reformatoren entgegenkommen. Und dieser Geist der Entwürdigung und des Verrats
geht auf viele Gläubige über, die ihrerseits ohne Ehrfurcht und wie zu einem irdischen Geschäft zum Empfang der
heiligen Kommunion hinzutreten und sich so des Gerichtes schuldig machen.
Würden sie an Meine heilige, jungfräuliche Mutter Maria denken, an die reine und tiefe und
innige Ehrfurcht, in der sie Mich, den Sohn Gottes, in der Stunde der
Menschwerdung vom Heiligen Geist empfangen hat, dann möchte ihnen Reue zur
Umkehr werden. Bedenke, mit welch unaussprechlicher Ehrfurcht Meine Dienerin
Maria von Jesus zu Agreda in dem Werke ihrer Offenbarungen davon geschrieben
hat! Daraus magst du ermessen, wie sehr Ich jene liebe, ja ewig beglücken
werde, denen Meine Gegenwart auf dem Altare das Heiligste ist, und die nächst
Mir Meiner heiligsten Mutter ihre Liebe schenken.
Worte des Heilands in der Nacht zum 5. Oktober 1973
Ich segne dich, Mein Sohn, mit dem Segen Meiner Liebe und
Meiner Gnade, . . .
. . . betet in besonderer Weise zu Meiner jungfräulichen
Mutter Maria. Zu Meiner großen
Freude haben ungezählte Menschen zum Rosenkranz gegriffen. Eine
große Kraft wohnt diesem Gebet inne. Andere aber, darunter viele Priester,
haben den Rosenkranz beiseite gelegt und sind lau und kalt geworden in ihrem
Inneren. Darum der Abfall, darum der
Weltgeist, darum die Abkehr vom Kreuz, darum der
frevlerische Stolz, darum die
Sakrilegien wider das Geheimnis und Wunder Meiner
Eucharistischen Gegenwart. Denn alle
Verehrung
Mariä, der Jungfrau und Mutter, führt zu Mir, ihrem Sohne; und alle
Gnaden fließen von
Mir durch das Herz und die Hände Meiner Mutter den Menschen zu. Darum wird
sie die große Mittlerin genannt, obwohl Ich es bin, der Ich durch das blutige
Opfer auf Golgotha allein zum Göttlichen Mittler vor dem Ewigen Vater geworden
bin.
Aber ist es nicht eine furchtbare Fälschung und ein Betrug
an Meinem blutigen Erlöserwerk, wenn immer mehr Priester nur mehr vom Mahle, aber nicht mehr vom Opfer reden, indessen es ohne das mystische Opfer am Altare kein
heiliges Mahl gäbe. Die so handeln und das Opfer am Altare nicht mehr in Verbindung
mit Meinem Opfer auf Golgotha sehen, ja, obwohl Priester, nicht mehr an das Wunder der Wandlung von Brot und Wein
glauben, machen sich der Sünde Meines unglücklichen Apostels Judas schuldig.
Sie belügen sich selbst und werden zu Betrügern an den Seelen und am gläubigen
Volk.
Doch es hat in Meiner einen und wahren Kirche immer auch
heilige Priester gegeben. Ein solcher war Mein Sohn Julius Schuh, der das Werk
«Jesus, der göttliche Arbeiter» gegründet hat und die Gnade der Ansprache von
Meiner jungfräulichen Mutter Maria besaß. Zu ihm hast du . . . in der bitteren
Not und Sorge deines Herzens um seine Fürbitte gerungen. Er ist einer von den
unausgesprochenen Heiligen, von denen schon der große Lehrer Augustinus
geschrieben hat. Es ist Mein Wille, daß sein Leben offenbar werde!
Aber es gibt in dieser Zeit der Glaubenslosigkeit und
Glaubensverwirrung auch Laien von tiefer Frömmigkeit und stiller Tugend, die
Meinem Herzen nahe sind und in reiner Absicht für die Ehre und Verherrlichung
Meiner heiligsten Mutter eifern. . . .
Worte des Heilands in der Nacht zum 2. November 1973
In dieser Nacht Meiner besonderen Gnade segne Ich dieses
Haus um des Werkes willen, . . .
Es ist ein Werk im Dienste des Glaubens und der Kirche, ein
Werk zugleich zur
Verherrlichung Meiner jungfräulichen Mutter Maria, der Heiligsten von allen
Heiligen. Es ist etwas Großes um die Heiligen
Meiner einen und wahren Kirche. Darum ist ein fluchwürdiger Frevel, wenn nicht
nur Laien, sondern geweihte Diener des Altares und des Gotteshauses die
Bildnisse der Heiligen entfernen. Diese
Heiligen sind Meine Freunde, weil sie in ihrem Leben Mir nachgefolgt sind
und die Menschen zu Mir geführt haben. Ihre Seele ist in den Himmel
eingegangen, von dem Ich gesagt habe: «Im Hause Meines Vaters sind viele
Wohnungen».
Diese Auserwählten Gottes sind nicht nur Meine Freunde und
nun ewig glücklich, sie sind auch Fürbitter
in den leiblichen und seelischen Nöten der noch Lebenden. Ihre Lehren und ihr
Leben sind Beispiel und Wegweiser zu einem wahrhaft christlichen Leben.
Ein Fluch ist, daß soviele Christen, darunter ungezählte
Priester, nicht nur die Bildnisse der
Heiligen aus ihrem Leben verbannt und an ihrer Statt den
Götzen dieser Welt Einlaß in ihrer Seele gewährt haben, - ein dreifacher Fluch!
Wer immer die Heiligen Gottes vergißt, verläßt oder gar verwirft, verliert Mich
und ladet schwere Verantwortung auf sich.
Wehe aber jenen, die sich von der Liebe zu Meiner
heiligsten Mutter, dem schönsten Geschöpf Meines Vaters und der erhabenen Braut
des Heiligen Geistes abwenden! Dreifacher Fluch jenen, die auch nur in der
Seele eines Menschen das Bild Meiner Mutter auslöschen und die Liebe zu ihr
erkalten lassen; ist diese Mutter doch die Mittlerin
der Gnaden. Dieser Meiner jungfräulichen Mutter ist von Gott dem
Dreifaltigen die Macht gegeben, die inneren und die äußeren Feinde der Kirche
zu besiegen und ihre Häresien zu überwinden. . . .
In der Heiligen Schrift steht: «Selig, die im Herrn
sterben». Ich aber sage: Wer immer Meine
heiligste Mutter ehrt und zu ihrer Verherrlichung in den Seelen beiträgt, ist
der unvergänglichen Beseligung im Himmel gewiß!
Worte des Heilands in der Nacht zum 7. Dezember 1973
Ich segne dich, Mein Sohn, inmitten deiner Schmerzen. . . .
Meine eine und heilige Kirche leidet Not - wie nie zuvor.
Viele haben sich von Mir abgewandt, allzuviele von denen, die Mir in einer
heiligen Stunde Treue gelobt haben.
Sie sind von Mir weggegangen und haben den Glauben an Meine Gegenwart im Tabernakel
weggeworfen.
Mein sichtbarer Stellvertreter auf Erden, der Nachfolger
des heiligen Apostel Petrus ist, ist einsam geworden. Eine gar schwere Prüfung
ist über Meine Kirche hereingebrochen. Der Seelsorger werden immer weniger. Sie
reden von der Einheit der Kirche;
indessen sie die innere und äußere Einheit Meiner einzigen Kirche zerstören.
Sie verfälschen das Wort der göttlichen Offenbarung und setzen an seine Stelle
die scheinbare Weisheit ihres Stolzes in der Verblendung ihres Ichs.
Viele Bischöfe lassen die Irrlehrer gewähren und nehmen
nicht die Pflicht ihres Amtes wahr, - ehe sie mit Erschütterung, zu spät
wahrnehmen müssen, daß sie den Glauben verraten und das Volk der Gläubigen
nicht vor den Wölfen geschützt haben.
Wohl aber, sie werden Meine eine und wahre Kirche nicht zu
stürzen vermögen; denn diese Kirche wird über dem Moder der Bücher von
Unglauben und Sittenlosigkeit und über den Gräbern der Irrlehrer neu erstehen.
Das Gebet der Gläubigen wird über das Gerede und die
Versammlung der im Glauben kalt Gewordenen triumphieren. Noch leiden die
Getreuen Gottes; doch sie mögen wissen und bedenken, daß die Opfer ihres
Leidens den Segen auf die Kirche herabbringen. Die aber so leiden, werden auf
ewig Anteil haben an Meiner Verherrlichung und an der Liebe Meines
Herzens.
Worte des Heilands in der Nacht zum 4. Januar 1974
Der Segen Meiner besonderen Gnade komme in dieser Stunde
über dich, Mein Sohn, . . .
Nun aber erlischt in immer mehr Herzen das Licht der Liebe
zum Wunder und Geheimnis Meiner Gegenwart. Daß es Priesterherzen sind, daß es
Herzen von Bräuten Christi sind, die kalt und immer kälter werden, ist das
große Unheil in Meiner einen und wahren Kirche.
Einst habe Ich über Jerusalem und seine Bewohner geweint,
da sie die Gnade Meines Kommens und Meiner Erlösung nicht erkannten. Es war
ihre Sünde; eine Sünde, der Erbarmung widerfuhr.
Größer, furchtbarer, unheimlicher ist die Sünde des Abfalls
vom Glauben, die Sünde der
Verwerfung der
Liebe Meines Wohnens unter den Menschen, eines Abfalls, einer
Verwerfung, deren sich Priester und Bräute Christi schuldig
machen. Könnte ich weinen, wie Ich voreinst in menschlicher Gestalt über die
Bewohner der Stadt Jerusalem geweint habe, Meine Tränen würden nicht mehr
versiegen!
Wehe dem Abfall, wehe der Kälte, wehe der gebrochenen Treue
in den Herzen der
Gottgeweihten! Wehe, daß es für viele ein ewiges Wehe wird!
Nunmehr sind es umsomehr Seelen, Menschen in der Welt, die sich um MEINE
EUCHARTISTISCHE LIEBE scharen und die stille Flamme vor dem Zelte Meiner
Gegenwart hüten. . . .
Worte des Heilands in der
Nacht zum 1. Februar 1974 Ich segne dich, Mein
Sohn, in dieser Stunde Meiner besonderen Gnade, . . .
Nun hat der Urfeind Gottes, Satan, mit Hilfe geweihter
Priester und mit Hilfe der vom Stolze erfüllten Theologen diese Meine Kirche in
die schwerste Krise ihrer Geschichte
gestürzt, und viele gute und treue Söhne und Töchter der Kirche hoffen, ja
wünschen, daß Gott in Seiner Allmacht eingreife und durch eine Katastrophe die
inneren und äußeren Feinde des
Glaubens zum Schweigen bringe. Ja, es gibt Gläubige, die
durch Gebet Gottes strafende
Gerechtigkeit vom Himmel herabrufen möchten. Voreinst, da
Ich noch sichtbar unter den Menschen wandelte, hat sogar der Jünger, den Ich
liebhatte, Johannes, über die sittenlosen und verhärteten Bewohner der Stadt
Feuer vom Himmel herabrufen wollen, und Ich mußte ihn belehren, da Gott ein
Gott der Ewigkeit ist, und seine Langmut nicht mit der Zeit der Menschen
gemessen werden kann. Darum sage Ich allen, die immer wieder nach eigenem
Ermessen und Empfinden Katastrophen voraussagen, ja selbst den Zeitpunkt
angeben, und denen, die daran glauben: Nur
der Vater weiß den Tag und die Stunde Seiner
Heimsuchung.
Auch steht in der Schrift: «Mein ist die Rache!» Ich aber habe die Menschen
belehrt: «Meine Wege sind nicht eure Wege!»
Die Strafe für die Feinde Gottes und für die Zerstörer und
Verräter in Meiner Kirche ist unendlich furchtbarer, als es eine irdische
Katastrophe sein könnte! Die in der Weihegnade zu Meinen Nachfolgern berufen
waren und diese Gnade weggeworfen und Mich - dem Judas gleich - an die Welt
verraten haben, werden in die tiefste Hölle fahren; denn furchtbar ist Gottes Gericht.
Unfaßbar aber sind die Erbarmung und die Liebe, mit denen
Ich am Tage des Gerichtes den
Getreuen im Glauben und den Betern in der Not der Kirche
begegnen werde, wie der heilige Seher, vom Heiligen Geist erleuchtet, es
ausgesprochen hat: «Kein Auge hat es gesehen, ... und in keines Menschen Herz
ist es gedrungen, was Gott denen bereitet hat, die Ihn lieben!» Ja, gesegnet
seien sie, die glauben und inmitten einer Welt von Unglauben und
Sittenlosigkeit Mir, dem Erlöser, die Treue bewahren; die
ihres Schöpfers und Vaters alle Tage gedenken und im Gebet und Opfer die Gnade
und den Segen des Heiligen Geistes für sich und die Ihrigen herabrufen.
Niemand aber vermag zu ermessen, wie sehr jene Gläubigen
Mein Herz gewinnen, in der
Zeit und für eine Ewigkeit, die Meine jungfräuliche Mutter
lieben und im Vertrauen auf ihre fürbittende Macht inmitten allen Erdenleides
verharren. . . .
Worte des Heilands in der
Nacht zum 1. März 1974 Mein Segen und die Gnade
dieser Nacht komme über dich, Mein Sohn, . . .
Eine gar schwere Zeit steht Meiner einen und wahren Kirche
bevor; denn drei große, schwere Sünden haben berufene Söhne Meiner Kirche, -
Geweihte -, auf sich geladen: sie leugnen Meine GOTTHEIT, sie leugnen Meine
AUFERSTEHUNG, sie leugnen Meine GEGENWART im Geheimnis der Hostie und des
Kelches, der Mein Kostbares Blut aufnimmt.
Ein dreifaches Wehe über diese Sünden des Unglaubens, ein
dreifacher Fluch über jene, die sich auch nur einer dieser drei Sünden des
Unglaubens schuldig machen!
Einst habe Ich über die Bewohner von Jerusalem Mein Wehe
ausgesprochen; denn sie waren von der falschen Idee eines weltlichen
Herrscher-Messias irregeleitet. Darum habe Ich nicht den Fluch über sie
ausgesprochen. Die aber jetzt im Unglauben sich von Mir abwenden und von Meinem
Erlösungswerk, - obwohl im Glauben auferzogen und zu Kündern der ewigen
Wahrheiten berufen, - sind Meine neue Kreuzigung und des Fluches wert; eines
Fluches, der Verblendung und Verstocktheit nach sich zieht und nur kaum mehr
von ihnen weicht.
Hier stehen Demut und Stolz einander gegenüber. Die Sünde des Abfalls ist eine Sünde des
Stolzes, jenes Stolzes, der auch im Reiche der Geistgeschöpfe Luzifer und
seine Anhänger zum Falle gebracht und für ewig ins Verderben der Höllegestürzt
hat. «Die Stolzen stürzt er vom Throne», hat die demütige Magd des Herrn
ausgerufen und sie war dabei vom Heiligen Geist erfüllt. Beachtet wohl: Sind es nicht dieselben, die vom Glauben
abfallen und die heilige Jungfrau und Mutter verwerfen? Wahrlich Ich sage
euch: Wer ohne die Mutter der Gnade
an die Schwelle der Ewigkeit kommt, wird vom Vater der Ewigkeit abgewiesen,
weil der Vater nicht nur Mich liebt aus ewigeingeborener Liebe im Geheimnis der
Göttlichen Dreifaltigkeit, sondern weil er auch das auserlesenste Geschöpf
Seiner Schöpfung, die Mutter des Sohnes, unaussprechlich liebt. . . .
Worte des Heilands in der Nacht zum 5. April 1974
Segen und Gnade komme über dich, Mein Sohn, in dieser
Stunde Meiner Liebe, um des Werkes willen, . . .
Die Not der noch gläubigen Menschen wird immer größer. Die
Priester, die noch wahrhaft Priester sind, werden immer weniger. Immer wieder
warten Menschen auf einen Rat, auf ein gutes Wort, auf eine helfende Tat. Es
müssen Menschen dasein, die inmitten aller seelischen und leiblichen Not Licht
und Halt werden. . . .
Mein großer Schmerz ist, daß schon die Kinder das Opfer des Abfalls vom Glauben werden. Die Priester des Abfalls haben kein Herz
und kein Wort mehr für die Seele des Kindes. Sie reden zu ihnen von gar vielen
Dingen, die äußerlich und zeitlich und irdisch sind. Sie reden zu ihnen nicht
mehr im Geiste des Glaubens; nicht mehr vom Heiligen und von den Heiligen;
nicht mehr von Gott und von der Seele; nicht mehr von der Gnade und vom
Himmel. Sie reden nicht mehr von Mir, der Ich wahrer Gott
bin; nicht mehr von der Liebe
Meines Göttlichen Herzens. Sie haben mit dem Glauben die
Demut und die Ehrfurcht verloren.
Diese unseligen Priester predigen nicht mehr Gott, nicht
mehr Christus, nicht mehr den
Heiligen Geist, nicht mehr die Gnade, nicht mehr die Gebote
und das Gericht, nicht mehr die Ewigkeit und das Jenseits. Ihr Himmel ist die
Welt und ihr Götze der Bauch. Sie sprechen nicht mehr die Sprache des
Evangeliums und der Bibel, sondern die Sprache irdischer Propheten, ja sogar
der Feinde Gottes. Ihr Geist ist Weltgeist, ihr Dienst nicht mehr Gottesdienst.
Sie zerstören das Christentum und lösen die Religion auf.
Wohl, es leben und wirken noch gute Priester. Wohl, es
leben noch wahrhafte Christen, Männer und Frauen. Ihre Liebe gehört Mir, dem Gekreuzigten;
Mir, dem
Auferstandenen; Mir, dem Verborgenen in der Hostie und in den
Tabernakeln. Ihr
Kennzeichen ist die Verehrung Meiner jungfräulichen Mutter Maria. Ihr Adel ist
der Geist der Heiligen. Diese wahrhaften Priester, diese wahrhaften Christen
werden die Welt retten - nicht bloß für eine Zahl von Erdenjahren, sondern für
die ganze Ewigkeit.
Worte des Heilands in der Nacht zum 3. Mai 1974
Ich segne dich, Mein Sohn, in der Nacht Meiner besonderen
Gnade um des Werkes willen, das vom Vater der Vorsehung für dich bestimmt war.
. . .
Laßt euch nicht niederdrücken von den Wirren und den
Irrlehren untreuer und abfallender
Priester, denen der Leib und die Sinnenlust höher stehen
als der Glaube und die Liebe zu Meiner Kirche und zu den unsterblichen Seelen.
Alle wahrhaft Gläubigen mögen wissen, daß die inneren und äußeren Feinde der
Kirche ihrem Untergang geweiht sind - unentrinnbar, wenn sie nicht in ihrem
Inneren reuig zur Einheit der Lehre zurückkehren!
Ich sage: es werden Priester aufstehen, die sich jetzt im
Stillen, im Verborgenen, für die Zukunft heranbilden und zur Zeit, ja schon
bald, im apostolischen Geist und auf den Spuren der Heiligen für die von Mir
gewollte Ordnung und Einheit Meiner, der Katholischen Kirche, eintreten in
heiliger Ehrfurcht vor dem Geheimnis und Wunder der heiligen Eucharistie.
Bis dahin wüten die Zerstörer und Werke des Abfalls; aber
die sie tun oder zulassen, werden dem Gerichte verfallen, das für diejenigen
umso schrecklicher ist, die das Mal der Weihe in sich tragen oder als berufene
Wächter aus Schwäche ihr Amt nicht wahrgenommen haben.
Da die abtrünnigen Lehrer auf ihren menschlichen Geist
pochen und im Stolze diesen ihren Geist gegen den Heiligen Geist setzen,
vergessen sie, daß der Glaube auch eine
Gnade ist, die dem Menschen aus dem Gebet kommt in der wahrhaft innerlichen
Hinwendung zu Gott. Diese Gesinnung aber
beginnt mit der Demut, bezeugt sich in der Ehrfurcht und mündet in die heilige
Liebe.
Wer immer Gott wahrhaft liebt in Seinem Geheimnis der
Göttlichen Dreieinigkeit und
Dreifaltigkeit, der liebt auch den Nächsten! Habe Ich nicht
gesagt: «Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr tut, wie Ich getan
habe?» - «Wer sagt: ich liebe Gott - und den Nächsten haßt, der lügt», so steht
geschrieben! Ihr sollt die Sünde und das Böse und das Unrecht hassen, für den
Menschen aber beten, der solches tut oder redet oder denkt! Ihr sollt wider das
Böse, vor allem wider den Unglauben kämpfen und vor denen warnen, die nicht
glauben, die Gottes Wort verfälschen oder die Ordnung der Liebe umkehren, die
in ihrer Liebe den Menschen Gott voranstellen.
Wer sagt: ich liebe den Nächsten und verachte, leugne,
hasse Gott, - der ist vom Satan! Darum prüfet die Geister!
Worte des Heilands in der Nacht zum 7. Juni 1974
Mein Segen komme über dich, Mein Sohn, und über das Werk
des Hauses . . .
Laßt euch nicht niederdrücken von der Verwirrung und von
dem Abfall vom Glauben!
Dieser Abfall ist der größte seit Meinem glorreichen
Heimgang zum Vater. Ehedem waren es die äußeren Feinde der Kirche; nunmehr ist
es eine innere Verfolgung der Kirche,
die mit der Hilfe Satans am Werke ist. Ja, es sind Priester, - Geweihte des
Altares - , die ihrer Berufung untreu werden, vom Glauben abfallen und die
Gnade des Heiligen Geistes verschmähen. Wenn sie nicht zurückkehren zum Gebet
und zur Gnade des Glaubens, wartet ihrer der Fluch Gottes, der Fluch der ewigen
Verdammnis.
Sind nicht sogar viele
von den Engeln gefallen, da sie doch Gottes liebevolle Schöpfung und
Bevorzugte der Gnade waren. Da sie sein wollten wie Gott, fielen sie. «Wer aber
ist wie Gott?» - mit diesem Wort hat der Fürst der guten Engelgeschöpfe die
Abtrünnigen in den Abgrund gestürzt.
Das ist die große Not und die Sünde, die in Meine eine und
wahre Kirche hereingebrochen sind: die
Untreue der Priester und das Schweigen der Hirten. Ihre Sünde ist eine
Sünde wider den Vater, der sie berufen hat, eine Sünde wider Mich, den Sohn,
dem sie die Treue gebrochen haben, - eine Sünde wider den Geist, dessen Wirken
und Gnade sie vergessen, verworfen und geschändet haben.
O kehrten sie zurück zur Demut des Gebetes! O kehrten sie
zurück zum Geheimnis der
Erlösung! O kehrten sie zurück zum Licht des Heiligen
Geistes! Aber ach - sie sind vom Stolze geblendet; sie sind von Meiner
Nachfolge abgewichen; sie sind in der heiligen Liebe erkaltet!
Priester, hohe und niedere, laden täglich und stündlich
eine unheimliche Verantwortung auf sich, da sie Mich, den einzigen und wahren
Sohn Gottes, verraten und die Welt ihrem Erlöser vorziehen.
Noch trösten Mich die Gebete und die Sühne und die Opfer vieler,
ja ungezählter Guter. Ich liebe und segne sie. . . .
Worte des Heilands in der Nacht zum 5. Juli 1974
In der Nacht und Stunde Meiner besonderen Gnade sei
gesegnet, Mein Sohn. . . .
... Der Kampf um die Wahrheit und Wahrung des Glaubens, der
unter dem Einfluß Satans entbrannt ist, wird immer schärfere Formen annehmen
und immer mehr Menschen erfassen, weil viele Hirten schlafen oder blind
geworden sind für die Not der Seelen.
Wohl betet und opfert und leidet Mein sichtbarer
Stellvertreter in Rom unentwegt; doch viele Diener der Kirche, - Geweihte des
Altares -, brechen ihre Treue, offen oder in ihrem Inneren.
Ja, sie vergiften mit ihren Worten und Schriften die
Seelen. Nicht wenige Priester haben den Sinn und den Segen der Seelsorge
vergessen und verloren und jagen weltlichen Dingen nach.
Die Not der Seelen schreit zum Himmel, indessen in Versammlungen Unberufene sich
Macht in der Kirche anmaßen, weil die Bischöfe ihnen nicht Halt gebieten und
Grenzen setzen.
An die Stelle des Heiligen Geistes ist ein unheiliger Geist
getreten, der täglich mehr Verderben anrichtet; denn viele von den Gläubigen
laufen den Neuerungen nach und lassen sich von ihnen betören. Irrlehrer werden
bejubelt, und Bischöfe suchen ihre falschen Lehren zu entschuldigen, ja in
Schutz zu nehmen.
Die Bildnisse Meiner jungfräulichen Mutter Maria entfernen sie aus dem geweihten
Raum, indessen es Mein Wille und der Wille des Vaters ist, daß diese Meine
Mutter verherrlicht und immer mehr angerufen wird. Wehe aber allen denen,
welche Meine heiligste Mutter vergessen und verlassen! Mutterlos gehen sie den
Weg des Verderbens und berauben sich einer letzten Gnade im Sterben, wenn sie
nicht vorher in Demut und in Reue zur Mutter zurückkehren oder zurückgekehrt
sind.
Wohl und Heil aber allen, die zu dieser Mutter gehen, sie
anrufen und an heiligen Stätten sie mit Eifer und Vertrauen verehren, - Mir,
dem Sohne zur Freude!
Worte des Heilands in der Nacht zum 2. August 1974
Mein Segen komme über dich, Mein Sohn, in der Nacht und
Stunde Meiner besonderen Gnade, . . .
Dieses Apostolat ist jetzt umso notwendiger, als der
Zerfall des religiösen Lebens und der Abfall vom Glauben immer mehr sich
ausbreiten und ganze Familien entchristlichen.
Alles religiöse Leben und katholische Denken und Handeln
wird abgewertet, nicht nur in den Familien und Häusern, sondern sogar im Hause
Gottes, wo Priester - in einem besonderen Sakramente zu Meinem Dienste geweiht
- weder Ehrfurcht kennen und üben, das geweihte
Wasser nicht mehr gebrauchen, ja das Zeichen und Bekenntnis des Glaubens
vergessen, ja mißachten.
Diese Priester laden eine ganz schwere, ja unheimliche
Verantwortung auf sich. Sie schämen sich, an heiliger Stätte, im Gotteshaus,
das BILD MEINES GEKREUZIGTEN LEIBES anzubringen und begnügen sich mit einem
einfachen nackten Kreuz oder Kreuzlein von Holz oder Eisen oder Stein. Ich sage
ihnen: Wer sich im Leben des Crucifixus
schämt, dem werde Ich in der Ewigkeit und für eine Ewigkeit Mich verhüllen;
und sie werden für eine Ewigkeit umsonst schreien nach dem Gesicht Meiner
Gegenwart.
DAS KRUZIFIX, nicht
das leere Zeichen, ist das katholische Zeichen und Bekenntnis. Segen darum
den Familien, in deren Häusern und Wohnungen das Kruzifix angebracht und
gegrüßt und verehrt wird!
Worte des Heilands in der Nacht zum 6. September 1974
Ich segne dich, Mein Sohn, in dieser Stunde, . . .
Die Welt liegt im Argen. Daß aber Meine heilige Kirche von
untreuen Dienern und Hirten verwüstet wird, ist das größere Unheil und Mein
großer Schmerz!
O verständen jene, die zum Dienste an den Seelen berufen
sind, die Lehren Meiner jungfräulichen Mutter Maria, wie sie Meine Dienerin Maria von Jesus zu Agreda aus
himmlischer Erleuchtung aufgezeichnet hat, dann würde die kranke Kirche
genesen. O würden sich die Seelen mehren, welche die «Liebesbitte», wie sie im
Buche «Rettet die Welt» enthalten ist, verstehen und sich als Opferseelen
anbieten, dann würde Mein Reich auf Erden neu aufblühen!
Aber ach, die Welt mit ihrer dreifachen Lust erfaßt immer
mehr Menschen, indessen die Gotteshäuser immer leerer, verlassener werden. Wohl
gibt es noch viele Getreue und überall fromme Beter; doch die Sünde der
Treulosen und von der Welt Betörten schreit zum Himmel!
Ich habe von einer dreifachen Lust gesprochen, von der
der heilige Apostel geschrieben hat: von
der Augenlust, von der Fleischeslust und von der Hoffart des Lebens. Ich aber
verlange nach Seelen, die Opfer bringen und um der Liebe willen zu Mir auf das
verzichten, was die Welt liebt. Ich verlange nach Seelen, die rein sind und
sich bewahren vor der Sünde des Fleisches, von der Verderben kommt. Ich verlange
nach Seelen, die sich nicht betören lassen von dem Blendwerk der Welt, sondern
nach dem streben, was ewig leuchten wird, was dem Frieden und der Freude der
Seelen dient.
Die Heiligen sind den Weg Meiner Nachfolge gegangen, die
Weltmenschen gehen auf der breiten Straße des Verderbens. Sie gehen dem Bilde
des Gekreuzigten aus dem Weg, doch sie finden keinen Frieden und stehen am Ende
ihres Lebens arm an guten Werken vor ihrem Ewigen Richter. Ich sage dir: die
Welt richtet sich selber; denn sie wird von der Sünde das
Verderben ernten. Die aber in der Welt nach Gottes heiligen
Geboten wandeln und nach dem Ewigen trachten, werden inmitten aller ihrer Mühen
und Sorgen den Frieden der Seele haben und am Ende ihres Lebens Meiner
barmherzigen Liebe begegnen.
Worte des Heilands in der Nacht zum 4.Oktober 1974
Mein Segen komme über dich, Mein Sohn, in der Stunde Meiner
besonderen Gnade. . . .
Die Verwirrung in Meiner einen und heiligen Kirche kommt
von der Sünde wider den
Glauben. Daß ungezählte Priester ihren Glauben verloren, ja
weggeworfen haben; daß viele
Hirten, die zu Nachfolgern der Apostel berufen und geweiht
sind - Bischöfe und andere hohe Würdenträger -, die Sünden wider den Glauben
gering achten und aus Schwäche und
Gleichgültigkeit nicht verurteilen, ist die Ursache des großen Abfalls, - des
größten seit den Tagen der Berufung des Apostels Petrus zum Haupte der Kirche
und seit der Aussendung der Apostel. Es sind Verräter am Werke, die ihre Hände
und ihr Herz in der Sünde des Unglaubens schänden.
Wohl bin Ich barmherzig, doch bleibt die Gerechtigkeit
Gottes bestehen und ihr furchtbares Wehe, das Wehe des Dreimal Heiligen Gottes,
wird zum ewigen Unheil der Treulosen.
Bedenke: zum ewigen
Unheil! Die Welt aber, die sie lieben und um derentwillen sie die Gnade und die
Tugend des Glaubens verlieren und verwerfen, ist vergänglich. Nur Jahre sind
es, den Wolken gleich, die am Firmament dahinziehen, sich auflösen und nicht
mehr sind, - ein vorübergehender Dunst!
Wohl denen, die den Glauben bewahren und in Treue und
Festigkeit hüten. Sie sind die wahrhaft Gerechten, wie in der Schrift vom
Geiste Gottes geoffenbart ist: «Der Gerechte lebt aus dem Glauben.» Und
wiederum: «Wer nicht glaubt, ist schon gerichtet.» Ich aber sage:
Wer glaubt in seiner ganzen Seele, ist schon gerettet.
Worte des Heilands in der Nacht zum 1. November 1974
Ich segne dich, Mein Sohn,
Du aber wisse: das Buch, das du soeben vollendet hast, ist
gut! Noch sollst du dein letztes schreiben, über «GOTT»! «Gott», «Erlösung» und
«Ewigkeit» werden zu jenem Werk zusammengefaßt, das allen Irrtümern der Zeit
und all den falschen Werken einer Theologie
des Abfalls entgegenstehen und sie entlarven wird . . . ; denn es wird eine
Zeit kommen, in der alle modernen Theorien und die ganze gottlose Wissenschaft
in sich zusammenstürzen werden. . . .
Bedenke: eine große Verwirrung ist in Meine eine und wahre
Kirche eingedrungen. Bücher, die voll sind von falschen Aussagen und Irrtümern,
werden von Bischöfen, die Hirten sein sollen, gebilligt, und Werke, die die
Wahrheit künden, werden von den Vertretern der Kirche zurückgewiesen. So groß
ist die Verwirrung geworden! Doch ist es
Gott, der über Gut und Schlecht auch der Schriften und Bücher entscheidet.
Aber wisse auch: der Stolz einer falschen Wissenschaft wird gedemütigt werden -
wie noch nie in der Geschichte, in der Geschichte Meiner heiligen Kirche.
Maria, Meine
jungfräuliche Mutter, ist vom Vater und vom Sohne und vom Heiligen Geist
bestimmt und ermächtigt, auch dieser Schlange den Kopf zu zertreten.
Worte des Heilands in der Nacht zum 6. Dezember 1974
Mein Segen komme über dich, Mein Sohn, . . .
Meine eine und wahre Kirche befindet sich in einer Notlage,
der größten seit der Gründung der Kirche. Der Segen der heiligen Sakramente
wird von den Priestern und Hirten abgegraben, und Gott so der Weg zu den Seelen
gleichsam versperrt. Glaube, Ehrfurcht und Demut kennen und üben viele von
jenen nicht mehr, die berufen und geweiht sind, diese Tugenden zu lehren und
den Gläubigen vorzuleben. Gottesliebe wird nicht mehr genannt, ja nicht einmal
gekannt. Die Herzen der geweihten Diener, ja auch mancher Hirten sind leer und
kalt geworden.
Mit großem Wohlgefallen aber sieht der Himmlische Vater auf
die Beter, auf das Volk, seinen Opfergeist, seine Sühne. Von ihnen wird das
Neuerwachen der Kirche ausgehen und kommen, während die gottlose und
christusfeindliche Welt ihrem Untergang entgegengeht. Darum mögen die Guten
nicht verzagen: ihr Gebet und ihre Treue und ihr Vertrauen werden Erhörung
finden!
Die Gnadenstätten
Mariens, Meiner jungfräulichen Mutter, werden immer mehr besucht, und der
Segen, der von ihnen ausgeht, wird besonders allen jenen zukommen, die unter
schlechten Priestern und lauen Hirten leiden. Je größer ihre Treue ist, desto
stärker brennt in Meinem Herzen die Liebe zu ihnen. . . .
Worte des Heilands in der Nacht zum 3. Januar 1975
Ich segne dich, Mein Sohn, mit dem Segen Meiner Liebe, . .
.
Zwar ist die Verwirrung und Zerstörung in Meiner einen und
wahren Kirche noch nicht am
Ende angelangt, aber die Treugebliebenen sind im Glauben
und in der Liebe zu Mir und zu Meiner jungfräulichen Mutter Maria gewachsen und sie werden die
Kirche retten. Darum mögen gerade diese Getreuen nicht verzagen, sondern
vielmehr neuen Mut fassen, sich zusammenschließen und furchtlos den Glauben
bekennen. Es mögen sich alle wahrhaft Guten untereinander verstehen und sich
Beistand leisten; haben sie doch Meine Mutter, die auch ihre Mutter ist!
Es ist gut, was du über diese Meine jungfräuliche Mutter im
neuen Buch geschrieben hast; denn die Verwirrung und Zerstörung, die über Meine
eine und wahre Kirche hereingebrochen sind, kommt auch davon, daß viele und
immer mehr Menschen, darunter vor allem Priester, Meine und eure Mutter
verlassen und dadurch verloren haben. Sie bedenken in ihrem Unglauben nicht, daß Maria, die Unbefleckte, Mich, den
Erlöser und also die Erlösung der Welt und den Menschen gebracht hat; daß diese
Meine jungfräuliche Mutter als Mutter bis zur bittersten Stunde auf Golgotha
unter dem Kreuze glaubend, betend und opfernd ausgeharrt hat.
Wer diese Meine Mutter nicht mehr ehrt, nicht mehr zu ihr
betet, nicht mehr sie liebt, beleidigt auch Mich und vergißt, was ein großer
Heiliger der Kirche gesagt hat: «Wer Maria, die Jungfrau und Mutter, liebt,
wird an der Schwelle der Ewigkeit in Jesus einen gnädigen Richter finden und
kann nicht verloren gehen.» Ist solch ein Versprechen nicht eine große Gnade?
Weder die äußeren noch die inneren Feinde Meiner einen und
wahren Kirche werden diese Kirche zu zerstören vermögen; denn Maria ist mächtig
und vom Vater und vom Sohne und vom Heiligen Geiste begnadet. Satan fürchtet
sie; denn sie hat nie unter seiner Gewalt gestanden; sie ist und war vom Ewigen
Vater bestimmt, den Satan und seinen Anhang zu überwinden, und sie wird auch
das teuflische Werk einer gottlosen Wissenschaft und der Untreue zahlloser
Priester, die zu Judassen geworden sind, zunichte machen.
Worte des Heilands in der Nacht zum 7. Februar 1975
Ich segne dich, Mein Sohn, mit dem Segen Meiner Liebe, . .
.
Wohl wird es für die Welt eine schwere, die schwerste
Zukunft werden; schwerer noch für Meine eine und wahre Kirche. . . .
Dieses Unheil
kommt von dem dreifachen Abfall: von
dem Abfall von Gott, von dem
Abfall von Gottes
Geboten, von dem Abfall von der Ordnung Gottes. Eine Welt ohne Gott, ohne
Glauben an Gott, eine Welt, die Gottes unabänderliche Gebote und Verbote
mißachtet, eine Welt, welche die Ordnung Gottes verläßt und zerstört, wie sie
der Vater der Schöpfung in die Natur und in den Menschen hineingelegt hat: eine
solche Welt geht unaufhaltsam dem Abgrund entgegen, einem Chaos.
Der Abfall von Gott ist das Werk einer stolz gewordenen
Wissenschaft und treulos gewordener Priester. Groß ist die Zahl der Priester,
die das Wort «Gott» kaum noch im Munde führen, die Gott in ihrem Innern
verlassen und verloren haben. Dem Abfall von Gott folgt der Abfall von Gottes
heiligen Geboten. Dieser Abfall führt zu einer unheiligen Welt und öffnet der
Sünde und dem Verbrechen die Tore und die Wege.
Manche von denen, die zu Hirten und Wächtern gesalbt worden
sind, sind nicht mehr Hirten und Wächter. Sie lassen sich noch huldigen, aber
sie verlassen den Glauben und lassen den Irrlehrern freien Lauf. Der Abfall von
Gottes heiligen Geboten läßt den Satan und seinen Helfern gewähren, wenn sie
den Samen des Verbrechens ausstreuen.
O daß alle es erkennten, die Verantwortung tragen und immer
mehr Verantwortung auf sich laden! Denn die noch glauben und beten, finden
keinen Schutz mehr.
Zum Abfall von Gottes Geboten kommt der Abfall von der
Ordnung Gottes. Hüter dieser
Ordnung ist Mein sichtbarer Stellvertreter in Rom; doch es
sind Priester, die das Amt des Nachfolgers Petri nicht mehr anerkennen, ja
bekämpfen und so die Kirche, Meine eine und wahre Kirche, von innen zerstören.
Darum ist die Verwirrung so groß. Zugleich kämpfen die Propheten des Abfalls
gegen die Mutter der Kirche.
Worte des Heilands in der Nacht zum 7. März 1975
Ich segne dich, Mein Sohn, in der Stunde einer besonderen
Gnade, . . .
Die gegenwärtige und die kommende Zeit ist die schwerste in
der Geschichte der Kirche, ja der Menschheit, - für Meine eine und wahre Kirche
die gefahrvollste; denn nie in der Geschichte der Menschheit ist die
Gottlosigkeit so offenbar geworden. Daß die Gottlosigkeit in die Kirche selbst
eingebrochen ist, und Priester, - geweihte Priester, - es sind, die Gott um der
Welt willen verlassen und Gott geradezu an die Welt verraten haben, ist das
Unheil, die Größe des Unheils.
Diese Welt ist nicht nur gottlos: sie frevelt dreifach an
Gott, - an Gott dem Vater und Schöpfer, an dem Sohn und Erlöser, am Heiligen
Geist, dem Geist der Gnade.
Die Welt und mit der Welt viele Priester freveln wider den Vater und den Schöpfer, indem sie
wider die Natur sündigen und die Ordnung in der Natur umkehren, ja schon im
Kinde die Reinheit schänden. Sie freveln an Mir dem Sohn, indem sie Meine
Gottheit leugnen und Mein Bild in den Herzen der Menschen verzerren und
verfälschen und selbst in die Seele der Kinder den verderblichen Samen des
Unglaubens säen und die trügerische Hoffnung einer irdischen Erlösung nähren,
indes Ich doch der Göttliche Kinderfreund geworden bin. Sie freveln an dem Heiligen Geist, dessen Gnade und
Gnadenwirken sie ihr Herz nicht mehr öffnen, ja sich der Sünde wider den
Heiligen Geist schuldig machen, von der in der Schrift steht, daß sie nicht
verziehen wird weder in diesem Leben, noch in der Ewigkeit.
Wie aber die Gestirne um so schöner leuchten, je dunkler
die Nacht ist, so leuchtet auch die Tugend der Guten, der im Glauben Getreuen,
der Beter inmitten einer Welt der Sünde, inmitten einer Menschheit, die ihrem
Untergang entgegen geht, hell vor Gottes Antlitz. Ich segne sie alle mit dem
Segen Meiner Liebe und Meiner ewigen Treue. Es begleite sie alle das Wort des
heiligen Apostels Paulus: «Das ist ja unser Ruhm: das Zeugnis unseres
Gewissens, daß wir im heiligen Streben und in redlicher Gesinnung zu Gott,
nicht in natürlicher irdischer Weisheit in der Welt gewandelt sind, sondern in
Gottes Gnade.» Ich habe einmal gesagt: «Ich kenne die Meinigen, und die
Meinigen kennen Mich.»
Dieses Wort reicht bis in das Jenseits der Ewigkeit.
Worte des Heilands in der Nacht zum 4. April 1975
Ich segne dich, Mein Sohn, in der Nacht der Gnade und in
der Bewahrung Meines Versprechens, . . .
Meine Klage über die Priester ist schmerzlich und groß. Es
sind die Priester, die ihr Amt verlassen, die Berufung vergessen und die Weihe,
die ein Sakrament ist, mißachten. Es gibt Priester, die zwar im Amte bleiben,
aber weder das Amt noch die Berufung, noch die Weihe mehr ernst nehmen. Es gibt
Priester, die an ihrem Amt zweifeln und - vom Zweifel eingenommen - weder im
Ernst, noch mit Wärme, noch in Ausdauer der Sorge um die Seelen obliegen. Alle
diese Priester machen sich des Zerfalls der Frömmigkeit im Volke, der
Zerstörung der Kirche und der Auflösung des Glaubens schuldig. Kehren sie nicht
um vor ihrem Gang in die Ewigkeit, wird das ewige Urteil über sie entsetzlich
sein.
Nur gute Priester vermögen das Volk im Glauben zu retten
und im Geiste des Gebetes zu bewahren. Mein Herz und Meine Liebe sehnen sich
nach solchen Priestern. Ihr Erstes ist der starke
und ganze Glaube. Ihr Zweites ist der Geist
des Gebetes und das Verlangen Meiner Gegenwart im heiligsten Opfer und im
Tabernakel.
Ihr Drittes ist die Reinheit
des Herzens und Überwindung der sinnlichen Triebe und Versuchungen. Denn;
nur solche Priester sind imstande, in der Ganzhingabe Mir, dem Herrn und
Meister, nachzufolgen. Darum ist das Gebet
um gute Priester das große Anliegen Meines Herzens und die Aufgabe des
gläubigen Volkes.
Wann immer in Meiner einen und wahren und heiligen Kirche
Niedergang, Spaltung und Auflösung Unglück über diese Kirche gebracht haben,
waren es die Berufenen, Geweihte, Priester, hoch und niedrig, die Ursache
geworden sind und Schuld auf sich geladen haben. Was aber jetzt in der einen
und wahren Kirche geschieht, ist nackter Unglaube der Priester, ist der Abfall
von Gott, dem Schöpfer und Vater, unter der Maske Meines Namens. Meinen Namen
gebrauchen sie, um zu täuschen; in Wahrheit täuschen sie sich selber: ihr
Innerstes ist Schein, ihr Wort ist Trug, ihr Ende ist die Hölle.
Alle aber, die Mir in der Liebe ihres Herzens verbunden
sind und treu bleiben, werden aus der Kraft und in dem Licht und mit der Gnade
des Heiligen Geistes die Kirche retten, ob sie groß oder klein sein wird. Habe
Ich nicht in der Zeit Meines Wandels auf Erden gesagt: «Auf der breiten Straße
des Verderbens wandeln viele, doch wenige nur gehen den schmalen und steilen
Pfad zur Höhe?»
Worte des Heilands in der Nacht zum 2. Mai 1975
Mein Segen komme über dich, Mein Sohn, in der Nacht Meines
Herzens! . . .
Ich weiß, wie ihr . . . mit ungezählten Getreuen der Kirche
und des Glaubens unter der Verwirrung und Verwüstung in Meiner einen und wahren
Kirche leidet.
Habe Ich nicht gesagt, daß es die schwerste und größte
Prüfung für diese Meine Kirche ist, seit den Tagen Meines irdischen Wandels und
Meines Erlösersterbens?
Indessen sollt ihr euch darüber nicht der Trauer und der
Verbitterung hingeben, sondern ein Dreifaches bedenken und festhalten: Alle,
die in ihrem Herzen und in ihrem Leben die Treue zu dieser heiligen Kirche
bewahrt haben, dürfen glücklich sein, indem sie festhalten am Glauben, der ihnen den Besitz der Wahrheit gibt. Sie dürfen glücklich
sein, da sie den Frieden eines guten
Gewissens in sich tragen. Sie dürfen glücklich sein, da sie erfüllt sind
von der Liebe zu Meiner wunderbaren
Gegenwart auf dem Altare.
Das Erste ist die Gnade des Glaubens, die allen denen
verlorengegangen ist, die den Irrlehren der Neuerer nachlaufen, um dem Wurm
eines nagenden Zweifels anheimzufallen. Ihre Zahl ist Millionen.
Das Zweite ist der Friede des Herzens und also des Lebens.
Wie viele ach, die eben noch den Frieden der Kinder Gottes besaßen, finden
jetzt in ihrem Innern keine Ruhe, weil ihnen die wahre Heimat in Gott
verlorengegangen oder von unglückseligen Priestern genommen worden ist!
Das Dritte ist die Liebe zu Meinem wunderbaren Sakramente,
von dem Ich vormals zu den
Aposteln gesagt habe: «Tut dies zu Meinem Angedenken!» Wer
in seiner Seele die Liebe zu Mir in Meiner Eucharistischen Gegenwart bewahrt
und immer wieder an Mich denkt, zu Mir betet, Mich anbetet und seine Liebe zu
Mir vom Brote des Lebens nährt, hütet in sich ein stilles und hohes Glück.
O wie sind viele, auch Priester, - geweihte Diener des
Allerheiligsten, - leer und kalt geworden in ihrer Seele, weil darin die
eucharistische Liebe erloschen und erstorben ist! Ihnen bedeutet das «Ewige
Licht» nichts mehr.
Wie aber segne Ich alle, die vom Brote des Lebens warm
werden in ihrem Innern!
Worte des Heilands in der Nacht zum 6. Juni 1975
Ich segne dich, Mein Sohn, in der Stunde Meiner Gnade und
Meines Herzens. . . .
Die Prüfung, die seit dem Konzil über die Kirche
hereingebrochen ist, wächst; ja schon hat sie sich an mehreren Orten zu einer inneren Verfolgung entwickelt.
Wäre Ich nicht in der Herrlichkeit und leidensunfähig,
würde Mein Schmerz über das, was jetzt in Meiner einen und wahren Kirche
geschieht, größer sein als der Schmerz, den Ich in den drei Stunden Meines
Sterbens am Holz des Kreuzes ausgestanden habe.
Der Greuel der Verwüstung ist in diese Meine Kirche
eingedrungen. Immer mehr Priester zweifeln an Meiner wahren Gegenwart in den
Opfergaben von Brot und Wein. Ihnen wird das Opfer des Altares nur mehr zu einem bloßen «Mahl», wie sie sich
selbst betrügend sagen.
Alsdann entheiligen sie den Tempel Gottes, indem sie die
Zeichen des Heiligen und die Bilder der Heiligen aus ihm entfernen, indem sie
das heiligste Geschehen am Altar durch weltliche Töne und Gebärden verunehren.
Oder wieder andere zieren den geweihten Raum mit Bildern und Figuren, die die Sprache der Hölle sprechen.
Das Buch der Offenbarungen Gottes höhlen sie aus, indem sie
sogar in ihrem Stolz nach eigenem Gutdünken und in ihrem frevlerischen Wagemut Meine Auferstehung leugnen.
Doch die Hirten sprechen nicht, und sie machen dadurch sich
einer unheimlichen Verantwortung schuldig!
Das Schmerzlichste aber ist, daß jene, die dem heiligen
Glauben die Treue bewahren, und denen das mystische Opfer heilig ist, verfolgt
werden - «um der Gerechtigkeit willen», wie Ich in der Bergpredigt gesagt habe.
Daran mögen die Getreuen erkennen, in welcher Notlage sich die Kirche befindet.
Wohl bin Ich mit diesen Getreuen und Ich kenne sie, die um der Wahrheit willen
verfolgt werden. Zwar wird der Tag kommen, an dem die Lüge und das Unrecht vor
der Welt offenbar werden, doch bis zu diesem Tage wird das Leid der Guten von
unermeßlichem inneren Schmerze sein.
Dies soll ihr Trost und ihr Ruhm sein: sie gehen und stehen
in Meiner Nachfolge. Es ist ihr Kreuzweg.
Worte des Heilands in der Nacht zum 4. Juli 1975
Ich segne dich, Mein Sohn, in der Stunde einer besonderen
Gnade, getreu Meinem Wort. . . .
Ihr seid traurig, weil die Kirche, eure seelische Heimat,
von treulosen Priestern und stummen
Hirten darniederliegt. Ihr seid empört, weil Mein Diener
Paul durch einen unglücklichen Entscheid ein blühendes katholisches Werk in
Bedrängnis gebracht hat. Ihr seid verwirrt, weil deine Stimme, Mein Sohn, für
den Augenblick nicht mehr die Vielen stärkt und freut und tröstet. In all
dieser Bedrückung vernehmet Mein Wort, das Wort Meiner besonderen
Liebe. . . .
Meine Kirche lebt inmitten eines Abfalls und der
Zerstörung. Sie lebt in ungezählten Gläubigen und Getreuen. In der Geschichte
dieser Meiner Kirche hat es immer wieder zufolge schlechter Priester und lauer
Hirten Zeiten des Niederganges, des Abfalls und der Verwüstung gegeben. Doch
der Geist Gottes ist stärker und er hat über den Trümmern und Gräbern der
Untreue und des Verrates die kleingewordene Kirche sich erheben und neu
erblühen lassen. Das Werk von Ecône
Meines Dieners Marcel geht nicht unter!
Worte des Heilands in der Nacht zum 1. August 1975
Mein Segen komme über dich, Mein Sohn, und er stärke dich
in deiner großen Sorge. . . .
Ich weiß um euer gemeinsames Leid um die Kirche. In diese
Kirche ist Unheil eingebrochen: viele geweihte Diener Gottes haben den Weg der
Gnade verlassen, sie haben den Glauben in ihrem Herzen zerstört; sie haben denn
Geist des Gebetes verloren und sind ihrem heiligen und ewigen Versprechen
untreu geworden.
Darum finden immer weniger junge Männer den Weg zum
Priestertum; darum werden die Klöster, ehemals Stätten des Gebetes, der
heiligen Hingabe und der Heiligung, mehr und mehr ausgehöhlt, leer. Ja, sie
werden zu. Stätten des Abfalls, des Ärgernisses und des Verderbens. Zu ihrem
eigenen Unglück werden Priester und Nonnen von der Welt angezogen, vom Stolz
und Hochmut erfüllt und zu willigen Werkzeugen Satans und seiner unsichtbaren
und sichtbaren Helfer.
Doch alles dies darf euch nicht beirren! Es darf die Guten
nicht beirren, wenn scheinbar die
Sünde und das Unrecht triumphieren, und wahrhaft fromme
Priester in die Einsamkeit getrieben, ja verurteilt werden.
Selbst Mein Stellvertreter auf Erden, der gegenwärtige
Nachfolger des heiligen Apostels Petrus, wird von falschen Ratgebern bedrängt.
Habe Ich nicht seliggepriesen, die um der «Gerechtigkeit
willen verfolgt werden»?
Worte des Heilands in der Nacht zum 5. September 1975
Ich segne dich, Mein Sohn, in der Stunde Meiner besonderen
Gnade, um des Werkes willen, das dir von der Vorsehung Meines Vaters zugefallen
ist. . . .
Gar groß ist die innere Not Meiner einen und wahren Kirche
geworden. Beachte nur dieses
Dreifache: Der
Unglaube ist bis an den Felsen Petri herangetragen worden. Hohe
Würdenträger - oh, dieser Stolz! - gehen den Weg des Verderbens und sind einem
gefährlichen Hochmut erlegen. Alsdann sind die Berufenen Meiner Kirche
darangegangen, das Haus Meines Vaters und das Heiligtum Meiner wunderbaren und
geheimnisvollen Gegenwart ihres Schmuckes, ihrer Schönheit und ihrer Pracht zu
berauben.
Wer sich an der Würde und Größe und Majestät des
Allheiligen Dreieinigen Gottes vergreift, ja ihr unter dem Vorwande der
Einfachheit die Zeichen und Erweise der Huldigung verweigert, versündigt sich
wider Gottes Majestät und maßt sich unter falschem Scheine Tugend an. Die
Zeiten, in denen der Glaube in Meiner einen und wahren Kirche geblüht hat,
waren gekennzeichnet durch die Größe, die Schönheit und Pracht des
Gotteshauses, auch seines Inneren.
Nunmehr sind Leere, Kälte und Verwüstung in die Tempel
Gottes eingebrochen, weil die Menschen, ja sogar Priester, nicht nur Priester,
sondern mehr und mehr selbst Bischöfe nicht mehr glauben.
Was endlich die Größe des in die Kirche eingebrochenen
Unheills am meisten kennzeichnet, ist die innere
Verfolgung: - daß jene Meiner Diener, die um die Rettung des Glaubens
kämpfen, gequält, verfolgt und verurteilt werden zur Freude des Satans!
Zwar wird es die Allmacht des Vaters verhüten, daß die
Opfer dieser inneren Verfolgung unterliegen und ihre Werke untergehen, aber
viel wird in den Seelen und unter den Gläubigen an Not und Qual und Verwirrung
angerichtet, ehe der Sieg Gottes offenbar wird.
Für die Guten bedeutet dies alles eine schwere, fast
unheimliche, ja geheimnisvolle Prüfung. Dennoch, umso größer wird die Freude
über den Triumph der Wahrheit und des Glaubens wider die Feinde der Kirche
sein. Auch mögen alle Guten und Getreuen bedenken: «Wer Mich vor den Menschen
bekennt, den werde auch Ich vor Meinem Vater bekennen, der im Himmel ist!» Die
Erde vergeht, aber der Himmel besteht und bleibt; und für ewig werden in diesem
Himmel wie Sterne leuchten, die während der Not der Heimsuchung und Verfolgung
dem Glauben, der Gnade und der Liebe zu Gott, zu Maria und den Heiligen treu
geblieben sind.
Worte des Heilands in der Nacht zum 3. Oktober 1975
Mein Segen dir, Mein Sohn, in der Stunde Meiner besonderen
Gnade um des Werkes willen, für das du nach einem besonderen Plane der
Vorsehung bestimmt bist. . . .
Groß ist die Verwirrung und ruchlos die Zerstörung in
Meiner einen und wahren Kirche. Wohl habe Ich am Ende Meines irdischen Lebens
und zum Abschluß Meiner Sendung und des Werkes der Erlösung zum Vater im Himmel
gebetet: «Laß sie alle eins sein!» Der Weg aber, der jetzt von dieser einen und
wahren Kirche eingeschlagen wird, um zur Einheit zu gelangen, führt zu einer falschen Einheit und endet bei der
Zerstörung der Kirche, die, weil sie wahr ist, nur eine sein kann.
Ich habe zu den Aposteln gesagt: «Die Wahrheit wird euch
frei machen. » Jene aber, die um der Einheit willen die Wahrheit preisgeben
oder verleugnen, zerstören die eine und wahre Kirche, denn sie irren ab von dem
Wege, den Ich gewollt habe, den Ich gelehrt habe, den Ich bis zur Stunde Meines
Eingehens in die Herrlichkeit des Vaters gegangen bin.
Ich habe nicht menschliches Wissen gelehrt, sondern aus der
Tiefe und Weite der Weisheit des Dreimal Heiligen Gottes geschöpft. Zu den
Quellen dieser Weisheit wollte Ich die Menschen führen.
Die Heiligen Meiner einen und wahren Kirche haben diese
Weisheit verstanden. Bloß menschliches Wissen führt in die Irre, nährt den
Stolz und weckt eine gefährliche Eitelkeit.
Was Ich von Meinen Dienern verlange, ist Weisheit, ist
wahre Demut, ist kindlicher Glaube, ist heilige Ehrfurcht vor Gott und Seinen
Geheimnissen. Aus solcher Gesinnung kommt der Geist des Gebetes, der nicht nur
Siegen für die eigene Heiligung bringt, sondern fruchtbar wird auch in den
Seelen der anvertrauten Gläubigen. Demut, Glaube und Ehrfurcht werden in der
Seele des Priesters auch der Same und Nährboden für die Liebe, von der Mein
Apostel Paulus ein Hohes Lied gesungen hat.
Wehe, daß immer mehr Menschen, - dreimal wehe, daß so viele
Priester in der Welt und in den Ordenshäusern - von dem Dünkel des Wissens
erfaßt - die Liebe zu Gott dem Dreifaltigen und zu Meiner Gegenwart im
Tabernakel verloren haben und einer bloß äußerlichen Welt- und Menschenliebe
verfallen! Dafür verwenden sie Zeit und Geld und werden leer und immer leerer
in ihrem Inneren für Gott und das Heilige.
Habe Ich nicht gesagt: «Wehe, daß du lau bist; so will Ich
dich ausspeien aus Meinem
Munde?»
Meine Liebe und Meine Gnade aber tausendfach für jene
Menschen, die zu den Heiligen aufschauen, die ein warmes Herz haben für Meine
jungfräuliche Mutter Maria, die Kraft schöpfen aus dem Besuche und Genuß Meiner
Himmlischen Speise! . . .
Worte des Heilands in der Nacht zum 7. November 1975
Ich segne dich, Mein Sohn, in der Stunde Meiner Gnade und
Meiner Treue, . . .
Wenn Ich vom Frieden zu dir gesprochen habe . . ., so ist
dieser Friede eine besondere Gabe; denn die Welt ist friedlos geworden, weil
sie den «Vater der Lichter, von dem jegliches Gute kommt», von sich gewiesen
hat.
Was aber schmerzlicher ist, das ist der Unfriede in Meiner
einen und wahren Kirche. Darum hast du gut geschrieben; denn es ist nicht Mein Wille noch je Mein Wohlgefallen,
daß sich die Gläubigen um der Form der Feier Meines unblutigen Opfers wegen
voneinander trennen. Wer immer im Glauben mit Ehrfurcht und aus Liebe zu
Mir das Geheimnis Meines unblutigen Opfers begeht oder es mitfeiert, ist in der
Gnade und wird Gnade ernten und als Werkzeug sie verbreiten.
Immer ist es
das eine und gleiche wahre Opfer nicht bloß der Erinnerung, sondern der
Erneuerung Meines einzigen blutigen Opfers auf Golgotha.
Wenn aber Mein heiliger Apostel Paulus voll des Geistes
gesagt hat: «Wer immer unwürdig von diesem Brote essen und von dem Blute
trinken wird, der ißt und trinkt sich das Gericht», - dann wird dem Priester,
der unwürdig das heilige Opfer vollzieht, dieses Opfer zum dreifachen Fluch und
Gericht, ja zu dem schrecklichsten Sakrileg.
Nie seit jenem Tag und der Stunde Meiner ersten Wandlung
von Brot und Wein im Saale von Jerusalem in Meinen Leib und in Mein Blut sind
soviele Sakrilegien von Priestern begangen worden wie seit der Einführung der neuen Liturgie. Dies aber ist die Schuld jener,
die obwohl berufen und geweiht, zum heiligsten Dienste begnadet, nicht an Meine
Worte geglaubt und diesen Glauben verloren oder verworfen haben und dadurch zu
Dienern Satans geworden sind. Die Saat dieses Unglaubens wird sich ausbreiten
und fortwuchern.
Doch das Wort und der Wille Meines sichtbaren
Stellvertreters tragen daran keine Schuld. Sein Wille ist die innere Teilnahme
an dem heiligen Opfer im Glauben, in der Ehrfurcht und in der Liebe. Wer so an
dem heiligen Opfer teilnimmt, wird Gnade ernten und Meiner Liebe teilhaftig.
Mein Wehe aber, Mein dreifaches jenen, die das
Allerheiligste, das Geheimnis Meines Fleisches und Blutes entstellen,
verfälschen, entweihen und zu einem satanischen Schauwerk erniedrigen.
Wehe, daß immer mehr Priester so sündigen, so dem Wort und
Willen des Nachfolgers Petri entgegenhandeln und so sich des Ewigen Gerichtes
dreifach schuldig machen!
Mein Segen, Meine Gnade, Meine Liebe allen jenen, denen
Mein Opfer als Wunder und Geheimnis im Glauben heilig, ja das Heiligste ist! .
. .
Ihr aber, . . . haltet am Wunder und Geheimnis des
sakramentalen Opfers fest und vertrauet Meiner jungfräulichen Mutter Maria, die über den Ort und den Altar
eures Werkes wacht. Denn sie hat nicht nur in den Stunden des blutigen Opfers
auf Golgotha Mir, dem Sohne, beigestanden, sondern sie wacht auch über die
Altäre, auf denen das unblutige Opfer in aller Welt begangen wird.
Worte des Heilands in der Nacht zum 5. Dezember 1975
Mein Segen komme über dich, Mein Sohn, in der Gnade und
Stunde Meiner Liebe, . . .
Ich sprach von einer schweren Zeit; denn in Wahrheit wird
das kommende Jahr für die Gläubigen Meiner einen und wahren Kirche ein Jahr der
Prüfung und ein Jahr der Entscheidung werden.
Wisse: die Zahl der wahrhaft guten Priester nimmt ab, und
es naht die Zeit, in der viele Gläubige seelisch verwaist sein werden.
Alsdann wird ihre Wohnung, ihr Haus zur Kirche, worin sie
einsam und gemeinsam beten, in heiligen Büchern lesen und das Lob Gottes
singen. Im Geist und in der Liebe und in der Sehnsucht werden sie das
Gedächtnis des Allerheiligsten pflegen und in
geistiger Weise kommunizieren.
Wohl denen, die an der Feier des geheimnisvollen Opfers
teilnehmen und an der Ehrfurcht des geweihten Dieners Gottes sich erbauen
dürfen. Allen aber, die unter der Prüfung der kommenden schweren Zeit leiden,
soll ein Dreifaches ihrem Herzen eingeschrieben bleiben: fürs Erste wird ihnen
der heilige und starke Glaube innere Ruhe und Festigkeit geben. Dieser Glaube
ist eine Tugend und eine Gnade, die der Mensch nur durch Gebet bewahren kann.
Fürs Zweite kommt und folgt aus dem Glauben die Hoffnung
für das Jenseits der Ewigkeit, in der ewig beglückenden Anschauung Gottes. Der
Besitz dieser Hoffnung wird dem wahren Christen zur Quelle einer heiligen
Freude, die alle weltlich-irdischen Freuden übersteigt.
Fürs Dritte habe Ich bei Meinem Abschied von der Erde, ehe
Ich in die Herrlichkeit des Vaters einging, von der Liebe gesprochen: «Der ist
es, der Mich lieb hat, der Meine Gebote hält.» Diese Gebote sind Gebote des
Dreifaltigen Gottes. Wer immer in Demut und in Ehrfurcht und in Aufrichtigkeit
Mir begegnet in seinem täglichen Leben, der liebt Mich, und wäre es auch nur in
einem stillen Gedanken und in einer Anmutung der Sehnsucht nach dem
Allerheiligsten und nach dem wunderbaren Brot des Lebens. Aus der Liebe zu Mir wird die Liebe zum Nächsten Wurzel und Nahrung
empfangen.
Noch einmal sage Ich: Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei! Geht zu Meiner heiligsten Mutter
in die Schule; sie ist Lehrerin, Fürsprecherin und Mittlerin der Gnaden!
Worte des Heilands in der Nacht zum 2. Januar 1976
Ich segne dich, Mein Sohn, in der Stunde Meiner Gnade um
des Werkes willen, das dir von der Vorsehung des Vaters zugewiesen wurde. . . .
Alle jene, die Meine Kirche, die Kirche Roms, lieben,
werden inmitten der Verwirrung der Geister, sich für die Kirche des heiligen
Petrus und der Apostel entscheiden müssen.
Da nicht nur viele Priester, sondern auch Bischöfe, ja
Kardinäle, versagen, ja von der Treue zum Glauben, von der Liebe zur Kirche und
von der Pflicht ihres Amtes und ihrer Weihe ablassen und in Wahrheit zu Helfern
Satans werden, sei allen, die guten Willens sind, der Weg, den sie gehen
müssen, von Mir in dieser Stunde bezeichnet:
Das Erste ist der
klare und ganze und starke Glaube. Dieser Glaube bleibt bis ans Ende der
Zeit das Fundament der Kirche und des Christseins, um im Kampfe gegen die Hölle
und im Abfall zu bestehen.
Das Zweite Notwendige ist das Gebet. Noch gibt es das betende Volk und betende Priester; aber
in ungezählten geweihten Dienern Gottes und der Kirche ist der Geist des Gebetes
erstorben und von weltlichen Dingen erstickt.
Das Dritte ist die
Liebe zum Geheimnis und Wunder Meiner Gegenwart im Heiligsten
Sakramente des
Altares. Diese Meine Eucharistische Gegenwart ist die seelische
Heimat Meiner
Getreuen. Daß an so vielen Orten diese Meine Gegenwart vergessen,
mißachtet, ja geschändet wird, ist das große Sacrilegium von Priestern und
Hirten.
Das Vierte ist die
Treue und Wärme der Verehrung Meiner jungfräulichen Mutter Maria. Daß es
immer mehr Priester gibt, die dieser Meiner heiligsten Mutter die Ehre
verweigern, sogar zugeben, daß ihr Name und ihre Würde geschändet werden, ist
Fluch und Unheil. Furchtbar werde Ich diese Sünde an der Schwelle der Ewigkeit,
wenn sie nicht bereut wurde, bestrafen. Allen Gläubigen aber und Getreuen ist
Maria der große Trost, die unversiegbare Quelle der Kraft und die leuchtende
Freude.
Als Fünftes hat Gott den Menschen Engel zum Schutze, zur
Mahnung und zur Führung gegeben. Diese Engel haben in der Tat eine große
Macht, zumal in der gegenwärtigen und in
der kommenden Zeit, in der Satan in Meine Kirche
eingebrochen ist. Sein heiliger Widersacher ist der Erzengel Michael.
Wer immer dieses Fünffache vor Augen hat und in seinem
Leben und Herzen bewahrt, wird inmitten der Verwirrung und Zerstörung ruhig
bleiben.
Worte des Heilands in der Nacht zum 6. Februar 1976
Der Segen Meiner Gnade komme über dich, Mein Sohn, um des
Werkes willen, für das du von der Vorsehung des Vaters berufen wurdest. . . .
. . . vernimm Meinen Willen!
Das Erste und Wichtigste ist, daß das große Werk, das die
schönste und erhabenste
Verherrlichung Meiner jungfräulichen Mutter Maria darstellt, der Kirche und der
Menschheit, vor allem dem gläubigen Volke bewahrt werde. Darum sollen die Bände,
die nun zu Ende gehen, nach und nach neu gedruckt werden; denn dieses Werk ist Gottes Offenbarung und das wirksamste Zeugnis
wider jene abfallenden Priester, die der Mutter der Erlösung nicht mehr jene
Ehre erweisen, die ihr gemäß dem Willen des Dreifaltigen Gottes gebührt - im
Himmel und auf der Erde.
Vertrauet! Immer werden auch in der Zukunft Menschen nach
diesem Werke verlangen, das zu schreiben und zu empfangen Meine Dienerin -
Maria von Jesus zu Agreda - gewürdigt worden ist. Dieses Werk der Nachwelt zu
überliefern, ist Mein innigster Wunsch und geschieht Mir zur Freude und zur
Genugtuung.
Das Zweite, was im besonderen dir, Mein Sohn, bevorsteht,
ist, daß du das geistige Werk deines Schaffens und deines Lebens in einer
Gesamtausgabe für die Nachwelt rettest und für den Glauben und die Kirche
sicherstellen sollst. Berate darüber mit den Freunden deines Lebens und deines
Schaffens! Denn dieses dein Werk ist
Licht und Halt für viele in einer schweren und dunklen Zeit und Zukunft. .
. .
Worte des Heilands in der Nacht zum 5. März 1976
Ich segne dich, Mein Sohn, in der Stunde Meiner Gnade und
Meiner Liebe, . . .
Dunkel erscheint dir die Zukunft. Dein innerstes Ringen um
die wahre Erkenntnis und den Weg in der Verwirrung ist Mir nicht unbekannt
geblieben! So will Ich dir Licht geben:
Mein treuer
Sohn Marcel, der so sehr um des Glaubens willen leidet, befindet sich auf dem
wahren Wege. Er ist ein Licht und eine Säule der Wahrheit, die von vielen
Mir geweihten Priestern verraten wird.
DER GLAUBE IST MEHR
ALS GEHORSAM. Darum ist es Mein Wille, daß das Werk der Erziehung von
Theologen zu Priestern im Geiste und nach dem Willen Meines Sohnes Marcel
bestehen bleibt und zur Rettung Meiner einen und wahren Kirche eine starke
Hilfe wird.
Der Geist der Welt ist in die Kirche eingebrochen, und der
Geist Gottes ist aus den Herzen vieler gewichen, die berufen waren, diesen
Geist zu verkünden. Nun reden sie von anderen Dingen und verlieren sich in die
Schliche und Schlingen Satans. So verführen sie das Volk und schon die Kinder.
Das nenne ich den seelischen Kindermord!
Dieser Geist ist auch in die Orden und in die Klöster
eingedrungen; denn ihre Bewohner,
Mönche und Nonnen, haben den Geist ihres Gründers verloren
und verlassen. Sie sind dem Volk und der Welt zum Ärgernis geworden. Sie haben
nicht nur die Liebe zu Meiner heiligsten Mutter, sondern auch die Ehrfurcht vor
Meiner Sakramentalen Gegenwart verloren. Stattdessen predigen Mönche von den
Dingen der Welt und dem Wohlleben, und Ordensschwestern reden nimmermehr von
den heiligen Engeln, viele auch nicht mehr von der heiligsten Jungfrau und
Mutter Maria.
Es gibt Orte der Stille und des Gebetes, besondere
Heiligtümer, an denen Maria, Meine
Mutter und Mutter der Gnade, verehrt wird.
Ob es Dome oder Kapellen sind; es sind Orte der Gnade und des Friedens und der Hilfe und des Trostes! Wohl
suchen noch Gläubige diese Stätten auf und kehren im Glauben gestärkt zurück.
Aber gibt es nicht Priester und Ordensfrauen, die dafür kein Verständnis mehr
haben, ja darüber spötteln und den Rosenkranz,
diese Waffe gegen den Satan, nicht mehr beten? Und doch sind jene in Mein Herz
eingeschlossen, die solche fromme Stätten aufsuchen und pflegen, ja
errichten
Worte des Heilands in der
Nacht zum 2. April 1976 Mein Segen dir, Mein Sohn
in der Nacht einer besonderen Gnade, . . .
Ein Dreifaches ist zur Ursache der Verwirrung und
Verwüstung in Meiner einen und wahren Kirche geworden:
In vielen geweihten Dienern Meiner Kirche ist der Glaube schwach geworden, ja erstorben.
Der Glaube, von dem in der Schrift geschrieben steht: «Wer nicht glaubt, ist schon
gerichtet!» Der Glaube, der allein dem Menschen einen Sinn für sein Leben zu
geben vermag! Der Glaube, der vormals die Herzen der Priester, ihr Leben und
Wirken durchglüht hat! Der Glaube, der die Heiligen ausgezeichnet und zu
höchster Tugend befähigt hat!
Könnte es dem Volk offenbar werden, wie es Meiner
Göttlichen Allwissenheit offenbar ist, wie viele Priester der höheren und
niederen Ordnung in Wahrheit ungläubig sind, - Entsetzen käme über das Volk.
Bedenke, es gibt Priester, die den Glauben an Gott verloren haben und vor dem
Volke der Gläubigen ein Leben des Scheines, ja der Lüge, führen.
Das Zweite, das in Meine eine und wahre Kirche eingebrochen
ist und das Priestertum entwürdigt, ist seine Verweltlichung. Das Wort von der «Hinwendung zur Welt», wie es im
Konzil ausgesprochen worden ist, haben viele und immer mehr Priester mit Wissen
und Willen in «Verweltlichung» umgedeutet, in einen Weltgeist, wie er bis in
die heiligen Orden der Kirche eingedrungen ist. Der Weltgeist, der dem Satan, nicht
Gott dient! Der Weltgeist, der nicht zu Mir, dem Heiland und Erlöser hinführt,
sondern von dem Wege Meiner Nachfolge abweicht! Der Weltgeist, der ins
Verderben führt und die Jugend verführt und vergiftet! Der Weltgeist, vor dem
Meine jungfräuliche Mutter Maria die
Unglücklichen retten könnte!
Doch sie haben die Liebe
zu dieser Meiner Mutter verloren und sind in ihrem Innern kalt geworden.
Dies ist das Dritte in dem Abfall, ach so vieler Priester. Habe Ich nicht
sterbend am Kreuze, am Kreuze der Erlösung, zu Johannes, dem Apostel, den Ich
liebhatte, der einer von den Zwölfen war, das Wort gesprochen: «Siehe da, deine
Mutter?» Aber dieses Mein Vermächtnis, das Gnade und Segen bedeutet, wird
vergessen und verachtet. Davon kommt ein schwerer Fluch!
Segen aber, unfaßbarer Segen allen, die Meine heiligste
Mutter lieben, zu ihr beten, für ihre Ehre eifern!
Worte des Heilands in der Nacht zum 7. Mai 1976
Ich segne dich, Mein Sohn, in der Stunde der Gnade, die Ich
dir in der Nacht deines schweren Kummers versprochen habe. . . .
Dunkel ist die Zeit, und satanische Kräfte sind am Werke,
um Meine eine und wahre Kirche zu zerstören und den Glauben aufzulösen, um
einer Welt der Gottlosigkeit zu verfallen. Darüber sind ungezählte Gläubige
bestürzt, unglücklich und verwirrt. Ihnen will Ich durch dich den Trost und das
Licht der Wahrheit geben!
Es wird Meine eine
und wahre Kirche erneuert werden, und zwar durch Priester. So wisse: Es
wird ein neues Geschlecht von jungen
Priestern heranwachsen. Diese Priester werden - abgestoßen von einem
abfallenden Klerus und angezogen vom Geiste und dem Leben der Heiligen - sich
offen als Diener Christi bekennen
und darum das Kleid ihres Standes und Berufes tragen, - fern von Menschenfurcht
und fern von Weltliebe.
Diese Priester, die heute schon an einigen wenigen Stätten ausgebildet werden, zeichnen sich durch
ein Dreifaches aus: durch ihr
Gebetsleben, durch das Feuer ihrer eucharistischen Liebe und Tiefe, durch ihre
Verehrung und ihre Verherrlichung der Mutter der Erlösung, der
ewig-jungfräulichen Mutter Maria. Dieses Dreifache wird der jungen
Generation von Priestern den Erfolg der Heiligen bringen und Meine eine und
wahre Kirche in neuem Glanze erstehen und in wunderbarer Kraft erscheinen
lassen.
Die Generation der Priester von heute - viele von ihnen,
nicht alle - maßt sich an, ein neues
Heiligenbild zu schaffen, daß sich in der Vergötzung der
Weltliebe und der
Weltverbesserung in einer von Gott abgewandten
Mitmenschlichkeit verwirklichen will. Die
Toren! Sie betrügen sich und betrügen andere und werden an
der Schwelle der Ewigkeit, im Angesichte des Richtenden Gottes erkennen, daß
sie einen Irrweg gegangen und, obwohl Priester, zu Verführern geworden
sind.
Worte des Heilands in der Nacht zum 4. Juni 1976
Der Segen Meiner Gnade und Meiner Liebe komme über dich,
Mein Sohn, . . .
Es geschieht zu Meinem besonderen Wohlgefallen, daß ihr, .
. . an der Gnadenstätte Meiner jungfräulichen Mutter Maria, der Vorsehung des Himmlischen Vaters euren Dank abstattet, -
in einer Zeit, in der Danken Gott und Mir, dem Erlöser, und dem Heiligen Geist
gegenüber von den Menschen und selbst von vielen Priestern, den geweihten
Dienern des Altares, nicht mehr gekannt wird.
In dem Inneren dieser Priester ist es leer und kalt
geworden. Ihr geistliches Leben ist erloschen:
Das Kreuz, das
Zeichen des Glaubens, bedeutet ihnen nichts mehr, und darum haben sie den Weg
der Kreuzesnachfolge verlassen. Sie wandeln auf der breiten Straße des
Weltgenusses, die in den ewigen Abgrund führt.
Sie achten nicht der Flamme, die vom gläubigen Volke «Ewiges Licht» genannt wird. Sollte
nicht gerade der Diener des Heiligtums, der Priester, durch dieses Licht an das
Wunder der Liebe, Meiner Liebe zu den Menschen, erinnert werden? Sollte nicht
gerade der Priester von diesem Lichte ermahnt, das gläubige Volk aneifern,
dieser Meiner Liebe zu begegnen?
Doch, ach, die Liebe zu Meiner Gegenwart im wunderbaren
Sakrament ist in so vielen Priesterherzen erstorben!
Darum bedeutet ihnen die Zahl der Verunehrungen nichts, die
seit der Einführung der
Handkommunion
täglich geschehen. Mein Wehe über eine solche Abkehr von dem
Allerheiligsten!
Was Mein Göttliches Herz ganz besonders betrübt und
schmerzlich berührt, ist, daß selbst Priester, von denen die Schrift sagt, sie
sollen «heilig sein ihrem Gott», die Reinheit
nicht mehr achten, und sie nicht mehr aufschauen zur Immaculata, zu Maria, dem reinsten aller Geschöpfe.
Ja, es gibt Priester, die im Frevel an das Geheimnis Meiner Empfängnis vom Heiligen
Geist im Leibe dieser heiligsten Jungfrau rühren und sich dadurch nicht nur
einer Irrlehre schuldig machen, sondern an einem der größten Geheimnisse des
christlichen, des katholischen Glaubens freveln und wider den Heiligen Geist
sündigen.
Darum wisse: Wer immer an
jener Stätte, an der junge Menschen nach dem Herzen und Willen Gottes zu
Priestern herangebildet werden, Hand anlegt und sie zerstören will, wird sich
den Fluch des Himmels, Meinen Fluch, in der Zeit und für eine Ewigkeit
zuziehen.
Segen aber jenen, Meinen Segen, die solch eine Stätte
schützen und fördern.
Dreifacher Fluch über jene, die sich an dieser Stätte
vergreifen und so werdenden Priestern den Weg versperren!
Worte des Heilands in der Nacht zum 2. Juli 1976
Der Segen Meiner besonderen Liebe und Gnade komme über
dich, Mein Sohn, in dieser heiligen Stunde. . . .
Jede Heimsuchung ist für den gläubigen Menschen Saat für
neuen, noch größeren Segen. Auch sind Tage der Ruhe und der Schonung, wie sie
die Krankheit mit sich bringt, in der Vorsehung des Himmlischen Vaters von
heiliger Bedeutung. Auch sind Leiden vor Gott kostbar als Sühne für das, was in
Meiner einen und wahren Kirche seit dem
Konzil von Priestern und Bischöfen, aber auch von Laien gesündigt wurde.
Es ist zu einem Unglück für die Kirche geworden, zu einer
inneren schweren Verderbnis, daß die rechte
Ordnung aufgelöst und Unberufene mit ihrer Stimme die Ordnung Gottes des
Heiligen Geistes, in Verwirrung gebracht und in ihrem Weltgeist zerstört haben.
Ein falscher
Philosoph ist mit seiner verderblichen Lehre in die Kirche eingedrungen,
der gelehrt hat, die Kirche, Meine eine und wahre Kirche, die einzig und ganz
Gottes Werk ist, müsse von unten regiert werden. Damit wurde die Göttliche
Institution zu einem bloßen Menschengebilde - gleich einem Staat -
herabgewürdigt. Der dies gelehrt hat, war nicht vom Geiste Gottes, sondern vom Geiste Satans inspiriert. Hier
liegt auch die Wurzel der Auflösung des Glaubens und der Zerstörung der
Kirche.
Warum sind keine Wächter mehr da, die den Glauben und damit
das gläubige Volk schützen und die Jugend und die Kinder vor dem seelischen
Mord bewahren? Die aber gegen den Abbruch des Glaubens aufstehen, werden
verfolgt, und ihre ernste und schwere Sorge wird dem Hasse und dem Spotte
preisgegeben. Dies alles schreit zum Himmel.
Unter der Maske der
«Liebe» werden Glaube und Wahrheit zerschlagen und begraben. Die
Neuerer wollen eine Religion
ohne Gott, ohne Gebet, ohne Opfer, ohne Jenseits, ohne Himmel und Hölle
aufbauen und damit dem Leben des Menschen seinen Sinn und seine Würde nehmen.
Sie sind Verführer, Feinde Gottes und Freunde Satans, -
auch wenn sie Gewänder von Seide und Purpur tragen und vor den Augen des Volkes
Würden vortäuschen.
In Wahrheit sind sie unglückliche Toren, deren Leben im
Pfuhl ewiger Verderbnis und in der Hoffnungslosigkeit der Gottesferne endet.
Wehe ihrem Irrwahn und wehe ihrer Schuld, weil die Opfer ihrer Verführung und ihres Unglaubens zu Gott um Rache rufen.
Wölfe im Schafspelz sind sie! Mein Fluch folgt ihnen auf der Ferse.
Worte des Heilands in der Nacht zum 6. August 1976
Ich segne dich, Mein Sohn, in dieser Gnadenstunde und
inmitten all deines Leidens. . . .
Deine andere Sorge, ein anderer Zweifel betrifft die
schmerzliche Lage, in der sich Mein
Sohn Marcel befindet. Um des Kampfes für den Glauben willen
erleidet er Unrecht, denn ein
Unrecht ist das
Urteil, das wider ihn ergangen ist. Es wird die Zeit kommen, in der dieses
Unrecht schon hier auf Erden und in der Zeit gutgemacht werden wird: Dieser
Mein Sohn ist ein würdiger Diener Meiner
einen und wahren Kirche.
Noch ist Mein sichtbarer Stellvertreter, der Nachfolger
Petri nicht im vollen Bilde von der Zerstörung und von der Verwüstung und von
der Verwirrung in Meiner Kirche. Auch führen viele Bischöfe, die Hirten und
Wächter sein sollten, ein gemächliches Leben, indessen ungezählte Seelen ohne
Führung und ohne Schutz, sogar der Gefahr des Abfalls ausgesetzt sind.
Deine dritte Sorge betrifft das Werk, das eben Vollendung
entgegengeht. Dieses Werk soll der Abschluß deines theologischen Lebenswerkes
sein. Es wird dieses dein letztes Werk den Weg zu den Menschen finden. So
wisse: es ist dieses dein Werk Meinem Willen gemäß und der Nachweis, daß es nur eine einzige wahre Kirche Christi
gibt.*
*Anm. d. Herausg.: Hinweis auf das Buch «Religion -
Glaube - Kirche».
Also werde, Mein Sohn, ruhig in deiner Seele und zugleich
auch bewußt, daß auch du der Ruhe und des Friedens bedarfst. Dein Gebet um den
Segen für die Menschen . . . findet Erhörung.
Worte des Heilands in der Nacht zum 3. September 1976
Mein Segen komme über dich, Mein Sohn, in dieser Nacht und
Stunde einer besonderen Gnade, . . .
Zu Meinem großen Schmerz ist in der Verehrung der
heiligsten Jungfrau, Mutter und Braut, innerhalb Meiner einen und wahren Kirche
eine Erkaltung eingetreten, und zwar, was das Allerschmerzlichste ist, daß
unter den Dienern der Kirche der niederen und der höheren Ordnung viele Maria
nicht mehr lieben. Diese Unglückseligen haben nicht erfaßt oder nicht erwogen, wie tief und einzigartig Maria mit dem
größten der Geheimnisse des Glaubens, dem Geheimnis der Göttlichen
Dreifaltigkeit, verbunden ist.
Maria ist in
aller Schöpfung des Vaters das wunderbarste aller Geschöpfe, von
Ewigkeit her
geplant und geschaut. Sie ist das einzigartige Kind des Vaters, der Ersten
Göttlichen Person, und darum wird sie mit Recht und in Wahrheit als «Königin
des Universums» verehrt.
Maria ist gemäß dem im Innersten der Göttlichen
Dreieinigkeit geborgenen Plan zur Mutter
des Sohnes Gottes, der Zweiten Göttlichen Person bestimmt worden. So wurde
sie - o Wunder und Geheimnis - zur Mutter
der Erlösung, zu Meiner Mutter Meiner Göttlichen und Menschlichen Natur
nach. Ihr «Ja» zu dieser Berufung war der heiligste
Akt in aller Geschichte der Menschheit.
Maria ist zur Braut des Heiligen Geistes, der Dritten Göttlichen Person, auserwählt worden.
Von Ihm, dem Heiligen Geist, hat sie Mich, den Sohn,
empfangen, nicht von einem irdischen
Mann. Darum wird sie von demselben Heiligen Geist
gewürdigt, die wahre und allgemeine
Gnadenvermittlerin zu sein. Diese Würde und Macht verleiht ihr der Heilige
Geist als Akt einer bräutlichen Liebe,
der Liebe des Göttlichen Bräutigams zur heiligsten Braut.
Wer all dies erkennt und bedenkt und glaubt, wird eines
unaussprechlichen Segens von ewiger Wirksamkeit durch die Heiligste
Dreifaltigkeit gewürdigt.
Ich segne dich, Mein Sohn, in der Nacht und Stunde einer
besonderen Gnade um des Werkes willen, . . .
Worte des Heilands in der Nacht zum 1. Oktober 1976
Über Meine eine und wahre Kirche ist eine gefährliche
Prüfung hereingebrochen, weil der Glaube unter dem Volke durch die Schuld des
niederen und des höheren Klerus geschwunden ist.
Ich aber sage: ein Christentum ohne den Glauben ist weder Kirche noch Religion.
Darum ruht Mein Wohlgefallen auf Meinem Sohn Marcel, da er
sich gegen alle Mißverständnisse und gegen
alle Verfolgung ganz für die Rettung des Glaubens eingesetzt hat, weil ihm
das Eucharistische Opfer das Heiligste
bedeutet.
Wisse aber: wo und wann immer in der heiligen Opferfeier
ein geweihter Priester die Worte der Wandlung spricht und vom Glauben an die
Wandlung erfüllt ist, ist dieses Opfer vor dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen
Geist nicht nur gültig und würdig, sondern in hohem Maße Gott wohlgefällig.
Mein Wehe aber ob der Zerrissenheit, die in Meine eine und
wahre Kirche eingedrungen ist! Das Heiligste ist zum Spielball weltlicher
Einfälle und unheiliger Priester geworden. Der gegenwärtige Nachfolger des
heiligen Petrus wird Zeuge von Schändung des Heiligsten, das Ich Meinen
Aposteln.und der jungen Kirche als Gnade und als Wunder und als Geheimnis und
als Zeugnis hinterlassen habe.
Die Sakrilegien mehren sich, und selbst Priester, -
Geweihte für den Dienst Gottes, - haben den Weg und die Tugend der Ehrfurcht
vor dem Heiligsten verloren. Daß heilige
Hostien wie Brotkrümmel, die vom Tisch gewischt werden, behandelt, verunehrt,
mit Füßen getreten, ja weggeworfen werden, zieht Gottes Rache auf die Schuldigen herab. Fluch, Mein Fluch und
Mein Wehe über jene Abtrünnigen, die zu Verrätern am Heiligsten geworden sind!
Segen aber über jene, die in heißer Liebe zu Mir für die
Frevel sühnen, opfern und beten und Meine jungfräuliche Mutter Maria, inmitten des Dunkels um ihren
Schutz und um ihre Fürsprache anrufen!
Worte des Heilands in der Nacht zum 5. November 1976
Mein Segen komme über dich, Mein Sohn, um des Werkes
willen, für das du vom Vater der Vorsehung bestimmt wurdest; . . .
Bewahret den Mut und verzaget nicht, wenn rings um euch
Sünde und Unrecht und Unfriede Unsicherheit und Verderben anrichten.
Gott ist ein Ewiger Gott, - allein ewig - und SEIN GERICHT
IST EIN EWIGER,
UNABÄNDERLICHER SPRUCH über jeden einzelnen Menschen. Denn
Gott hat den Menschen, jeden Menschen, vor allen Geschöpfen der sichtbaren Welt
für eine Ewigkeit erschaffen und
berufen.
Die große Sünde der Menschen von heute ist, daß sie sich
blenden und binden lassen von der
Zeit und dieser Welt und sagen, mit dem Tode ende das Leben
des Menschen und also der Mensch ganz.
Eine solche Lehre ist ein Greuel vor Gottes Angesicht, und
die so reden oder denken, verfallen unrettbar dem Fluche Gottes, wenn sie nicht
in einem letzten Augenblick sich noch zu Gott wenden und aus ihrer ganzen Seele
ihren Unglauben bereuen.
Du aber wisse: Die
Lehre Meiner einen und wahren Kirche über die Vier Letzten Dinge ist GOTTES
UNWANDELBARE WAHRHEIT:
So wahr es ist, daß der Mensch - jeder Mensch - dem Tode
verfällt, so wahr ist es, daß nur der
Leib stirbt, die Seele des Menschen aber fortlebt.
So wahr es ist, daß Ich, der Welterlöser, nach Meinem
Sterben am Kreuze auf Golgotha aus Göttlicher Macht vom Tode zum Leben
zurückgekehrt bin, so wahr ist, daß jeder
Mensch zur Auferstehung bestimmt ist, so wahr wird er von Mir, dem der Vater
alle Macht übergibt, über sein Leben
gerichtet.
So wahr es ist, daß in den Heiligen Büchern die Offenbarung
Gottes über das Leben nach dem Tode jedes Menschen niedergeschrieben worden
ist, so wahr und so furchtbar und so herrlich sind Hölle und Himmel.
Daß aber in der gegenwärtigen Zeit diese ewigen Wahrheiten
von vielen Menschen nicht mehr angenommen, ja in Verwegenheit offen oder
versteckt geleugnet werden, das ist Frevel und eine sehr schwere Sünde; daß
aber viele Priester diese Wahrheiten nicht mehr glauben und sie in
überheblichem Stolze unter dem Schein menschlicher Weisheit und Wissenschaft
anmaßend und selbstgerecht ablehnen,
ist ein Verbrechen an Menschen
und Seelen, denen sie Helfer und Führer auf dem Lebenswege sein sollten; ja
sie machen sich als Irrlehrer der unheimlichen Sünde der Verführung schuldig, - ob die Verführten Kinder oder
Greise, Arme oder Reiche, gelehrte oder einfache Menschen sind.
Mein Wort vom Tode, vom Gericht, von der Hölle und vom
Himmel ist Gottes Wort und unabänderlich. Darum steht in den Heiligen Büchern
das Wort: «Furchtbar ist es, in die Hände des Lebendigen Gottes zu fallen» - im
ewigen Gericht.
Der erbarmende Segen aber der unendlichen Liebe des
Richtenden Gottes wird jene beglücken, die im Glauben festgeblieben sind. . .
.
Worte des Heilands in der Nacht zum 3. Dezember 1976
Ich segne dich, Mein Sohn, in dieser Stunde Meiner Gnade
und Meiner Liebe, . . .
Habet Vertrauen und Mut und Hoffnung! . . . schöpfend aus
dem Umgang mit dem Allerheiligsten und dem unblutigen Opfer am Altare.
Dieses Opfer ist in Meiner einen und wahren Kirche
zahllos veruntreut worden. Dieses Opfer
wird nicht mehr an allen Orten würdig und im Geiste des Glaubens gefeiert.
Viele Priester gehen ohne Ehrfurcht an den Altar, nur wie
sie sagen, zu einer «Gemeinde».
Viele Priester legen nicht mehr Wert darauf, täglich
dieses Opfer darzubringen, weil sie nicht mehr den Glauben an Meine wahre und
wirkliche Gegenwart in den konsekrierten Gestalten von Brot und Wein haben.
Viele Priester achten bei der Darbringung des heiligen Opfers nicht mehr auf
die Ehrfurcht, die diesem Sakrament ziemt.
Jene aber, die sich auf das Priestertum vorbereiten an den
bischöflichen Seminarien, treten ohne
den ganzen und tiefen und warmen Glauben an die heilige Wandlung in das
Priestertum ein, und nicht wenige der Priestertumskandidaten liebäugeln mit dem
Gedanken, einmal eine Ehe schließen zu können. Darum ist die Zeit nicht mehr
ferne, in der an vielen Orten das Volk ohne Priester sein wird.
Jene Priester aber, die im sakramentalen Opfer noch
wahrhaft das Heiligste sehen und in heiliger Gesinnung das Geheimnis Meines
Fleisches und Blutes vollziehen, wie Mein würdiger Diener Marcel, werden
verfolgt, verachtet und geächtet.
Diese Meine Klage ist eine furchtbare Anklage: Gehen nicht
Tausende und Millionen des
Gottesvolkes zum Tische
des Herrn wie zum Tische des täglichen Brotes, weil ihnen ihre
Priester nicht mehr das Beispiel der Ehrfurcht geben. Das
erschreckende Wort Meines Apostels Paulus «Wer den Leib des Herrn nicht von
einer gewöhnlichen Speise unterscheidet, der ißt und trinkt sich das Gericht»,
ist unwiderruflich wahr, und das Gericht wird entsetzlich sein; denn Gottes
Wort ist wahr, und wer Mein
Eucharistisches Opfer und den Empfang Meines Leibes ohne den Glauben und die
Ehrfurcht und die Liebe verrichtet oder empfängt. wird die Wahrheit des
Gerichtes für eine ganze Ewigkeit an sich erfahren.
Die Entheiligung des
Heiligsten in Meiner einen und wahren Kirche ist das große Unheil, wie es seit dem Konzil der Päpste Johannes und
Paulus auf dem ganzen Erdkreis um sich gegriffen hat und den Zorn Gottes
herausfordert.
Mein Segen aber komme über jene, die den Glauben und die
Ehrfurcht vor dem Heiligsten bewahrt haben und bewahren. Dieser Mein Segen ist
ein ewiger und mit Worten nicht auszudrücken und mit dem Gefühl nicht zu
erfassen. . . .
Worte des Heilands in der Nacht zum 7. Januar 1977
Ich segne dich, Mein Sohn, mit der Gnade Meines heiligen
Versprechens, . . .
Ehemals haben ganze Völker der Christenheit ihr Leben, ihr
Sinnen und ihr Trachten, ihr Hoffen und Erwarten im GEHEIMNIS DER HEILIGSTEN
DREIFALTIGKEIT verstanden und ihre Rechtsdokumente mit den Namen des Vaters und
des Sohnes und des Heiligen Geistes unterzeichnet. Dieses Geheimnis, das
Geheimnis der Heiligsten Dreifaltigkeit, war euren Vorfahren das Heiligste, das
Tiefste und das Höchste.
Davon haben sich die Spuren verloren und damit ist auch der
SEGEN DER RECHTSORDNUNG im Leben der Völker der Christenheit verlorengegangen.
Ehedem haben Eltern, christliche Eltern, die Stirne ihrer
Kinder, haben sich Mann und Frau beim Abschied ihre Stirne mit den Namen des
Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes bezeichnet; davon ein großer
Segen ausgeht.
Beim Wort «DES VATERS» soll der Christ an Gottes Schöpfung
denken und Ihm, dem
Schöpfer, danken! Beim Namen «DES SOHNES» soll der
Christ an die Weisheit denken, in der Gott das Wunder der Menschwerdung und der
Erlösung ersonnen und erwirkt hat! Bei dem Namen «DES HEILIGEN GEISTES» möge
der Christ an den Geist der Liebe denken und sich vornehmen, an dem Wirken der
Liebe des Heiligen Geistes in der Kirche als Glied teilzunehmen!
So wird das Leben des Christen und der Christenheit
geheiligt und zum Ausdruck und zum Zeugnis des Himmels und der Ewigkeit.
Wie weit aber sind der Christ und die Christenheit heute
davon entfernt!
Soweit sind sogar Priester und Diener des Dreifaltigen
Gottes von Ihm entfernt, daß sie kaum mehr den Namen des Dreifaltigen Gottes
kennen oder beachten. Wehe diesem Zerfall des Glaubens und seiner
Geheimnisse!
Worte des Heilands in der Nacht zum 4. Februar 1977
Der Segen Meiner Gnade und Meiner Liebe komme in dieser
Nacht über dich, . . .
Dieses Werk hat den Anfang genommen, wie du weißt, in jener
Nacht, in der du an der Grenze deiner natürlichen und menschlichen Kräfte zu
Mir gerufen hast: «Ich kann nicht mehr, o Herr!», und Ich dir Mein Wort gegeben
habe: «Du kannst in der Kraft, die Ich dir gebe, den Willen Meines Vaters
erfüllen und nicht nur dieses jetzige Werk, ein Gotteshaus bauen, sondern in
einer Zeit, die kommt, dich für die Rettung Meiner einen und wahren Kirche
opfern.»
Jetzt ist die Zeit
dieses Opfers und dieser Gnade gekommen. Jetzt, da sich die Geister
scheiden, sozusagen in zwei Lager: in das Lager der irdisch-zeitlichen und in das Lager der himmlisch-ewigen Liebe. Denn wisse: Ich habe zur Gründung dieser
Meiner Kirche Männer, Apostel und Jünger berufen. Sie haben alles verlassen, um
Mir nachzufolgen, und sie sind Mir nachgefolgt - bis auf einen, der dem Mammon
verfiel.
Ungezählte sind Mir seither in Wahrheit nachgefolgt, und
noch sind es viele, die Mir nachfolgen als treue Diener Gottes und Hüter des
Heiligtums.
Aber andere, - auch ihre Zahl ist groß, - im Schmerze
möchte Ich es ausrufen: Ihre Zahl wird immer größer! - sind, die sich von der
himmlisch-ewigen Liebe abge- wandt haben und der irdisch-zeitlichen Liebe
verfallen sind.
Ich habe einstmals gesagt in einem feierlichen Augenblick:
«Mein Reich ist nicht von dieser Welt!» Wer zu diesem Reich gehören will, muß
glauben, muß sich in der Demut bewähren, muß in seinem Innersten die Ehrfurcht
nähren.
Nun aber haben viele Diener Gottes, die zu Priestern
berufen wurden, sich vom Glauben abgekehrt, haben ihre menschliche Vernunft
Meinem Göttlichen Bei- spiel der Demut vorgezogen und haben den stillen Pfad
der Ehrfurcht verlassen. Sie reden zwar noch von der Liebe und gebrauchen
Meinen Namen, doch ist die Liebe, die Ich meine, in ihren Herzen erloschen.
Weil sie wohl noch dem Namen nach Priester sind, und das Merkmal der Weihe
unlöschbar in ihnen fort- besteht, der Geist in ihnen aber kalt geworden ist,
werden viele unter den Gläubigen irre in ihrem Glau- ben und erschüttert. Das
wird für Meine kalt gewor- denen Diener zu einer furchtbaren, ja unheimlichen
Verantwortung; denn Ich, der Ich im Namen des Dreimal Heiligen Gottes richte,
werde die Seelen, die ihrem verwerflichen Beispiele gefolgt sind, von ihnen
fordern.
Für die Ruhe deiner Seele und für deine Aufgabe in der
Kirche sollst du wissen: Weil Mein
Diener Marcel in seinem Glauben stark, in der Demut vor Gott wahr und in
seiner Ehrfurcht groß ist, steht er in Meiner Liebe.
Worte des Heilands in der Nacht zum 4. März 1977
Mein Segen komme über dich, Mein Sohn, in der Nacht Meiner
besonderen Gnade. . . .
. . . in einer Zeit, die wie keine andere eine Zeit des
Niederganges Meiner einen und wahren
Kirche geworden ist. Es ist eine Zeit der Verwirrung der Geister, es ist eine Zeit der
Entweihung des Heiligtums, es ist eine Zeit des Abfalls und der Erkaltung vieler
Meiner zum Altar berufenen Diener.
Deine Aufgabe ist, diesem dreifachen Unheil mit der Waffe
des Wortes entgegenzuwirken.
Die Verwirrung der Geister offenbart sich in dem Abbruch
des Glaubens und in der Verbreitung falscher «Offenbarungen». Der Glaube ist eine Gnade, die nur von der
Kraft des Gebetes genährt und bewahrt wird. Wer immer gegen den Glauben
sündigt, richtet sich selbst und zieht schwerste Verantwortung auf sich herab;
denn er wird anderen, besonders Kindern und der Jugend, Anlaß zum Unglauben. Unglaube kommt aus der Sünde des Stolzes,
indem der Mensch dem Worte Gottes und der Gnade seine bloß menschliche Vernunft
entgegensetzt. Gnade aber findet, wer dem Abfall und der Zerstörung des
Glaubens entgegentritt.
Indessen gibt es auch einen falschen Glauben, den jene verbreiten, die ihre Einbildung und
Anmaßung dazu benützen, Unwahrheiten als Wort Gottes und übernatürliche
Mitteilung auszugeben. Die solches tun, liefern sich den Machenschaften des
Ungeistes aus, dem Geist der Lüge, und säen Verwirrung unter dem gläubigen Volk. Ihre Einbildung hat zwei
Wurzeln: die Selbsttäuschung und den
Hochmut, der sie verleitet, sich «Begnadung» anzumaßen.
Ein zweites, anderes Unheil in der Kirche kommt von der Entweihung des Heiligtums. Diese entsetzliche
Sünde wagt sich an die Zerstörung und Entheiligung des Eucharistischen
Geheimnisses und Wunders heran.
Die so sündigen, freveln an Meinem Wort und an Meinem
Vermächtnis, das Ich Meiner einen und wahren Kirche zu künden und zu hüten
aufgetragen habe. Die sich so an diesem heiligen Vermächtnis versündigen, setzen ihre bloß menschliche Vernunft
Meinem Wort und der Gnade des Heiligen Geistes entgegen und verfallen so der
Ursünde Satans, dem Stolze.
Was die Quelle ihrer Heiligung werden sollte, in ihrer
Berufung zum Altare, wird ihnen zur Sünde wider den Heiligen Geist. Anfang
dieser Sünde ist die Vernachlässigung des Gebetes.
«Bittet und ihr
werdet empfangen», war und ist Meine Mahnung und Meine Lehre.
Klein wird die
Herde der Gläubigen werden; doch die so wenigen, diese kleine Herde, wird Meine
Kirche retten: aus dem Glauben, im Vertrauen und mit dem Mut der Heiligen.
Prof. Albert Drexel, 1889-1977, dreifacher Doktor;
österreichischer Sprachwissenschaftler und Völkerkundler aus
Hohenems/Vorarlberg.Dritter unter fünf Priester- Brüdern, 1914 Priesterweihe, 1932 Privatausienz
bei Pius
XI., Dozent
an der Päpstlichen
Missionshochschule, später auch Experte für Rassenfragen am Vatikan.Wichtigste sprachwissenschaftliche Werke:
«Gliederung der afrikanischen Sprachen», «Atlas
Linquisticus», «System einer Philosophie der Sprache», «Die indogermanischen
Sprachen», «Völker der Erde» - ein Werk, das seine Flucht vor dem
Nationalsozialisten und ein langjähriges Exil in Lichtenstein unabdingbar
machte.
(Bildquelle: http://albertdrexel.20m.com/).
Zum Vorbild war mir:
Christus, der große Opferer
Christus, der große Beter
Christus, der große Künder
Theologische Werke:
«Religionswissenschaft: Religionsphilosophie, Religionsgeschichte»,
«Grundriß der Religionswissenschaft», «Probleme des
Christentums», «Ein neuer Prophet?» Teilhard de Chardin. Analyse einer
Ideologie, «Katholisches Glaubensbuch», «Vom Sinn des Lebens», «Geheimnis der
Ewigkeit», «Gott - Erlösung - Ewigkeit», «Religion - Glaube -
Kirche», «Aszese und Mystik».Dramen: «Die Heilige Passion» - Passionsspiel, «Abel» - Drama einer
Familie, «Jeremias» - Tragödie eines Volkes, «Emmanuel» - Mysterium der
Weihnacht, «Magdalena» - Drama einer Seele, «Franziskus» - geschichtliches
Drama, «Der Retter Roms» (Pius XII.) - Geschichtliches Drama.
Albert
Drexel -
Wissenschaftler
und Mystiker, Prophet und Dulder!
Das Buch von Professor Albert Drexel auf Englisch:
Faith is
Greater than Obedience:
http://albertdrexel.20m.com/
auch in Gloria-‐Tv – Part One & Two:
https://gloria.tv/post/1eJc6B7Lh7ot4uy1pCXTVKU76
https://gloria.tv/post/tTujweccvPkS4sudJT7Y2R4PQ
Labels: «DER GLAUBE, », ist mehr als GEHORSAM
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